Wolf im Allgäu


Publiziert von Woife, 31. August 2018 um 09:36. Diese Seite wurde 2117 mal angezeigt.

Interessanter Bericht vom 29.08.18 von Bergblümchen auf gipfelbuch.ch über eine Wolfssichtung mit Photo am Siplingerkopf im Allgäu. Laut Süddeutscher Zeitung vom 31.08.18 ist es tatsächlich ein Wolf, der schon einige Nutztiere gerissen haben soll. Servus! Woife



Kommentare (76)


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rascr hat gesagt:
Gesendet am 1. September 2018 um 03:00
Kann gar nicht sein, dachte die Viecher sind quasi unsichtbar. Inzwischen hatter am Schrecksee biwakierer erschreckt und deren Wurst geklaut (Glück gehabt, sozusagen), in Hindelang vier Kälber in den Absturz gejagt und in Immenstadt ein paar Schäfchen ausgeweidet.

Schneemann hat gesagt: RE:
Gesendet am 1. September 2018 um 21:35
angesichts solcher "Taten" frag ich mich immer warum sich alle freuen, wenn die wieder heimisch werden ;(

rascr hat gesagt: RE:
Gesendet am 2. September 2018 um 18:18
Haha, ich glaube nicht dass sich alle freuen. Es sieht halt bloß blöd aus wenn man sich als moderner Held der Natur sieht und dann aber was gegen Wölfe hat :-)

Ich bin absolut ein Gegner der Wiederansiedlung aber mit der Meinung der Einzige in meinem Bekanntenkreis. Trotzdem werde ich mir zukünftig in die Hosen scheissen wenn ich morgens um 5 allein im Winter auf Tour gehe. Oder es eben sein lassen. Tja.

carpintero Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 2. September 2018 um 20:03
Damit Du es nicht sein lassen musst und Deine Hosen trotzdem nicht besudelst, empfehle ich Dir folgende Lektüre:
- Wenn ich einem Wolf begegne
- Gefährdung durch den Wolf

rascr hat gesagt: RE:
Gesendet am 2. September 2018 um 21:00
Schau, Wolfsgegner sind nicht per se Vollidioten.

Ich weiß vergleichsweise sehr gut wovon ich rede und warum ich gegen die Zwangs- Ansiedlung von Wölfen in Westeuropa bin.

Was chwolf.org an Informationen verbreiten ist das was man von guter Öffentlichkeitsarbeit erwarten darf. Leider mit dem Ziel die Leute zu beruhigen und nicht mit dem Ziel die Leute zu schützen. Für den, zugegebenermaßen seltenen, Ernstfall sind die Infos schlicht Grütze und werden niemandes Gesundheit oder Leben schützen.

Die Wahrheit sieht so aus, dass in Wolfsgebieten Kinder nicht mehr allein in den Wald gelassen werden können, Outdoorfans, Jogger, Radler in andere Gebiete ausweichen (oder sich ängstigen, siehe "Bergblümchen" was nicht dumm sondern ein gesunder Instinkt ist) und Bauern und Hirten jeden Tag mit der Sorge auf die Weide schauen ob sie wieder ein paar grausam zugerichtete Tiere vorfinden werden.

Die weitere Wahrheit sieht so aus, dass es in allen Ländern in denen nenneneswerte Populationen von Wölfen auf nennenswerte Populationen von Menschen treffen zu Konflikten kommt.

Konflikte ist dabei ein Euphemismus für Schmerzen, Blut, Leid und Tod - egal ob es um Menschen oder Tiere geht.

Und zum Schluß ist es so, dass in diesen Ländern nicht lange gefackelt wird - kommt ein Wolf in Sichtweite, wird er in der Regel erschossen. Und das ist auch nichts weiter als ein äusserst natürlich Verhalten zur Klarstellung wo das Revier des einen endet und das des anderen beginnt.

Wie in Skandinavien werden wir das hier auch wieder lernen.

Also um es deutlich zu sagen damit es auch wirklich jeder versteht: der Exkurs über meine vollgeschissenen Hosen war lediglich eine abkürzende Metapher damit ich nicht so einen scheisse langen Text schreiben muss für Leute die sich nicht trauen eine eigene Haltung einzunehmen.

