Gipfelkreuzvandalismus


Publiziert von Zaza, 15. März 2010 um 16:09. Diese Seite wurde 1579 mal angezeigt.

http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/gipfelkreuze_zerstoert_1.5222370.html

das war womöglich der Kasper, der auch die Sicherungsketten am Vanil Noir und an der Dent de Lys gekappt hatte...



Kommentare (36)


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MaeNi hat gesagt: Vandalismus
Gesendet am 15. März 2010 um 16:47
Ob Gipfelkreuze oder sonst was...Vandalismus ist grundsätzlich ziemlich primitiv..

Sputnik Pro hat gesagt:
Gesendet am 15. März 2010 um 17:11
"Vandalismus ist grundsätzlich ziemlich primitiv" : Sehe es genau so wie MaeNi.

Allerdings verstehe ich auch den Bergführer. Irgendwie ist es schon fast langweilig auf den Gipfel immer so ein blödes christliches Kreuz zu finden. Schliesslich waren die Berge schon da als die Steinzeitmenschen das Feuer entdeckten und es noch keinen Jesus gab...

Ich hätte lieber ein wenig Kreativität und liesse mich so bei der Gipfelankunft von einer lustigen Skulptur überraschen. So gefällt mir zum Beispiel der kleine Saturn auf dem Grossen Spannort. Vielleicht werde ich einmal etwas zusammenschweissen und auf einem Gipfel inkl. Gipfelbuch montieren.

Bolivar hat gesagt:
Gesendet am 15. März 2010 um 18:12
Im Himalaya hat es Gebetsfahnen, in den Alpen Kreuze, sie sind nunmal Teil unserer Kultur und Vorfahren und gehören m.E. auch dorthin. Ein Gipfel ohne Gipfelkreuz ist doch zumindest in den Alpen seltsam.

MaeNi hat gesagt:
Gesendet am 15. März 2010 um 18:24
Eigentlich spielt es ja keine Rolle, was auf dem Gipfel steht...es gehört einfach nicht zerstört. Das ist eine Frage des Respekts.

Für uns, die wir im christlichen Glauben aufgewachsen und erzogen worden sind, ist ein Kreuz aber doch ein recht wichtiges Symbol und gehört, wie bereits Bolivar gesagt hat, zu unserer Kultur. Aber von uns aus kann natürlich auch was ganz anderes oben stehen...wir sind mal gespannt auf Sputniks Gipfelschmuck.. ;-)

maawaa Pro hat gesagt:
Gesendet am 15. März 2010 um 18:32
Kuriose Sache... Die Argumentation des Bergführers ist ja absolut bescheuert...

Zu den Kreuzen an sich:

Ich vermute mal das auf 90% aller Berge im Alpenraum konventionelle Kreuze stehen, da empfinde ich es als erfrischende Abwechslung am Gipfel mal etwas anderes zu sehen. Das "Auge" zB auf dem Oberrothorn, oder der "NW" - Schriftzug auf dem Rotstöckli, es gibt sicher noch viele Beispiele.

nadirazur hat gesagt: Nein ...
Gesendet am 15. März 2010 um 18:46
... das war nicht derselbe Kasper :)

Beim Vanil Noir ist die Kette, ebenso bei der Dent de Lys waren die paar wenigen Sicherungen weg. Das waren aber andere Personen (ich war es nicht, aber ich weiss wer's war) und nicht dieselbe Person wie der Bergführer mit den Kreuzen ...

Und zu den Kreuzen - es gibt auch zig Gipfel wo einfach nichts auf dem Gipfel steht - da regt sich auch keiner auf, dass nichts da ist. Das sollte als "Erfrischung" genügen ... wer was gegen die Kreuze hat, sollte sich mit demokratischen Mitteln dagegen zur Wehr setzen - ich gehe ja auch nicht bei einem Helikopter die Rotoren absägen, weil ich gegen das Heliskiing bin ...

Ich persönlich freue mich jedesmal wenn ich ein Gipfelkreuz sehe, denn ich kann es von Weitem erkennen, und dann weiss ich - bald, bald! :)

Lg, Noemi

Mathias hat gesagt: Verschwundene Sicherungen an Vanil Noir und Dent de Lys
Gesendet am 16. März 2010 um 08:21
Salut Noemi,
da verfügst du ja offenbar über gewisses Insiderwissen. Was weisst du sonst noch über die Fortsetzung jener Geschichte (siehe Diskussion hier)?

