5 Tote Lagginhorn


Publiziert von Alpin_Rise, 3. Juli 2012 um 19:50. Diese Seite wurde 6236 mal angezeigt.

Fünf Bergsteiger sterben am Lagginhorn

Tragisch, dass gleich 5 Personen ihr Leben verloren, das Thema Seil oder nicht steht hier wohl im Mittelpunkt. Interessante Aspekte dazu auch im Outdoor Blog

G, Rise



Kommentare (36)


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marc1317 hat gesagt:
Gesendet am 3. Juli 2012 um 21:41
Habe grad eben auch von dem Unfall erfahren, schlimm!

Es soll sich übrigens um 5 Berliner gehandelt haben...

Kopfsalat Pro hat gesagt:
Gesendet am 3. Juli 2012 um 22:25
es ist immer schlimm, wenn jemand stirbt.

***

ob seil oder lawine oder was auch immer, was anscheinend immer wieder/noch vergessen geht (oder bewusst ausgeblendet wird?): bergsport ist ein hochrisikosport, man muss immer (!) damit rechnen, dass man nicht mehr heil runterkommt.

Gelöschter Kommentar

Kopfsalat Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 4. Juli 2012 um 00:02
> aber so gesehen, ist das ganze leben ein risiko...

QED

genau das meinte ich mit dem bewussten ausblenden der risiken oder deren folgen. bergsteigen ist eben nicht hallenminigolf.

Linard03 Pro hat gesagt: tragisch ...
Gesendet am 4. Juli 2012 um 07:30
... - einmal mehr! Dabei stellt sich hier weniger die Frage ob "Seil oder nicht Seil" (wurde ja schon in anderen communities diskutiert). Wie Axi richtig bemerkt hat, können und dürfen wir nicht urteilen, ohne den Unfallhergang zu kennen.

Fakt bleibt hingegen, dass Gipfel wie das Lagginhorn oder der Mönch total unterschätzt werden, weil sie vermeintlich als "leicht" gelten. Wohl deshalb passieren gerade an diesen Bergen immer wieder Unfälle.

TeamMoomin hat gesagt: RE:tragisch ...
Gesendet am 4. Juli 2012 um 12:21
Tragische Geschichte und schon wieder am Lagginhorn. Und den Mönch als einfach zu bezeichnen finde ich echt nur unverantwortlich!

Alpin_Rise hat gesagt: RE:tragisch ...
Gesendet am 4. Juli 2012 um 18:15
Für mich ist die Frage "Seil oder nicht" genau die Schlüsselfrage aus dem Unfall für diese Community, denn rein aus der "Tragik" lernt man nichts neues.

Das Lagginhorn gilt als "wenig schwierig". Es kommt niemand am Berg in Not, weil ein Berg als leicht oderwasauchimmer gilt, sondern weil er/sie meist nicht die nötigen Voraussetzungen mitbringt. Das Lagginhorn hat das Schicksal eines "leichteren" 4000er, das zieht eben viele Leute an, dass dann Unfälle passieren, ist kein Wunder

Sofern man keine Alpinpolizisten an den Einstieg stellt oder Zertifikate voraussetzt, wird es immer wieder solche Unfälle geben - und daran ist nie der Berg oder eine zu wenig gut ausgerüstete Route "schuld". Mir graut auf jeden Fall vor der Vorstellung, mich für einen Berg vor irgendeiner Instanz zu "qualifizieren", ich hoffe, dass es nie soweit kommen wird!

G, Rise

Linard03 Pro hat gesagt: RE:tragisch ...
Gesendet am 4. Juli 2012 um 18:48
noch sind alles Spekulationen, noch gibt es keine gesicherten Fakten. Wenn es jedoch so ist, dass kein Seil im Spiel war, bestätigt sich meine Theorie: dass nämlich auch Mitreiss-Unfälle OHNE Seil passieren können ...!

Ansonsten gebe ich Dir recht, dass ein "leichter" 4000er "allerlei Publikum" anzieht, eben auch oft solche, welche für eine Besteigung die notwendigen Voraussetzungen nicht mitbringen (genauso habe ich es eigentlich auch gemeint). Und natürlich ist daran der Berg selbst nicht "schuld" ...

Auch ich hoffe, dass es nie soweit kommen wird, dass ich mich für einen Berg "qualifizieren" muss!