Ich bin gegen die Ansiedlung von Wölfen und weiß auch warum. Mindestens sollten sie bejagt werden dürfen auserhalb von Schonzeiten.

Alpin_Rise hat gesagt: Wolfs“gegener“ sind
Gesendet am 3. September 2018 um 15:37
nein, meist keine Vollidioten, doch meiner Erfahrung nach oft von Ängsten und Vorurteilen geleitete Menschen.

Die Angst vor dem Wolf ist, was die meisten Ängste sind: irrational. Wie oft bist du in Mitteleuropa bereits einem Wolf begegnet? Und wie oft hatte das negative Konsequenzen für dich oder deine Begleiter? Wenn die Antwort nie/keine ist, sind es eben lediglich "vollgeschissenen Hosen".
Ja, in den Alpen gibts etliche reale Gefahren, Wölfe gehören nicht dazu.

> weiß vergleichsweise sehr gut wovon ich rede
Dann weisst du bestimmt auch, dass (in Mitteleuropa) keine Wiederansiedlung von Wölfen stattfindet. Die Rückkehr (der korrekte Begriff) des Wolfes in seinen Lebensraum ist ein Prozess, den wir zulassen oder unterdrücken können.

Ich diskutiere gerne mit Wolfskritikern, leider sind viele derart emotional und/oder faktenblind, dass sich die Fronten nur weiter verhärten.

G, Rise

PS 1: Wenn du Wissen möchtest, wie ein Zusammenleben von Wolf und Mensch funktionieren kann, studier die Daten zum Calandarudel. Eine Region gleich neben einer grossen Alpenstadt, wo die Leute ihr Leben weiter führen und weiterhin in die Berge steigen.

PS 2: Das Thema Hausschafhaltung auf Alpen und Wölfe klammere ich bewusst aus. Da wird das ganze nur noch irrationaler.

georgb Pro hat gesagt: ausgeklammert
Gesendet am 3. September 2018 um 16:18
Um das Thema Nutztierhaltung in Kulturlandschaften und Wölfe geht es aber eben gerade! Was sagst du einem Bauern, dessen Kalb von Wölfen gerissen wurde? Er sei irrational?

Kopfsalat Pro hat gesagt: RE:ausgeklammert
Gesendet am 3. September 2018 um 16:49
> Was sagst du einem Bauern, dessen Kalb von Wölfen gerissen wurde?

Dass ihm der Staat, statt der Schlachthof das Kalb bezahlt.

***

Es ist übrigens auch keine Wiederansieldung. Wie das z.B. mit den vom Menschen ausgerotteten Bartgeiern, Steinböcken oder Gemsen geschah und geschieht.

Die Wölfe kommen von ganz alleine.

orome hat gesagt: RE:ausgeklammert
Gesendet am 3. September 2018 um 17:04
Dumme Logik. Tiere geben weniger milch, wachsen langsamer, Pflanzen such nicht mehr fort; sind insgesamt also weniger nützlich bzw. Gewinnbringend wenn sie Stress haben. Die Anwesenheit von Wolfen bekommen sie mit auch ohne dass eins gerissen wird und das bedeutet Stress. Allein schob deshalb hat der Bauer einen größeren Verlust als nur den Gegenwert des Tieres. Hast du mal mit mem betroffenen Bauern geredet? Die sehen das nicht so lapidar, die haben da nicht so eine freu de dran. Mein Schwager bringt weniger Viecher auf die hochalm genau deshalb. Wie gesagt, dadurch geht die Kulturlandschaft kaputt. Eine almwiese hat eine unglaubliche Artenvielfalt, wenn man es so will künstlich erzeugt, die verbuscht dann galt. Was sagst zu so einer Entwicklung?
Und man komme bitte nicht mit herdenschutz. Früher saß der Hitze mit dem scharfen Hund auf der Alm. Heute Nacht das keiner mehr. Und ein echter hirtenhund ist gefährlicher als ein Wolf. Wie verkauft man das den trotteln, die mit ihren Eltern durch die muttetkuhherde laufen? Dann spaziert nicht mehr eben so mal über die alm.
Alle wollen biofleich, fair produzierte milch, authentisches blablabla, wo bzw. Wie es herkommt interessiert nicht. Soll sich der wamperte Bauer nicht so anstellen, der Staat zahlt seine Kuh schon. Das ist einfach ignorant.