Sind die Sicherungen wieder installiert, oder ist eine baldige Instandstellung geplant? Und ausserdem würde mich auch interssieren, welches die Beweggründe für diese zumindest etwas kuriosen Aktionen waren.

Mir ist klar, dass du kaum alles ausplappern willst, das du weisst... aber man ist halt schon etwas gwundrig.

Liebe Grüsse
Mathias

nadirazur hat gesagt: RE:Verschwundene Sicherungen an Vanil Noir und Dent de Lys
Gesendet am 16. März 2010 um 20:35
Hoi Mathias,

soweit ich weiss, sind sie an sicherer Stelle und werden sobald die Bedingungen es erlauben wieder installiert. An der Dent de Lys ist jetzt schon wieder Alles beim Alten, hier ging's schneller.

Die Beweggründe waren ähnlich wie bei anderen auch hier schon gehaltenen Diskussionen zum Thema "Wieviel Sicherung braucht der Mensch?" ... wieviel Eisen in T4 - T6 Touren, soll wirklich jeder auf jeden Gipfel hoch können etc.

Die paar Metallteile bei der Dent de Lys sind eigentlich völlig überflüssig: wer die Passage kann, kann sie, der Gipfel kann aber auch ganz einfach auf der T3-Umgehung der Stelle erreicht werden. Hier kann ich die Überlegungen nachvollziehen ...

Beim Vanil Noir wird's interessanter: dieses Kabel wurde ja schon vor 1939 installiert ... also noch zur Generation meines Urgrossvaters Bergsteigerzeiten - und da es hier nicht Bergführer in den Fourty's waren die die Aktionen durchgeführt haben, sondern Youngsters die mindestens halb so alt sind wie ich - haben also die Jungen hier Material entfernt, die Generationen ihrer eigenen Vorfahren gebraucht haben ... und die Schlüsselstelle kann auf dieser Route nicht umgangen werden. Hier kann ich die Entfernung nicht nachvollziehen ... aber eben ...

Beweggünde waren hier wie dort, eine Diskussion auslösen zu wollen ... vielleicht sollten wir uns fragen, was haben wir in Bergsteiger/Wanderkreisen überhaupt für eine Gesprächskultur, dass mann/frau auf solche radikale Methoden zurückgreifen, um sich Gehör zu verschaffen und eine Diskussion in Gang zu bringen?

Sind wir überhaupt offen für solche Diskussionen - wie sie zum Beispiel auch von Alexander Huber in seinen Büchern angesprochen werden, etc. etc. ... Clean Climbing, to bohr or not to bohr, welche Gebiete wollen wir noch "wild" behalten? Das geht vom Klettern zum Heliskiing ... aber ist es nicht oft so, dass man beim Bergsteigen doch oft zu sehr auf die individuelle Freiheit pocht, aber sich selten zu einer Diskussion einlässt, welche die Zukunft der Landschaften in denen wir uns bewegen, deren Nutzung und Schutz, einlassen ... ?

Aber das sprengt den Rahmen dieser Diskussion, sorry!

Hoffe, Dir mit den paar Infos gedient zu haben!

Lg, Noemi

Mathias hat gesagt: RE:Verschwundene Sicherungen an Vanil Noir und Dent de Lys
Gesendet am 17. März 2010 um 20:39
Merci für deine ausführliche Antwort und liebe Grüsse
Mathias

felixbavaria hat gesagt:
Gesendet am 15. März 2010 um 20:31
Solche Deppen gibt's auch bei uns im
Karwendel!

Wie einer die Energie aufbringen kann, einen schweißtreibenden Aufstieg auf sich zu nehmen mit dem Ziel, ein Kunstwerk zu zerstören, will mir nicht ins Hirn.

Ich persönlich kann, obwohl "ungläubig", mich immer an schön gestalteten Gipfelkreuzen erfreuen.

