Gebühren am Matterhorn


Published by Alpinist, 1 April 2010, 06h30. This page has been displayed 780 times.

Zitat aus der Homepage vom SAC:

Wie bekannt wurde, führt der Zermatter Tourismusverband ab kommendem Sommer Gipfeltaxen für Viertausender ein.
Die Taxen müssen in den SAC-Hütten gelöst werden und betragen je nach Gipfel zwischen 20 und 40 Franken, das Matterhorn kostet 60 Franken. 
Dies sei eine längst überfällige Massnahme zur Regulierung der Massen an den hohen Bergen des Wallis, mein Bergführer Peter Kimmig, der Dorfälteste von Zermatt.
Endlich könne den Subventionen zahlenden Flachlandkantonen auf diese Art pekuniär gedankt werden.

Siehe auch unter

http://www.sac-cas.ch



Comments (6)


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Alpinist says: Allalinhorn
Sent 1 April 2010, 06h43
Wo bezahlt man die Gebühren fürs Allalinhorn?? Wenn man dieser Berg in einem Tag besteigt, übernachtet man nicht in einer SAC-Hütte! Bezahlt man die Gebühr schon in der Bahn?? Und WER hat die Zeit um alles zu kontrollieren???

alpstein Pro says:
Sent 1 April 2010, 06h44
Auch wenn das kein Aprilscherz sein sollte, beträfe es mich wohl eher weniger ;-)

Gruß
Hp

MaeNi Pro says: Lah da hiä!
Sent 1 April 2010, 07h18
Da wends üs mäni gad ä chli i Abärellä schpränggä!

Gruäss

Alpinist says: 1.April
Sent 1 April 2010, 07h23
april april april april !!!!!!!!!

Sent 1 April 2010, 07h50
Im Kanton Baselland werden Gipfelgebühren schon seit langen erhoben, allerdings vorwiegend in Restaurants und Bäckereien...Der Betrag pro Gipfel ist aber deutlich niedriger (die Gipfel auch...) als im Wallis....

eugen says: Präzisierung
Sent 1 April 2010, 12h59
Da ich in der Gegend von Zermatt für heute selbst eine Tour geplant hatte, diese aufgrund des schlechten Wetters jedoch auf Morgen verschoben habe (morgen soll wettermässig der beste Tag der Osterzeit sein - heute schneit es sogar in Brig), habe ich mich sogleich beim Zermatter Bergführer Büro informiert. Dem Vernehmen nach gelten die neuen Gebühren nur in Schönwettertagen. Bei miesen Verhältnissen kommen nach wie vor die alten Bestimmungen zur Anwendung, d.h. in der Regel keine Gebühren. Es gibt jedoch auch bei schönem Wetter eine bislang nicht publizierte Ausnahmeregelung: Wer spätestens 50 (fünfzig) Höhenmeter unterhalb des anvisierten Gipfels umkehrt, fährt wie bisher gratis. Insgeheim erwartet man von den neuen Massnahmen eine Entschärfung der Lage an gewissen Modegipfeln - Gross Huwetz, klein Biggerhorn und andere markante Gipfel sind nach wie vor von diesen sonst kantonsweit geltenden Bestimmungen ausgeschlossen. Im Wallis sei man lange gegen diese auf Druck von aussen zustande gekommenen Massnahmen gewesen. Letztendlich sei es ein Nachgeben gegenüber gewissen Naturbündnissen gewesen, die längerfristig nicht nur das Heliskiing von den Bergen bannen wollen, sondern letzendlich jede sportliche Aktivität oberhalb 2000 Meter über Meer. Bergbauern sollen ihr "Fitnessprogramm" jedoch nach wie vor und noch bis weit über die Jahrhunderthälfte hinaus abwickeln können. Ganz ohne Entgegenkommen von ausserhalb der Kantonsgrenzen hat sich das Wallis aber diesmal nicht abkanzeln lassen wollen. Man ist nur unter der Bedingung und in dem Masse bereit, bergsteigerfreie Gebiete zu schaffen, als dass auch der uns aufgezwungene Wolf wieder weggeschafft und in seinen ursprünglichen Gegenden wie Wolfenschiessen, Wolfertswil, Wolfhalden, Wolfhausen,Wolfisberg und anderen angesiedelt wird.
Mit vielen Grüssen aus Naters
eugen


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