orome hat gesagt: RE:ausgeklammert
Gesendet am 3. September 2018 um 17:06
Kötern sollte das heißen, nicht Eltern. Am Smartphone schreiben ist nicht lustig

Kopfsalat Pro hat gesagt: RE:ausgeklammert
Gesendet am 3. September 2018 um 17:26
Du schreibst Dich ja richtig in Rage. Fast jeder Satz beinhaltet mindestens einen Schreibfehler.

Ich bin ja viel in den Bergen unterwegs aber dass die Tiere mehr Stress hätten wegen des Wolfes hab ich bisher noch nirgends gehört.

Wenn sie denn etwas weniger Milch geben, umso besser, es wird eh viel zu viel davon produziert.

Ich weiss nicht wies bei euch ist, aber in der Schweiz wird der ganze Alpbetrieb massivst subventioniert. Damit können auch Wirtschaftsformen (wie z.B. die Schafhaltung) gewinnbringend sein, die ansonsten weder ökologisch noch ökonomisch Sinn machen.

Das ganze ist dem Wolf aber herzlich egal. Er ist Teil der hiesigen Fauna, wie all die anderen Tiere die (vom Menschen) noch nicht ausgerottet wurden.

orome hat gesagt: RE:ausgeklammert
Gesendet am 3. September 2018 um 17:51
Herzlichen Glückwunsch zu den gefundenen Fehlern, wie gesagt, Handy. Schön dass du so ausführlich Bezug nimmst auf meine Punkte.
Dann hat dir auf deinen Wanderungen also noch kein Vieh gesagt, dass es Stress hat? Na dann kanns auch nicht sein!
Hoffentlich wird der Almbetrieb subventioniert wie gesagt Kulturlandschaft. Wenn mich nicht alles täuscht haben sich sogar alle alpenläbder dazu verpflichtet und es dient Achtung dem Naturschutz!
Ich hab meine Argumente eigentlich gesagt und keine Lust da mit dir weiter zu diskutieren. Wie gesagt, mit betroffenen scheinst du nicht geredet zu haben und der Spruch von der milch ist ja auch irgendwie hol. Die Milch die zu viel produziert wird , wird eben genau da produziert wo die Viecher stehen, wenn der Almbetrieb nicht mehr gemacht wird. Im flachlsnd in einem Stall mit 1000 anderen, die milch wird nach China exportiert.
Aber erstaunlich ist doch, dass die die i Gebieten leben die davon betroffen sind eher gegen den Wolf sind, die Befürworter leben meist nicht dem am land bzw. Haben keinen Kontakt zu betriffenen kumturraum.
Wen das erns5haft inreressiert: die Alpen von Werner bötzing oder zumindest ein Interview auf glaube 3sat, gibt's bei YouTube...

Kopfsalat Pro hat gesagt: RE:ausgeklammert
Gesendet am 3. September 2018 um 18:14
Wenn ich in den Bergen bin, rede ich nicht nur mit den Menschen, die dort auf der Alp sind, ich übernachte oft gar dort. Bis jetzt wurde ich aber noch nie von einem Wolf angeknabbert. Dann schon eher mal von einer Kuh ...

Eine Kulturlandschaft kann per Definition nicht dem Naturschutz dienen, denn das eine schliesst das andere aus.

So sind leider auch viele sogenannte Naturschutzgebiete nichts anderes Kulturschutzgebiete in denen eine künstliche Artenvielfalt gepflegt wird, die es rein natürlich und ohne die menschliche Kultur bei uns gar nicht gäbe.

Als weitere Lektüre empfehle ich: Peter Wohlleben.