MicheleK hat gesagt: RE:
Gesendet am 16. März 2010 um 00:13
Also Vandalismus finde ich super Primitiv. Da gibts ja echt seltsame Leute.
Gipfelkreuze erinnern mich immer wieder an den menschlichen Versuch die Natur fuer sich einzunehmen. Ich persoenlich brauche kein Kreuz um mich auf einem Gipfel der Goettlichen Schoepfung zu erinnern, da genuegt mir die Natur in der ich mich bewege.

cari saluti
michele

Zaza hat gesagt:
Gesendet am 16. März 2010 um 07:41
Wenn man selber keine religiösen Gefühle hat, heisst das noch lange nicht, dass man die religiösen Gefühle anderer Leute nicht zu respektieren braucht. Das nennt man Toleranz, Respekt, Kinderstube, was auch immer. Darum habe ich absolut kein Verständnis für die Aktion dieses Bergführers.

marvel hat gesagt: Also aus meiner Sicht ist das ...
Gesendet am 16. März 2010 um 17:10
ein klarer Fall von

"Staurophobie" - Angst vor Kreuzen und Kruzifixen

Mit Kirchenkritik kann es ja nicht wirklich etwas zu tun haben, denn die Gipfelkreuze werden wohl höchstens in Ausnahmefällen von Kirchen aufgestellt.

maawaa Pro hat gesagt: RE:Also aus meiner Sicht ist das ...
Gesendet am 16. März 2010 um 18:05
"Staurophobie" - Angst vor Kreuzen und Kruzifixen

Sachen gibt`s... Wieder was gelernt, Dankeschön!

:)

Gelöschter Kommentar

marvel hat gesagt: RE:Also aus meiner Sicht ist das ...
Gesendet am 17. März 2010 um 14:05
Ja gut, so kann man das natürlich auch sehen. Es scheint mir aber irgendetwas krankhaftes zu haben, wenn man auf einen hohen Berg steigt, um da oben das Gipfelkreuz abzusägen. Das ist ja zumindest nicht nur irgendso eine dumme Idee auf dem Heimweg spätabends von der Beiz.

Zaza hat gesagt:
Gesendet am 16. März 2010 um 21:23
In der Tagesschau des Westschweizer TV (RSR 1) gab's heute eine angeregte Diskussion zwischen dem Bergführer und einem Pfarrer. Sicher auch online verfügbar auf dem Videoportal des Senders.

dabuesse hat gesagt: interreligiöses Gebiet
Gesendet am 17. März 2010 um 19:58
Video des Beitrages im TSR
wenigstens hat er den Mut jetzt hinzustehen und zu diskutieren statt nur zu randalieren. Immerhin bedauert er sein Verhalten.

Allerdings, das positive am Ganzen ist, dass jetzt wenigstens einmal darüber diskutiert wird. Ich selber bin dagegen, dass man die Berge mit religiösen Symbolen zupflastert (egal welcher Religion). Die Berge gehören doch allen, ob man nun Christ, Moslem, Buddist oder Atheist ist. Weder Gott, noch Allaa, noch Budda hat die Berge erschaffen (rational gesehen), das waren allein die Kräfte der Tektonik und der Erosion. Dennoch, für mich sind die Berge doch gerade selbst das beste einer interreligiösen Symbols (sehr spannendes Thema, kann da leider nicht in die Details gehen). Die Berge haben etwas verbindendes, das Menschen, egal welcher Kultur sie angehören verbindet. Schon oft habe ich "z'Berg" spannende und schöne Gespräche führen können. Aber auch für Leute, die alleine unterwegs sind, nach dem Sinn des Lebens (eben nach der Religion) suchen, wird fündig. Darum finde ich sollte man die Berge zum "interreligiösen Gebiet erklären".

Die Frage stellt sich aber, was heisst "religiös". Ein Gipfelkreuz vestehen die einen als christliches Symbol, andere Leute, wie ich, finden es "passt einfach" und sieht schön aus. Ich mache gerne Gipfelfotos mit dem Kreuz. Das Kreuz ist das Symbol für "der Gipfel ist erreicht" (und das ist auch interreligiös).
Aber ich denke in dem Punkt wird man sich nie einig werden.

