Gute Idee, die Community.
Nur finde ich den Namen irreführend. "Kombinierte" Touren sind für die meisten Bergsteiger Hochtouren in Fels und Eis. Bei einem Community Name mit Z.B. Bike & Hike wäre auf den ersten Blick ersichtlich, um was es geht.
Hab schon Pläne für weitere solche Unternehmungen, also ab aufs Bike!
zählt's auch dann, wenn man mit dem Velo zum Bahnhof radelt?
;-)
Im Ernst: Da lassen sich wunderbare Kombinationen aushecken, gerade auch in der Wintersaison (höhere Schule). Bekannt ist zB die Idee von Daniel Anker, den Pizzo Stella (Avers/Valle di Lei) mit Bike&Ski zu erklimmen.
Wen das Radeln zum Bahnhof zählen würde, so wär jede 2. Tour von mir Bike+Hike:)
Ich habe auch noch zahlreiche Bike+Hike Projekte. Nächstens Jahr werde ich wieder auf dem Bike trainieren und so werden vermutlich die meisten Touren Bike+Hike sein.
Wenn ich eine Ideale Variante finde, die Ski auf das Velo zu binden, dann wärs wahrscheinlich die beste Abstiegsvariante ever. Zuerst gleiten, dann rollen!
Probieren wirs mal aus im Frühling?
Ich kenn glaub das Büchlein, ist das jenes, das den ÖV so schön propagiert?
Nun, die SAC-Skitourenführer von Anker und Schnegg sind (zumindest für uns) vorbildlich: Alle Infos (zB Ausgangspunkte) sind auf öV oder allenfalls Alpentaxi ausgerichtet. Die Tour im Avers war allerdings im Rother Skitourenführer GR drin, glaube ich.
Spezialist ist doch im übrigen der User, der vor ein paar Monaten die Heckmaier-Touren zum Clariden und Tödi ausgeheckt, gemacht und beschrieben hat. He's the man!
Dies ist eine Community wo kombinierte Touren Platz haben, also Touren, wo ein Teil mit dem Velo, als meist Mountainbike zurückgelegt werden. Solche Touren sind die ideale Lösung für lange Aufstiege oder für CO2-neutrale Touren. Man kann danach erst noch runterfahren und vom Gesundheitsaspekt her ist Vielseitigkeit sowieso besser.
Viele Berge sind in den unteren Bereichen mit Bike-tauglichen Aufstiegen ausgestattet (zB zur Calandahütte). Hören diese "Strässchen" auf kann man auf die Wanderschuhe umsatteln, meist ist es dann nicht mehr viel zum Wandern. Ist man nach hoffentlich erfolgreicher Besteigung wieder zurück beim Bike kann man sich auf eine gelenkschonende, schöne Abfahrt freuen, anstatt mühsames runterlaufen. Durchs Treten werden die Muskeln anders belastet, was meist einen Entspannungseffekt mit sich bringt. Trainiert man regelmässig auf dem Bike, so kann man immer noch aus eigener Kraft effizienter und kraftschonender Höhenmeter machen als beim Rauflaufen, was dann Berge mit grossem Höhenunterschied spannender macht.
Eine andere Variante ist, dass man von Zuhause aus mit dem Velo, meist Rennvelo in die Berge fährt und ab dort wo man mit dem Velo nicht mehr weiterkommt umsattelt auf die Wanderschuhe. Dies ist die ökologisch absolut sinnvollste Variante des Bergsport, da nahezu CO2-neutral. Und Schadstoffe werden auch keine emmitiert. Meist ist diese Variante aber auch mit hohen konditionellen Anforderungen verbunden. Doch zB. vom Raum Zürich aus lassen sich viele solche Touren in den Voralpen durchführen ohne gerade 24h unterwegs zu sein (zB Gross Mythen, Federispitz, Aubrig, Hirzli, etc). Viele dieser Touren lassen sich in ein paar Stunden durchführen.
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