Alpin_Rise hat gesagt: RE:ausgeklammert
Gesendet am 3. September 2018 um 17:39
@ georgb Für mich geht es hier um das Thema Bergsporttreibende, Angst, und Wolf, wie auch im Auslöser auf gipfelbuch.ch geschildert.
Da dies kein Landwirtschaftsforum ist, lass ich mich auch nicht über Nutztierhaltung aus.
Die rationale Antwort ist diejenie kopfsalats: Das Kalb stribt sowieso, nur entscheidet nicht der Bauer, wann und wie.
Wie schon geschrieben, wirds beim Thema Wolf viel zu schnell emotional.

G, Rise

Schneemann hat gesagt: RE:ausgeklammert
Gesendet am 3. September 2018 um 21:07
"Das kalb stirbt sowieso" ist kein rationales Argument. So kann man auch sagen, dass der Mensch sowieso stirb, kann man ihn doch von den Bären fressen lassen. Wir sterben alle irgendwann, aber deswegen müssen wir nicht noch dafür sorgen und drüber jubeln, dass wir alle zerfleischt und ausgeweidet werden...

Kopfsalat Pro hat gesagt: RE:ausgeklammert
Gesendet am 4. September 2018 um 09:38
Das Kalb ist für den Bauern, wie alles Nutzvieh, einzig eine wirtschaftliche Grösse. Heute erhalten die meisten Kühe ja nicht einmal mehr Namen, statt dessen werden ihnen nach der Geburt zwei nummerierte Ohrmarken eingestanzt!

Ob der Wolf Nummer 2856 zerfleischt und ausweidet oder der Schlachter kann dem Bauern (in der Schweiz) finanziell einerlei sein.

Im Gegenteil, bei den massiv gesunkenen Schlachtpreisen der letzten Wochen würde er sogar besser fahren, wenn Nummer 2856 von einem Wolf gerissen wird, denn die Abgeltungen vom Bund sind nicht dem schwankenden Markt unterworfen.

Schneemann hat gesagt: RE:ausgeklammert
Gesendet am 6. September 2018 um 11:14
Finanziell mag es für den Bauern keine Rolle spielen ob seine Tiere zerfleischt und ausgeweidet werden oder nicht. Das bezahlen schliesslich wir Steuerzahler am Ende. Ob es den Bauern allen egal ist, ob sie ihre Tiere ganz oder nur noch in Einzelteilen über die Weide verstreut vorfinden wage ich zu bezweifeln. Und den Tieren selbst ist es ganz sicher nicht egal...

Winterbaer Pro hat gesagt: RE:ausgeklammert
Gesendet am 6. September 2018 um 12:56
Dass die Landwirte mit Auftauchen des Wolfes ein Problem haben, ihre Tiere zu schützen, ist richtig. Natürlich tun mir die Tiere leid, besonders, wenn sie nur verletzt werden, aber noch leben. Natürlich wäre auch ich entsetzt, morgens ein angefallenes, noch lebendes Schaf, Rind oder anderes aufzufinden.
In Bayern z.B. hat es die Politik wieder mal verpennt, dem Problem rechtzeitig Maßnahmen entgegen zu setzen. Die Bauern müssen einfach nicht nur für getötete Tiere Entschädigung bekommen, sondern auch beim Schutz ihrer Tiere vor dem Wolf (Elektrozäune, Herdenschutzhunde) Unterstützung erhalten. Die Kassen sind voll, das muss drin sein!

Beispiele, wie der Schutz funktionieren kann, aber auch welche Probleme für die Bauern auftauchen, gibt es hier und da.

Wenn so ein Herdenschutzhund bei uns als Kampfhund eingestuft wird (was bestimmt richtig ist!) und deshalb die Haltung für die Schäfer Probleme bringt, muss die Politik halt in diesem Fall das Gesetz ausschließlich für die Schäfer ändern!
Und man muss z.B. den Schafhaltern die Möglichkeit bieten, ihre Herdenschutzhunde so zum Schutz der Herde halten zu können, dass sie nicht wahllos auf Menschen losgehen können (Almen mit Wanderwegen etc.).

Man kann nicht für den Wolf sein und die Bauern ganz alleine lassen. Man kann auch nicht für den Biber sein, und alle Nachteile den Landwirten überlassen. Wolf und Biber sind bei uns streng geschützt und trotzdem wird auch der Biber regelmäßig bei uns abgeknallt.

