Wer kommt zum Zug?


Publiziert von Alpin_Rise, 30. November 2009 um 13:35. Diese Seite wurde 288 mal angezeigt.

Uns "alpine Pendler" dürfte diese Nachricht interessieren. 
Ob die 2,7 Mrd CHF für  60 kleine und mittlere Projekte auch für die Randregionen Verbesserungen bringen, wird sich weisen. Auf jeden Fall profitieren werde die N-S Achse und die S-Bahnen in den Agglomerationen.

Gruss and die ÖV-Verfechter auf hikr!
Rise



Kommentare (6)


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Sputnik Pro hat gesagt: Massnahmen gegen zu volle Züge
Gesendet am 30. November 2009 um 13:52
Spontan wäre das Problem zu lösen, wenn man zusätzlich 3-5 Wagons anhängen würde. Die Bahnsteige wären fast überall genug lange!

dabuesse hat gesagt:
Gesendet am 30. November 2009 um 20:22
Hab es auch gleich gesehen im Fernsehen. Realisiert wird es womöglich 2025....ziemlich spät.

Aber trotzdem. Wo besteht denn in den Randregionen nachholbedarf, was der Bund mit neuen Gleisen lösen kann? Meist ist da ja noch genug Potenzial vorhanden, den Fahrplan zu verdichten. Müssen sich denn da nicht die betreffenden Kantone bemühen?

Also ich finde die erste Prorität sollten die nationalen Engpässe haben. Denn auch jemand, der von einer Randregion her (schweizweit) herumreist, kommt nicht um diese Hauptstrecken herum.

Zum Bespiel macht ja auch ein Bahnausbau in der Deutschschweiz keinen Sinn, solange der Engpass im Zürich HB nicht beseitigt ist (ausser natürlich die Züge fahren in einem weiten Bogen um Zürich herum :) )

Henrik Pro hat gesagt: Wie hiess es doch mal vor 20
Gesendet am 30. November 2009 um 21:44
Jahren "Der Kluge fährt im Zuge"...für viele ein tägliches nicht nur zufrieden stellendes Abenteuer..die Randgebiete können allenfalls mit Rufbussen oder -zügen (!) noch aufgewertet werden, mit Stundenintervallen (plus): Wie unsere Wanderung aber gestern zeigte, ist auch auf Rufbusse kein Verlass (oder unsere Ansprüche zu hoch). Die Kapazitätsgrenzen werden, solange keine substanziellen Verbesserungen sicht- und spürbar sind, einfach nach oben verschoben, bis das Netz wie 2005 mal nicht nur für einen Tag lahmgelegt würde...Dass Bahnfahren so populär werden könnte, hat wohl weder die SBB noch die Politik erwartet oder damit gerechnet...die Fahrplanintervalle können ggf. noch um ein paar Minuten intensiviert werden - dann folgt aber früher als geplant die Verschleiss-Ersetzung des geplagten Schienennetzes...und das verträgt ja keine Pausen....Metro-Pläne oder Magnetbahnen kommen als Ersatz nicht in Frage (Zeithorizont mind. 30 Jahre (zu spät)..

Ich habe soeben mein GA 1. Klasse für ein weiteres Jahr erhalten.

Train- and Freight-Hopping Switzerland 2010!

ABoehlen Pro hat gesagt:
Gesendet am 2. Dezember 2009 um 13:47
Interessantes und hochaktuelles Thema! Ich sehe leider die Zukunft betreffend ÖV nicht wirklich rosig, auch wenn ich mir bewusst bin, dass wir in der Schweiz ein excellentes ÖV-Netz haben, und viele Klagen einfach "Jammern auf hohem Niveau" sind. Trotzdem müssen wir acht geben, dass wir dieses Niveau allen Schwierigkeiten zum Trotz halten können. Einige wesentlichen Punkte in diesem Zusammenhang wurden schon genannt:

> Spontan wäre das Problem zu lösen, wenn man zusätzlich 3-5 Wagons anhängen würde
Leider wird dies mit der aktuellen und zukünftigen Rollmaterialpolitik immer schwieriger zu realisieren. In den letzten Jahren wurden zunehmend fixe Pendelzüge in Betrieb genommen (ICN, ETR, DTZ, Flirt etc), bei denen keine Zusatzwagen mehr angehängt werden können. Hier muss man sich schon fragen, ob die Entwicklung in die richtige Richtung geht.

> Dass Bahnfahren so populär werden könnte, hat wohl weder die SBB noch die Politik erwartet oder damit gerechnet
Kein Zweifel - die Bahn wurde Opfer ihres eigenen Erfolges. Problematisch ist aber auch das starke Bevölkerungswachstum in der Schweiz. Bald leben hier so viele Menschen wie in Österreich, welches doppelt so gross ist. Und alle Prognosen gehen von einem weiteren Wachstum aus.

> dann folgt aber früher als geplant die Verschleiss-Ersetzung des geplagten Schienennetzes
Wie SBB-Chef Mayer im verlinkten Bericht einräumt, wird hierfür zuwenig Geld eingeplant. Dies ist m.E. sehr gefährlich und könnte sich dereinst rächen. Das Schienennetz ist das Rückgrat des ÖV. Wenn es nicht optimal unterhalten wird, dann nützen alle anderen Verbesserungsbemühungen auch nicht mehr viel.

Sputnik Pro hat gesagt: Alte Wagons
Gesendet am 2. Dezember 2009 um 14:55
"Leider wird dies mit der aktuellen und zukünftigen Rollmaterialpolitik immer schwieriger zu realisieren. In den letzten Jahren wurden zunehmend fixe Pendelzüge in Betrieb genommen (ICN, ETR, DTZ, Flirt etc), bei denen keine Zusatzwagen mehr angehängt werden können. Hier muss man sich schon fragen, ob die Entwicklung in die richtige Richtung geht."

MÖGLICHE PROBLEMLÖSUNG
Eben da sehe ich auch ein Problem, wieso behält man nicht die alten Züge und wartet 10-15 Jahre mit dem Neukauf. So könnte man sehr viel Geld sparen und müsste zudem die Preise nicht erhöhen. Ausserdem könnte man nach 10 Jahren sehen ob sich neues Rollmaterial im Ausland bewährt hat, und dann dieses kaufen.

ABoehlen Pro hat gesagt: RE:Alte Wagons
Gesendet am 4. Dezember 2009 um 08:35
Bin vollkommen mit Dir einverstanden! Leider sieht dies die SBB nicht so. Siehe Artikel hier. Man wartet also nicht, ob sich neue Technologien anderswo bewähren, sondern will wieder mal der erste sein (Stichwort "Wankkompensation auch bei Doppelstockzügen"). Wenn sie da nur nicht auf die Nase fallen...


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