Alpin_Rise hat gesagt: RE:tragisch ...
Gesendet am 4. Juli 2012 um 20:35
Du hast recht, Fakten gibts noch keine. Und wenn diese nicht schnell genug da sind, ists für die Medien nicht mehr sexy genug, darüber zu Berichten... es wär noch interessant zu wissen, wie eine Fünfpersonengruppe durch mitreissen ohne Seil (oder ähnliches Objekt) abstürzen kann. Z.B. ein "Kegeleffekt"?

Das mit den Qualifikationen bzw. den fremden Entscheiden darüber, ob man zu einem Ziel aufbrechen darf oder nicht, ist im Ausland gang und gäbe. Auf den Kanarischen Inseln fahren z.B. Taxis per Verwaltungsbeschluss gewisse Ausganspunkte nach 12 Uhr nicht mehr an, obwohl die Runden für Geübte harmlos und in 2 bis 3 Stunden zu absolvieren gewesen wären.
Oder Permits werden nicht ausgestellt, Trailheads verbarikadiert, Hütten abgeschlossen.

G, Rise

Kopfsalat Pro hat gesagt: RE:tragisch ...
Gesendet am 4. Juli 2012 um 20:03
> Mir graut auf jeden Fall vor der Vorstellung, mich für einen Berg vor irgendeiner Instanz zu "qualifizieren", ich hoffe, dass es nie soweit kommen wird!

soweit oder schon viel weiter ist es aber schon. zwar nicht in europa (soviel ich weiss) aber in amerika wird z.b. der mount katahdin (1606m) am nördlichen ende des appalachian trail geschlossen, wenn das wetter nicht gut ist ! ! !

xaendi hat gesagt:
Gesendet am 4. Juli 2012 um 07:47
Schlimm, ein solcher Unfall. Und nach den ersten Medienberichten war ein Teil der Gruppe noch im Jugendalter. Spekulieren bringt nichts - aber ich frage mich schon, wieso man erst um die Mittagszeit am Gipfel ist, wenn man schon früh in der Weissmieshütte startet. Lieber einmal mehr umkehren als etwas auf Teufel komm raus durchziehen.

Take care!

Peter K. hat gesagt:
Gesendet am 4. Juli 2012 um 10:11
Wirklich tragisch solch ein Unfall.
Den Westgrat des Lagginhorns habe ich im obersten Teil als sehr tückisch in Erinnerung - mit vereisten Felsen und steilen Schneefeldern.
Vielleicht würde es sich lohnen gerade solche Touren mit Sicherungsstangen wie an Jungfrau & Mönch auszustatten? Solch eine Maßnahme muss den Berg nicht unbedingt entwerten, bringt aber speziell unerfahrenen Gruppen einen enormen Sicherheitsgewinn.

romanh hat gesagt: RE:
Gesendet am 4. Juli 2012 um 10:51
Da bin ich absolut anderer Meinung.

Man kann doch nicht jeden einfacheren Berg mit Sicherungsstangen etc. ausrüsten. Wo führt das hin? Man macht dann jeden Berg so einfach dass alle hinauf können ohne grosse Probleme.
Das Lagginhorn ist ja wirklich schon eher "einfach". Aber Bergsteigen ist halt nicht Flachlandwandern!

Alpinismus ist eine Anspruchsvolle Sache! Zudem findet sie in der Natur statt, welche schon genug verändert wurde.

Nicht's desto trotz, sehr trauriges Erreignis.

Gemäss Blick Online (mit Vorsicht zu lesen) 2 Väter mit Söhnen (20J) und einer Tocher (15J).

Mein Beileid der Familie.

Winterbaer Pro hat gesagt:
Gesendet am 4. Juli 2012 um 11:28
Schlimm immer, so was zu hören. Die Frage, die man nie klären wird ist, ob jedem sein Schicksal in die Wiege gelegt wurde und es einfach so sein muss. Natürlich kann man sagen, wenn man zu Hause bleibt, kann man nicht am Berg abstürzen, aber vielleicht trifft es einen dann woanders, weil es eben vom Schicksal so geplant war? Darüber kann man ewig philosophieren.

Schlimm ist auch nicht, zu sterben. Wer gestorben ist, hat keine Probleme mehr. Schlimm ist zurücklassen zu müssen, wenn man weiß, dass man sterben wird und eben das "Übrigbleiben". In diesem Fall die Ehefrauen, Mütter und Freunde.