Wolf, Biber, Bär wieder komplett auszurotten ist für mich keine Lösung. Als nächstes fällt einem dann ein, alle Wespen, Hornissen, "Gift"-Schlangen und sonstige für den Menschen lästige oder angstbringende Kreaturen bei uns ganz aus der Natur zu entfernen. Und....um es nochmal zu wiederholen: dann müsste man bei der Hundehaltung auch endlich Maßnahmen ergreifen, was bislang trotz der vielen Vorfälle nicht mal zur Diskussion steht!

Schneemann hat gesagt: RE:ausgeklammert
Gesendet am 6. September 2018 um 13:22
Es geht mir auch nicht darum Wolf und Bär auszurotten. Das ist im nördlichen Alpenraum doch bereits vor langer Zeit passiert, da wurden längst Tatsachen geschaffen.

Die Frage die im Raum steht ist, ob man es zulassen will, dass sich solche gefährlichen Raubtiere wieder ansiedeln. Jetzt könnte man das noch einfach verhindern - sind sie erstmal wieder verbreitet geht das nicht mehr.

Und das ist eben eine Abwägung von Pro und Contra - und mir scheint das wird leider von Vielen ziemlich naturromatisch verklärt angegange...unter Ignoranz all des Leids der Opfer solcher Raubtiere, all der Probleme der Bauern, der Bergbevölkerung und des Bergtourismus.

Ist dieser "Stadtmenschen"-Wunsch nach grossen Raubtieren in den Bergen wirklich wichtiger als die Opfer an Wildtieren, Nutzieren und Personen, die es unweigerlich geben wird, wenn die Raubtierpopulationen anwachsen? Ich habe da grosse Zweifel...

Kopfsalat Pro hat gesagt: RE:ausgeklammert
Gesendet am 6. September 2018 um 14:52
Apropos Stadtmenschen. Wölfe und Luchse bewegen sich heute schon in stadtnahen Gebieten, wie man anhand von DNS-Spuren immer wieder feststellt. Gesehen werden sie aber praktisch nie. Aber wenn sie nicht gesehen werden wollen, können sie auch keine Menschen attackieren.

Die Schreckensmärchen sind das, was sie sind, Märchen. Die Fakten sind eindeutig. Wenn Wölfe oder Bären in Dörfern rumlaufen, dann weil sie absichtlich angefüttert wurden oder weil Fleisch- und andere essbaren Abfälle unsachgemäss entsorgt - sprich am Dorfrand in den Wald - gekippt werden, wie das in ländlichen Gegenden, nicht nur in Osteuropa, gang und gäbe ist.

Pro Jahr stürzen in den Alpen ein Vielfaches der von Fleischfressern attackierten Nutztieren ab, weil sie nicht richtig beaufsichtigt werden oder sie werden im Herbst auf der Alp "vergessen", da es sich nicht lohnt, jeden Winkel nach ihnen abzusuchen und müssen dann kläglich verhungern.

Aber eben, bei hochemotionalen Debatten zählen Fakten leider nichts. Was dann regelmässig zu tragischen Fehlschlüssen und -handlungen führt.

Der Hauptpunkt, weshalb es vorallem z.B. im Wallis hochemotional wird, ist ein sozialer. Dort ist Schafzucht ein Hobby. Nutztiere werden zu Prestige-Objekten und Haustieren. Gehören die Nutztiere quasi zur Familie, wird jeder fremdverschuldete Verlust zum Verbrechen. Aber auch dort enden die Schafe schliesslich im Kochtopf. Nur wären das dann wieder Fakten, die "nichts" mit der Sache zu tun haben ...

Ähnliche Beweggründe gelten auch für die Jäger, denen "ihre" Trophäen weggefressen werden. Wobei Carnivoren sich ja in erster Linie von krankem und schwachem Wild ernähren, deren ausgestopfte Kadaver kein "richtiger" Jäger je in seine Stube hängen würde.

