Wunderbare Lagalb


Publiziert von chamuotsch, 31. Mai 2010 um 18:42. Diese Seite wurde 1644 mal angezeigt.

Ich wünsche mir, dass man bei Engadin Tourismus (BEST) ein offenes Ohr hat und die Lagalb nicht sterben lässt!! Es bräuchte einige Umbauten beim Restaurant bei der Bergstation, kundenfreundlichere Restauration und Betrieb im Winter wie Sommer.
Im Winter ist es klar, es gibt viele Einheimische und Gäste die auf der Lagalb das finden, wo es nicht überall gibt... tolle Schneeverhältinisse, tolle Aussicht und vor allem viel Platz um Skizufahren.
Im Sommer wäre es vielleicht eine tolle Destination für Biker, Wanderer und Gleitschirmler. ÖV gibt es direkt vor der Tür.
Was meint ihr dazu??



Kommentare (6)


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Bolivar hat gesagt:
Gesendet am 1. Juni 2010 um 10:45
Bin ich ganz Deiner Meinung, die Lagalb darf nicht untergehen. Schlimm finde ich, dass man für die Lagalp eine zusätzliche Bahn in St. Moritz bauen will um so St. Moritz-Bad mit dem Corvatsch zu verbinden. Die wunderschöne Hahnenseeabfahrt würde mit diesem Bau extrem abgewertet werden. Warum nicht die Diavolezza besser mit der Lagalp zusammenschliessen und das Geld in die dortige Infrastruktur investieren? Die Diavolezza und die Lagalp bieten nämlich mit der Gletscherabfahrt nach Morteratsch und der Variantenabfahrt nach La Rösa zwei besondere Highlights.

Gruess

henno hat gesagt: RE:Lagalb-Diavolezza zusammenschließn
Gesendet am 25. Februar 2011 um 16:26
Lagalb-Diavollezza zusammenschließen

Die Lagalb gehört zu den tollsten Skibergen der Alpen. Wir sind dort bereits in den 1960-er Jahren Ski gefahren. Damals drängten sich an der Tatstation die Menschen. Wartezeit von mehr als einer Stunde waren in der Hochsaison üblich. Man bekam eine Nummer auf die Ski gestempelt. Die war gewissermaßen die Zugangsberechtigung für die Bahn. Und heute will man diese Bahn opfern zugunsten einer neuen Verbindung in St. Moritz, die sicherlich auch reizvoll ist, aus meiner Sicht jedoch viel zu spät kommt. Statt Lagalb-Schließung sollten die Verantwortlichen das Gebiet Diavolezza-Lagalb endlich zu dem Skigebiet verbinden, auf das viele längst warten. Es ist doch ein Unding, von der Lagalb nur per Halbstunden-Bus zur Diavolezza wechseln zu können. Was ist das für ein miserabler Service im Service-Land Schweiz? Nehmt Euch ein Beispiel an Österreich, das im Skitourismus vor allem deshalb so erfolgreich ist, weil dort das Angbeot jedes Jahr modernisiert wird. Lägen Lagalb/Diavolezza in Tirol oder im Salzburger Land, wäre daraus längst ein attraktives Skigebiet geworden, das auch aus ökologischer Sicht nicht zu beanstanden wäre.

Noch ein Wort zum Corvatsch: Natürlich ist die geplante Bahn von St. Moritz Bad hinauf auf den Corvatsch, um so den Anschluss zum Corviglia-Skigebiet herzustellen, äußerst reizvoll. Doch aus meiner Sicht wäre es wichtiger, im Skigebiet Corvatsch-Furtschella die vielen Uralt- und Schlepplifte zu modernisieren. Ein Großteil des Liftangebots passt nicht mehr in die Zeit. Beispiel Giand' Alva: Diese Uraltsesselbahn hinauf zum Start der Hahnenseeabfahrt gibt es, so glaube ich, seit den 1960-er Jahren. Eine Fahrt mit dieser Bummelbahn ist lästig und obendrein schrecklich, wenn es kalt ist und der Wind über den Grad pfeift. Dann wird aus der Fahrt eine Art Überlebenstraining. Das Liftangebot Corvatsch-Furtschella passt auch nicht zum Ziel von St. Moritz, statt des Image einer Nobelmarke das sportliche Erscheinungsbild künftig stärker in der Vordergrund zu rücken. Es hilft auch nichts, weiter Geld ins Corviglia-Skigebiet zu pumpen, um dort dem Geld- und Nobel-Adel perfekte Bedingungen zu bieten, wenn der Skiberg der Skiberge, der Corvatsch, so arg vernachlässigt wird. Womit wir wieder bei der Lagalb wären: Statt diesem Skiberg den Garaus zu machen, sollte man auch dort Geld in die Hand nehmen für ein modernes, den sportlichen Skifahrer anziehendes Skigebiet! Der Anfang ist ja gemacht mit den beiden neuen Restaurants unten und oben!

Linard03 Pro hat gesagt: tja,
Gesendet am 1. Juni 2010 um 21:05
... ich habe mich schon immer gefragt, weshalb die Lagalb-Bahn eigentlich nur im Winter im Betrieb ist. Jedenfalls bin ich überzeugt, dass die Lagalb und damit auch das Restaurant mehr Besuch erhalten würde, wenn die Bahn auch im Sommer laufen würde!

Gruess us em Unterland vom Engadin-Liebhaber ...

Bolivar hat gesagt: RE:tja,
Gesendet am 1. Juni 2010 um 22:15
...vorallem ist das Restaurant gar nicht so schlecht wie immer gesagt wird. Zumindest besser als das Restaurant bei der Marguns oder beim Lej da la Pesch in der Corviglia.

chamuotsch hat gesagt: mampf...
Gesendet am 2. Juni 2010 um 19:49
sorry wenn ich euch wiederspreche... das Restaurant ist einfach einwenig alt, es riecht immer nach Abwasser und die Bedienung ist nicht sehr freundlich.. ich finde es sehr schade, habe manchmal das Gefühl, die Pächter sind nicht wirklich interessiert an einem heimeligen und freundlichen Beizli...

VR101 hat gesagt: Lagalb
Gesendet am 4. Juni 2010 um 00:03
Die Lagalb zu schliessen käme für mich einem Schildbürgerstreich gleich. Würde hier doch ein einzigartiges Skigebiet mit einer phantastischen Aussicht vom Gipfel aufgegeben. Mit den geplanten Hahnenseebahnen würden jedoch keine neue Pisten erschlossen, sondern nur die intakte und nahezu unberührte Landschaft in dieser Geländekammer beeinträchtigt. Und: Lagalb und Diavolezza gehören zusammen, der eine Berg profitiert vom anderen.


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