Diesen Menschen kann man wie immer- und es passiert ja leider jeden Tag ganz oft auf der Welt-nur ganz viel Stärke, ganz gute Menschen um sie herum und positive Kräfte wünschen.
Das Schlimmste, was einem passieren kann, meine ich, seine Familie zu verlieren und weitermachen zu müssen....
Es gibt so außerordentlich bemerkenswerte Menschen in solchen Situationen, von denen man ganz viel lernen kann! Selber kann man sich nur wünschen, dass man irgendwo her die Kraft bekommt, es dann irgendwie zu schaffen. Das Leben ist manchmal so hart, aber es war immer so. Und jeder hofft nur immer, dass es ihn selbst nicht erwischt....
Allzeit schöne, gesunde, erfolgreiche Touren und gutes Wiederkommen wünscht

der Winterbaer

chaeppi Pro hat gesagt:
Gesendet am 4. Juli 2012 um 11:41
das Lagginhorn wird vielfach unterschätzt. Als ich vor einigen Jahren im Alleingang oben war, sind mir im Aufstieg eine Gruppe Jungs entgegengekommen nur mit Turnschuhen, ohne Steigeisen und Pickel, dafür mit einer Gitarre am Rücken. Das hat mir schon zu denken gegeben. Immerhin waren sie nicht angeseilt. Also ein Mitreissunfall hätte nicht vorkommen können.

Kopfsalat Pro hat gesagt:
Gesendet am 4. Juli 2012 um 14:21
das tragischste an der ganzen sache ist, dass hier, wo sich jemand bewusst in todesgefahr begibt, ein riesen-büro aufgemacht wird.

wird aber wieder einmal ein fussgänger (kind) auf dem fussgängerstreifen von einem auto zu tode gefahren, interessiert das niemanden mehr als die fünf zeilen unter vermischtes.

keiner der über eine zu reduzierende höchstgeschwindigkeiten siniert oder den einbau eines drehzahlbegrenzers befürworten würde. keine zeitungsblogs, welche anprangern, dass jahr für jahr zig menschen - ohne eigenes zutun - verfrüht zu tode kommen.

sind eben nicht sexy so autounfälle, gehören eben zum täglichen leben, kann man keine auflagen (oder klicks) steigern damit.

und wem es schwerfällt einen zusammenhang mit einem bergforum herzustellen, auch in den bergen gibts rücksichtslose automobilisten, wanderwege führen oft, ohne trottoir, der hauptstrasse entlang etc. pp.

83_Stefan hat gesagt: RE:
Gesendet am 4. Juli 2012 um 14:28
Nein! Das Tragischste an der Sache ist, dass fünf Menschen zu Tode gekommen sind und ihre Angehörigen damit fertig werden müssen.

Gelöschter Kommentar

Kopfsalat Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 4. Juli 2012 um 16:10
> beim laggin begibt man sich nicht bewusst in todesgefahr!!!

ganz im gegenteil, denn todesgefahr besteht bereits ab T2: "... Gelände teilweise steil, Absturzgefahr nicht ausgeschlossen ..."

Alpin_Rise hat gesagt: RE:
Gesendet am 4. Juli 2012 um 18:05
Jeder, der in die Berge geht, setzt sich bewusst (oder unbewusst), auf jeden Fall aktiv einem Risiko aus. Daher empfinde ich Unfälle mit Unbeteiligen (Bsp. Kind Fussgängerstreifen, Schiesserei offene Strasse) als viel "tragischer".
Oder anders gesagt: in den Bergen hat man in den meisten Fällen Alternativen, kann Vorkehrungen treffen, Umkehren, sich losseilen etc. - bei anderen Todesursachen ist man viel mehr "Opfer" und nicht seiner Freizeitbeschäftigung erlegen.

Ich persönlich kann besser damit umgehen, wenn mir nahe Menschen in den Bergen ums Leben kämen als wenn sie bei einem Flugzeugabsturz (oder gleichwertig) getötet würden.

G, Rise

marc1317 hat gesagt: RE:
Gesendet am 4. Juli 2012 um 18:14
Du hast absolut Recht!

Mal abgesehen davon ist man selber oder die Angehörigen im Falle des Falles auch eher "vorbereitet", da es eben dieses erhöhte Restrisiko gibt, was man eben nicht mit einem Flugzeugabsturz o.ä. vergleichen kann.