Und noch was zum Wachstum von Populationen. Sie richten sich immer nach dem Nahrungsangebot. Viele Wölfe wirds nur geben, wenn viel Wild (oder ungeschützte Nutztiere) vorhanden sind. Und in den Alpen hat es dank Winterfütterungen und ähnlichem Unsinn eine riesige Überpopulation an Hirschen.

Aber eben, wer lieber ans Rotkäppchen glaubt, an dem perlen Fakten ab, wie an einem Regenmantel.

Winterbaer Pro hat gesagt: RE:ausgeklammert
Gesendet am 6. September 2018 um 14:59
Es ist ein Problem und es ist nicht leicht zu lösen, das stimmt.
Ich sehe mich aber weder
> ziemlich naturromatisch verklärt
noch mit dem
> "Stadtmenschen"-Wunsch nach grossen Raubtieren in den Bergen
verkorkst. :-)
Ich bin übrigens in einem Kaff in den Bergen aufgewachsen und auch heute die meiste Zeit in der Natur unterwegs, weil mir die Städte kein bisschen gefallen.

In dem einen von mir zitierten Video wird bei 6.03 gesagt, dass der Wolf auch Vorteile in der Regulation der Wildtierpopulation hat (Wildschweine und Wildbestand). Was der Wolf davon tötet, muss der Jäger nicht abschießen und die Förster sparen sich die Wildschutzzäune? Auch die Wildschweine sind bei uns ein Problem geworden und als Angreifer auf Menschen nicht ganz ohne!

Was die Opfer an Personen betrifft, habe ich wie schon so viel geschrieben, keine große Angst. Da ist der Hund momentan der noch weitaus größere "Schädling".

Der Bergtourismus sollte m.E. gut damit leben können, wenn ich nicht Gefahr laufen muss, von einem Herdenschutzhund zerfleischt zu werden. D.h. die Weiden müssen dann deutlich gekennzeichnet und eingezäunt sein. Und wer dann trotzdem meint, evtl. noch mit seinem Hund da durchgehen zu müssen, ist m.E. selber schuld. Das "Problem" gibt es aber heute auch schon mit der Mutterkuhhaltung. Auch der Tourist hat sich eben an bestimmte Regeln in der Natur zu halten, nicht nur die Bauern!

Die Nutztiere sind das Problem. Und da würde ich mir wünschen, dass man mit entsprechenden Schutzmaßnahmen eine Lösung findet. Möglich muss es ja sein, wie der Schäfer mit seinen Herdenschutzhunden und Zäunen berichtet.

Einen Bären werden wir in Deutschland nicht wieder haben, denn der wird ganz bestimmt bald möglichst wieder "entnommen". Da bin ich mir (leider) ganz sicher.
Und ich kenne auch "Bergbewohner" in meiner Heimat, die sagen: wenn ich einen Wolf antreffe, dann....

Schneemann hat gesagt: RE:ausgeklammert
Gesendet am 6. September 2018 um 16:29
Das mit den "Bergbewohnern" stimmt natürlich, auch in der Schweiz. Die Walliser machen kurzen Prozess mit den Wölfen, da kann sich Bundesbern noch soviel Gedanken machen und da ist ganz egal wieviel wir hier diskutieren ;)

Ansonsten habe ich das Gefühl, dass wir in vielen Punkten einig sind - nur zieh ich andere Schlüsse daraus.

Ohne Frage führen Hunde allein schon wegen der grossen Zahl zu grösseren Gefahren beim Menschen. Aber das eine ist doch irgendwie kein Argument gegen das andere. Die Probleme der Hunde werden ja nicht etwa besser, wenn wir uns jetzt auch noch Probleme mit den Wölfen zulegen. Im Gegenteil, wenn es Wölfe gibt, dann werden die Bergbauern sich Schutzhunde zulegen müssen. Und ich persönlich habe einen Heidenrespekt vor diesen Tieren - Alpen die durch Schutzhunde geschützt werden sind für mich effektiv eine No-Go-Area als Wanderer. Und diese Zonen wachsen in der Schweiz rapide an, siehe z.B. diesen Ausschnit aus St.Gallen:
Schutzhunde-Alpen
Diese Schutzhünde mögen eine Lösung für die Bergbauern sein - sie sind aber mE ein Problem für den Tourismus. Wenn der Wolf dazu führt, dass ich nur noch auf Wanderautobahnen unterwegs sein kann, dann finde ich das nicht erstrebenswert.