Kreuz ja, weil sie schön aussehen. Wer etwas anderes will: selber etwas entwerfen und hinbringen.

ossi hat gesagt: RE: VERBINDEND
Gesendet am 18. März 2010 um 13:04
Hoi dabuesse

Wie die Berge haben auch Religionen (wie das Wort selbst schon verrät) etwas Verbindendes. Dummerweise verstehen wir Menschen das nicht und versuchen uns durch Religion voneinander abzugrenzen.
Beinahe noch dummer verhalten wir uns bei den Sprachen: Die hat man nämlich erfunden, um sich miteinander zu VERSTÄNDIGEN und eben nicht um festzustellen, dass man anders ist als der andere.

Alpin_Rise hat gesagt: RE: VERBINDEND
Gesendet am 18. März 2010 um 13:35
Kluge Gedanken, werter Kollege.
Das wäre dann die Geburtsstunde der Community "Berg und Glauben"?
Wenn "Glauben versetzt Berge" gälte, hätte ich die halben Alpen im Vorgarten ;-)
Unsere Glaubensschrift ist online - es lebe das Hikrtum , Hikrismus, Hikram, Hikr Krisna oder wie auch immer...
G, Rise

MaeNi hat gesagt: Alpen im Vorgarten..
Gesendet am 18. März 2010 um 14:02
..sozusagen das "Steingärtli deluxe" :-)

Gruss und carpe montes!

Domenic hat gesagt: Symbol der Kultur
Gesendet am 17. März 2010 um 10:36
Ich betrachte Gipfelkreuze nicht als christliches Symbol sondern als Symbol unserer christlich beeinflussten Kultur. Das ist ein kleiner aber feiner Unterschied.

Ausserdem kommt ja auch niemand auf die Idee Schweizer Flaggen zu verbrennen, nur weil ein Kreuz drauf ist.

Gelöschter Kommentar

Domenic hat gesagt: RE:Symbol der Kultur
Gesendet am 18. März 2010 um 15:41
Also die Entstehung des Schweizer Kreuzes ist ja nicht geklärt, man vermutet aber eine Verbindung zum Kult der 10'000 Ritter, welcher im Frühmittelalter in der Schweiz weit verbreitet gewesen sein soll. Von diesem Kult besteht eine Verbindung zu den Kreuzrittern in den Kreuzzügen. So gesehen, könnte man das Schweizer Kreuz durchaus als christliches Kreuz betrachten.

Und man weiss ja nie, vielleicht kommt tatsächlich mal jemand auf die Idee Kreuzungen zu demolieren. ;-)

akka hat gesagt: wehe, wenn Kreuzen Haken wachsen...
Gesendet am 17. März 2010 um 23:09
Ich würde mein Kreuz (= Rücken) diese Woche am liebsten auch demontieren.

nadirazur hat gesagt: Stutzig ...
Gesendet am 18. März 2010 um 10:17
... macht mich an Herrn Bussard nur die Aussage, dass er zu einem Débat animieren wollte, eine Diskussion darüber herbeiführen.

ABER: Warum hat er dann nicht am 27.10.2009, als man das Gipfelkreuz am Vanil Noir vandalisiert fand, sich geoutet und gesagt, er sei dies gewesen? Auch Al-Qaïda bekennt sich zu ihren "Attentaten" ... Warum hat er die Kreuze zerstört, niemandem etwas gesagt, sich versteckt, und argumentiert ERST jetzt, wo er von der Polizei gefunden wurde, dass er damit eine "ethische Motivation" hatte und eine Diskussion auslösen wollte?

Das tönt für mich einfach wie eine faule Ausrede ... etwas zu einfach, JETZT so zu kommen ...

Wenn man eine ernsthafte Diskussion auslösen will, gibt es viele andere (legale) Mittel dazu ... Man muss dazu nicht andere Menschen/Bergsteiger in ihren Gefühlen verletzen ...

Lg, Noemi

kopfsalat Pro hat gesagt: ein bisschen vandalismus wäre nicht schlecht
Gesendet am 21. April 2010 um 06:31
wenn man an monstrositäten wie z.b. auf dem buochserhorn oder das neon-beschonnene oberhalb olten denkt.

bulbiferum Pro hat gesagt: RE:ein bisschen vandalismus wäre nicht schlecht
Gesendet am 21. April 2010 um 07:08
Mit dieser Argumentation darf jeder zur Selbsthilfe greifen, wenn ihm irgend etwas nicht passt. Das kann es wohl nicht sein.