Trotzdem schlimm wenn es doch passiert, das lässt sich jetzt alles so einfach sagen...

silberhorn Pro hat gesagt: RE:Fussgängerstreifen
Gesendet am 4. Juli 2012 um 20:30
Nachdem ich die Kommentare bis zu Axis um 15:21 gelesen hatte dachte ich an die zu vielen Fussgängerstreifen-Unfälle, oft mit Todesfolge. Auch, dass vermutlich wieder die abstrusendsten Ideen zur Minderung von Bergunfällen, wie " Prüfung ablegen damit man in die Berge darf", durch den Kopf.

2011/2012 nahm ich mir vor Anfangs 2013 Statistiken von Berg- und Fussgängerunfällen zu studieren, sofern das Möglich ist. Es würde mich nicht erstaunen würde aufgezeigt, dass die Anzahl der Unfälle auf Zebrastreifen höher ausfiele.

Kopfsalat Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 4. Juli 2012 um 15:35
stimmt, durch die inflationäre benutzung des wortes "tragisch" verliert es allmählich seine bedeutung.

Sputnik Pro hat gesagt: Vor einer Stunde in der NZZ
Gesendet am 4. Juli 2012 um 16:13
Beim Bergunglück am Lagginhorn vom Dienstag gibt es nur zwei mögliche Ursachen: ein Mitreissunfall oder ein Schneebrett.
Luzius Theler, Brig

Das Bergdrama am Lagginhorn vom Dienstag, bei dem fünf Personen beim Abstieg vom Gipfel abstürzten und ums Leben kamen, kann nur zwei Ursachen haben: Entweder sind die Bergsteiger an der steilen Bergflanke von einem Schneebrett mitgerissen worden, oder ein Gruppenmitglied ist abgestürzt und hat die anderen mit in den Tod gerissen.

Ein Wächtenbruch scheidet aus, weil sich im Bereich der Absturzstelle keine überhängenden Schneeverwehungen bilden. Allerdings war die Schneedecke am Dienstag bis auf eine Höhe von rund 4000 Metern über Meer aufgeweicht, weil es geregnet hatte.

Mit Handschlingen verbunden?
Das Lagginhorn gilt nicht als leichter Viertausender, sondern als mittelschwer: «Es siedelt sich ungefähr im gleichen Schwierigkeitsgrad an wie das Fletschhorn oder der Pollux, ist aber anspruchsvoller als etwa das Breithorn, der Weissmies oder das Bishorn», sagt der Zermatter Rettungschef Bruno Jelk.

Nach den Informationen des erfahrenen Bergretters waren die fünf Alpinisten sehr wohl untereinander verbunden, allerdings nicht mit einem Bergseil, sondern mit Handschlingen. Dies sei ihm vom Rettungschef der Region nach dem Einsatz am Lagginhorn persönlich mitgeteilt worden. Die Kantonspolizei geht davon aus, dass die Fünfergruppe nicht angeseilt war.

Befragung des einzigen Überlebenden
Ein Flug zur Absturzstelle war am Dienstag wegen dichten Nebels nicht möglich. Nur eine Ortsschau könnte Aufschluss bringen über die mögliche Absturzursache. Zudem dürfte die Kantonspolizei auch den einzigen Überlebenden befragen, der das Drama, bei dem auch zwei seiner Kinder ums Leben kamen, offenbar mitverfolgte, weil er über einen Anruf in die Schutzhütte die Rettungskräfte alarmierte.

«Solche Passagen werden von Seilschaften oft gleichzeitig begangen. Weil im Fels verankerte Sicherungsmöglichkeiten fehlen, sichert man sich notdürftig gegenseitig. Wenn aber ein Alpinist ins Stolpern kommt und abstürzt, vermögen ihn die anderen nicht zu halten. Eine ganze Gruppe kann auch der stärkste Bergführer nicht mehr sichern, wenn sie einmal ins Rutschen gerät», betont Bruno Jelk.

Selbst für leichtere und mittelschwere Touren empfiehlt sich laut Jelk die Verpflichtung eines einheimischen Bergführers. «Selbst scheinbar anspruchslose Touren können sich bei besonders schwierigen Verhältnissen oder nach einem Wetterumsturz als tödliche Falle erweisen.»

