Bike & Hike - Welche Schuhe?


Publiziert von bikerin99, 20. Februar 2011 um 21:15. Diese Seite wurde 883 mal angezeigt.

Hallo Zusammen,

nachdem ich so tolle Antworten zum Thema Antibeschlag für Brille bekommen habe, möchte ich Euch gerne noch mal zu einem anderen Thema befragen:

Gestern habe ich eine Haustour mit dem Bike unternommen. Dabei gab es nicht nur Bike-Passagen sondern auch die eine oder andere Schiebepassage. Da ich auf Click-Pedale schwöre fand ich das Laufen zum Teil nicht so toll, insbesondere in den steileren Abschniten. Da ich im Sommer die eine oder andere Bike&Hike-Tour am Planen bin nun meine Frage:

Wie macht Ihr das? Direkt mit den Bergschuhen aufs Bike, Wechselschuhe mitnehmen oder ein Kompromis aus beiden?

Ich freue mich auf Eure Antworten.

Liebe Grüsse Sabine alias bikerin99



Kommentare (8)


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Camox hat gesagt: Hier mal zwei Vorschläge
Gesendet am 21. Februar 2011 um 08:01
Hei Sabine,

Da kommen mir spontan zwei Lösungen in den Sinn:
1. Du kaufst dir einen etwas robusteren Bikeschuh wie z.B. [www.veloplus.ch/AlleProdukte/Schuhe/BikeundVeloSchuheTouren/...]
Dieser bietet dir erhöhten Seitenhalt, lässt aber in der anderen Fussachse genügend Spielraum zum Pedalieren.
2. Du schnallst dir die Hike-Ausrüstung ans Bike. Bei meinem Bike geht das relativ gut: www.hikr.org/gallery/photo358313.html?post_id=27706#1 oder www.hikr.org/gallery/photo303629.html?post_id=24517#1. Wichtig dabei ist, dass die Sache fest sitzt. So sind auch knifflige Downhills kein Problem. Das Mehrgewicht macht sich allerdings deutlich spürbar wenns bergauf geht.

Viel Spass auf deinen Touren!!
Gruess
Markus

kopfsalat hat gesagt:
Gesendet am 21. Februar 2011 um 11:58
@sabine

was für schuhe hast du denn jetzt?

bikerin99 hat gesagt: RE:
Gesendet am 21. Februar 2011 um 16:20
Hallo,
ich hab einen normalen SPD-Schuh von Shimano. Schon was Stabileres, aber für jemanden mit meinem motorischen Fähigkeiten nur bedingt zum intensiveren Wandern geeignet.

kopfsalat hat gesagt: RE:
Gesendet am 21. Februar 2011 um 17:33
vielleicht solltest du dann eher an deinen "motorischen fähigkeiten" arbeiten, als einen neuen schuh zu kaufen.

das beste für schwache bänder sind starke muskeln, nicht hohe/harte schuhe.

ist erst noch kosten-günstiger.

***

ausser im winter mach alle meine wanderungen mit niederen trail-/trekkingschuhen. ist nur eine frage des trainings der entsprechenden muskeln.

hohe/harte schuhe bewirken genau das gegenteil. die muskeln werden nicht gefordert und gehen noch weiter zurück.

kopfsalat hat gesagt:
Gesendet am 21. Februar 2011 um 17:40
ps: wichtig ist ein gutes profil.

deshalb meine frage nach dem schuh. denn während du das bike schiebst, befinden sich deine füsse oft weit hinter dem körperschwerpunkt und neigen dazu wegzurutschen.

ich hab z.b. sowas: COMP MTB Schuh von Specialized

da lassen sich noch zusätzlich 2 stollen eindrehen, für zusätzlichen halt in rutschigem oder matschigem gelände.

bikerin99 hat gesagt: RE:
Gesendet am 22. Februar 2011 um 22:17
Den Link hab ich mir angeschaut, bei meinem nächsten Besuch bei VeloPlus werd ich die Anprobieren und wenn es passt - dann poschte:-) Hinzu kommt dann vermutlich je nach Tour die Kombiausstattung wie von Markus empfohlen. Mal sehen wo mich das hinführt. Da ich ja jetzt Kunkelspass und Calanda in Blickweite hab kann ich ja gut testen:-)

Gruss & Dank für Deine immer hilfreichen Tipps

Sabine

dabuesse hat gesagt:
Gesendet am 21. Februar 2011 um 19:35
richtige Bikeschuhe, wie der COMP von Specialized (auch mein Schuh, siehe Link oben von Kopfsalat) haben Profil. Wer noch etwas mehr Stabilität will, kann Stollen montieren (werden so viel ich weiss zum Comp mitgeliefert). Das Profil ist jedoch nicht zum Wandern gedacht, sondern für Laufpassagen beim Biken. Mit diesen Schuhen längere Strecken zu wandern wäre mir persönlich etwas zu mühsam, denn durch die steiffe Sohle (die man zur optimalen Kraftübertragung in die Pedale zwingend braucht) kann man keine normale Abrollbewegung ausführen.

Für einfachere Bike+Hikes (bis T4 bei trockenen Bedingungen) nehme ich Trailrunner (Vorteil: leichtes Gewicht, geringes Volumen). Für anspruchsvolleres die schweren Bergschuhe (Nachteil: sind schwer, unter Umständen braucht man sie aber zwingend). Die Veloschuhe und der Helm deponiere ich dann jeweils gleich beim Bike, das spart Gewicht beim Hiken.
Meistens nehme ich auch keine speziellen Kleider fürs Wandern mit, sondern bleibe im Velotenue, ausser ich fahre schon mit Wanderhosen auf dem Bike (was ich bei kurzen Bike.Abschnitten auch schin tat). Je nach Tour gehören dann halt auch Stöcke, viel oder wenig Essen, etc dazu.
Das Gewicht des Rucksackes hängt also von der Schwierigkeit und der Länge der Tour ab. Ich persönlich hatte schon ein Spektrum von Rucksackgewichten von 2kg (Voralpen Bergwanderungen) bis 15kg (zB Bristen Bergtour).
Für künftige Touren werde ich das schwere Gepäck in Velotaschen transportieren, die man Gepäckträger montiert, denn nichts ist mühsamer als ein schwerer Rucksack. Es gibt übrigens auch Gepäckträger für Fullys. Im Veloplus findet man alles.

Am besten selber herumpröbeln um herauszufinden, wie man es am besten angeht. Auf jedenfall ist Bike+Hike eine tolle Sache: Gesund und Umweltfreundlich!
Falls du weitere Fragen zu dem Thema hast, nur zu.

gruss

bikerin99 hat gesagt:
Gesendet am 22. Februar 2011 um 22:23
Mich fängt das mit dem Bike & Hike immer mehr an zu faszinieren, mal sehen wo das so hinführt. Da ich ja im Sonner meine grosse Velotour - ca. 3000 km - geplant habe, sollte danach dann auch die Kondition für die eine oder andere interessante Tour reichen.

Grade hier in GR hab ich den Eindruck dass man ggf. auch as Trecking-Velo brauchen kann denn häufig hat es schöne Alpstrassen bis auf gut 2000m.

Und mehr als T4-Touren sind bei mir eh nicht drinne, ich hab mich letztes Jahr erst in die T3-Kategorie vorgearbeitet...

Herzlichen Dank für Deine Tipps gerne werde ich von meinen Erfahrungen berichten und auch Deine bei Bedarf in Anspruch nehmen:-)

Dank und Grüsse aus dem schönen Graubünden

Sabine alias bikerin99


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