Bulbiferum

kopfsalat Pro hat gesagt: RE:ein bisschen vandalismus wäre nicht schlecht
Gesendet am 21. April 2010 um 07:11
och ich vergass [ironie-modus off]. sorry

kopfsalat Pro hat gesagt: RE:ein bisschen vandalismus wäre nicht schlecht
Gesendet am 21. April 2010 um 07:31
wobei es sicher diskussionswürdig wäre, ob das aufstellen solcher monstrositäten nicht schon ein vandalismus an der natur ist!

silberhorn Pro hat gesagt: gipfelkreuzverbot
Gesendet am 22. Oktober 2012 um 22:56
Der Kanton Uri verbietet ein neues Gipelkreuz auf dem Bristen. Das kleine aus Stein bleibt.

In der Schweiz werden immer mehr neue Gipfelkreuze verboten.

Sputnik Pro hat gesagt: Langweilige Gipfelkreuze
Gesendet am 23. Oktober 2012 um 08:39
Hab ich im "10 vor 10" gesehen und ich finde es gut dass nun nicht auch noch ein Gipfelkreuz auf den Bristen kommt. Liebe Urner wie wäre es mit etwas mehr Phantasie? Ein toller Bronze-Stier auf dem Urner Wahrzeichen wäre doch was Originelles und würden den besonderen Berg noch berühmter machen. Langweilige Gipfelkreuze gibt's ja auch in Uri schon genügend...

TeamMoomin hat gesagt: RE:Langweilige Gipfelkreuze
Gesendet am 23. Oktober 2012 um 21:57
Bin ja mal auf deine Eigenkreation gespannt :-)

1Gehirner hat gesagt: Geschichtlich gesehen...
Gesendet am 22. Oktober 2012 um 23:49
...kommen Gipfelkreuze bei uns ja von der Tatsache, dass es oft Mönche aus nahegelegenen Klöstern oder Geistliche waren, die als Erste auf die Berge gestiegen sind -- um die Einsamkeit und Ruhe zu suchen, die es (damals wie heute) im Tal nicht gab, und um sich näher bei Gott zu fühlen. Man denke an den Titlis, den Pilatus (ok, das war ein Reformator) und den Oberalpstock. Warum gehen wir heute in die Berge? Aus ähnlichen Motiven, denke ich -- wer es nicht tut, um Gott näher zu sein, der will doch da oben seine Ruhe.

Ich finde die Kreuze schön, solange sie dem ästhetischen Grundempfinden nicht wehtun, wie schon gesagt wurde -- sie gehören zu unserer Kultur; aber wenn überall die hässlich-verblichenen buddhistischen Gebetsfahnen aufgehängt werden... DAS muss in meinen Augen wirklich nicht sein.

kopfsalat Pro hat gesagt: RE:Geschichtlich gesehen...
Gesendet am 23. Oktober 2012 um 20:24
... und noch geschichtlicher sind kreuze eines der wohl abscheulichsten hinrichtungsinstrumente, dagegen ist eine guilloutine kinderspielzeug.

ob ich sowas auf einem berg sehen will? ich denke, nein.

TeamMoomin hat gesagt: RE:Geschichtlich gesehen...
Gesendet am 23. Oktober 2012 um 21:56
Naja das mit unserer Kultur, ich denke wir hier im Grossraum Deutschland, Schweiz etc. stammen immer noch von dne Kelten ab und die sind auch nicht gerade undurchmischt, also finde ich das mit dem Wir=Christen=Unsere Kultur etwas gewagt.
Und ich finde eine Gebetsfahne ist irgendwann weg und dann gehört der Berg wieder sich selber während gerade die Stahlkreuze wohl noch sehr lange bleiben, aber ich denke jedem seine Meinung und solange man mit dem anderen leben kann und es nicht nötig hat etwas aus Unverständnis der anderen Ansicht gegenüber zu zerstören ist es ok (Leute die überigens die Gebetsfahnen abschneiden finde ich etwa genau so unnötig wie solche die Kreuze beschädigen).


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