Seeger Pro hat gesagt: Handschlingen
Gesendet am 5. Juli 2012 um 14:08
Vorerst dem überlebenden Vater, den Müttern und allen Familien mein tiefstes Beileid.
Der Bericht über die "Handschlingen" überrascht mich: Kenne diese Technik nicht.
Ist das ein neuer Standart?

Mel hat gesagt: RE:Handschlingen
Gesendet am 5. Juli 2012 um 15:00
finde diese "technik" auch merkwürdig... bruno jelk hat im gestrigen interview im schweiz aktuell auch nichts mehr davon erwähnt, wobei ich mir denken könnte, dass er es auf grund der laufenden ermittlungen nicht darf...

marc1317 hat gesagt: RE:Handschlingen
Gesendet am 5. Juli 2012 um 15:00
Wahrscheinlich weil sie kein Seil dabei hatten...

Gelöschter Kommentar

orome hat gesagt: RE:Handschlingen
Gesendet am 5. Juli 2012 um 21:21
nagelschuhe?
vollkommen absurd. ich habe mal ein buch gelesen, da ist irgendsoein unverantwortlicher cowboy vor ein paar jahrzehnten ohne steigeisen mit einem kollegen in eine grosse nordwand eingestiegen. dann haben sie unterwegs noch zwei andere hampelmänner getroffen und sind irgendwie hochgekommen. natürlich waren das ausländer. hätten sie mal besser einen bergführer genommen, durch solche riskanten aktionen bringt man auch die retter in gefahr auch wenns grad nochmal gut ausgegangen ist.

Gelöschter Kommentar

Kopfsalat Pro hat gesagt: RE:OT
Gesendet am 27. März 2013 um 10:29
> Eigenverantwortung

das schlüsselwort. wird (in der heutigen zeit) leider immer mehr vergessen oder gar bewusst verdrängt. es müssen zwanghaft immer externe schuldige gefunden werden, notfalls die situation oder gar der berg ...

schade.

MicheleK hat gesagt: Abstieg
Gesendet am 7. Juli 2012 um 14:37
mein tiefstes Beileid an die Familie - kann das Drama mit den Jugendlichen und Vater sehr wohl nachvollziehen :-(

Zum Lagginhorn: obwohl im Juni 2011 gute Verhaeltnisse herrschten (guter Trittschnee, gute Spur), ist das Gipfelfirnfeld objektiv steil und ich habe es im Abstieg subjektiv als teilweise anspruchsvoll empfunden: es gab z. Bsp eine Stelle wo ich nur rueckwaerts runter gehen konnte). Etwas Erfahrung mit Gehen am kurzen Seil und Steigeisen und Pickelsicherung ist auf dieser Route meines Erachtens das minimum. Mein Seilerster (wir waren eine 3-Seilschaft) war zudem wirklich sehr erfahren. Natuerlich gab es auch unangeseilte Soloisten an dem Tag - dass muss jeder selbst verantworten wie er/sie da hochgeht.

Gerade wenn man mit Kids unterwegs ist sollte man sich im Zweifelsfall in meiner meinung sowieso immer auf einen Bergfuehrer abstuetzen!

Ein tragischer Unfall !

silberhorn Pro hat gesagt: Fussgängerstreifen
Gesendet am 24. März 2013 um 18:41
Diese Zahl fehlt noch.

Strassenverkehr

75 Fussgängertote, gesamthaft

SBB. 102 Unfälle wovon
28 Tote
45 Schwerverletzte
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Strassenverkehr

339 Tote
4202 Schwerverletzte
18'016 Leichtverletzte

SRF TXT 24.03.2013

Alpin_Rise hat gesagt:
Gesendet am 19. April 2013 um 16:38
In der Berliner Zeitung ist diese Chronologie der Ereignisse erschienen, bereits kurz nach dem Unfall.

Hat jemand mittlerweile mehr Informationen zum Unfallhergang oder gibt es einen offiziellen Bericht? Hier im Forum wurde ja genug spekuliert.

G, Rise

laponia41 Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 19. April 2013 um 16:58
Wenn ein (zwar nicht aktiver) Hikr mehr darüber weiss, dann ist es Mosimann. Er ist Leiter der Fachgruppe Sicherheit beim SAC und erstellt die Bergnotfallstatistik.

LG Peter

Henrik Pro hat gesagt: Erneut Bergtote!
Gesendet am 15. Juli 2013 um 22:52
Allein im Alpenraum gleich fünf....drei am Mont-Blanc und zwei im Tirol...


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