Mein Hauptpunkt ist und bleibt aber das Tierleid. Mir tuts einfach weh, wenn ich ganze Haufen an Schafen oder Rehen sehe, die ein einziger Wolf in einer Nacht bestialisch ermordet. Nicht dass ich dem Wolf das irgendwie vorwerfe, aber letztlich haben wir es in der Hand dies zuzulassen oder zu verhindern. Und wenn ich abwäge - entweder werden hin und wieder einzelne Wölfe erschossen oder unvorstellbar viele Nutz- und Wildtiere gerissen und ausgeweidet, dann bin ich doch lieber für ersteres. Sorry Wolf.






Winterbaer Pro hat gesagt: RE:ausgeklammert
Gesendet am 6. September 2018 um 17:19
> Ansonsten habe ich das Gefühl, dass wir in vielen Punkten einig sind - nur zieh ich andere Schlüsse daraus.

Glaub ich auch!:-)

> Und ich persönlich habe einen Heidenrespekt vor diesen Tieren

Ich glaube, dieser Respekt ist auch wirklich angebracht!

> Alpen die durch Schutzhunde geschützt werden sind für mich effektiv eine No-Go-Area als Wanderer.

Wenn sie frei herumlaufen, ganz sicher. Aber braucht man nicht zum Schutz vor dem Wolf auch einen Elektrozaun? Und die Schutzhunde sollten dann auch da drin sein? Oder halt der Hirte dabei? Da wäre jetzt ein Fachmann recht, falsche Behauptungen will ja auch nicht aufstellen.

Insgesamt ist es bestimmt einfacher für alle außer dem Wolf, zu fordern: kein Wolf, kein Bär, kein Biber, vielleicht auch noch kein Luchs (wen oder was frisst oder zerstört der eigentlich so, dass er immer wieder getötet wird?).

Aber: ich will einfach nicht, dass der Mensch nur noch die alleinigen Rechte auf der Welt hat und dass ihm alles weichen muss, was ihn in seiner Lebensart stört oder woran er halt Geld verdienen kann. Es ist sowieso schon so viel an Lebensraum der Tiere für den Menschen gewichen.
Die Menschen bauen Autobahnen durch Moore, versiegeln den Boden, verändern Flüsse, rennen in die Berge, in die entlegensten Winkel und führen sich auf, wie in ihrer betonierten Stadt. Bringen Lärm, Müll und oft auch Zerstörung der Wege. Sie nehmen sich einfach die Natur, die ihnen doch gar nicht gehört (???) für ihren Sport (Skiregionen), Bergbahnen, Hotels am Berg, für ihren lauten Spaß. Den Tieren bleibt nur immer der Rückzug. So gesehen fände ich einen Dämpfer immer gut. Das versteht jetzt wieder keiner, was ich meine. Auch egal:-(

Alpin_Rise hat gesagt: RE:ausgeklammert
Gesendet am 6. September 2018 um 17:24
Der Thread ist schmal und wird versöhnlicher, gut so.

So lange die Fakten von beiden Seiten akzeptiert sind und lediglich unterschiedlich bewertet werden, ists eine gute Diskussion.
Bei Grossraubtieren streitet wir uns wie heir oft über die Fakten, weil diese nicht zum Allgemeinwissen gehören und unseren Emotionen (man lese die Grimm-Märchen) widersprechen.

Zum Tourismus: Für die Natur ist es doch gar nicht schlecht, wenn die Wandernden durch Schutzhundgebiete kanalisiert werden? Oder die Schafherden endlich ein- und die Wanderwege ausgezäunt sind.

Zum Tierwohl: Die heutige Massentierhaltung (auch in und auf den Alpen weitverbreitet!) mit ihren überzüchteten "Nutz"tierrassen verursacht Millionenfaches Tierleid - studier mal die Schlachtstatistiken und begleite ein durchschnittliches "Nutz"tier von der Geburt bis zu seinem Tod im Schlachthof und du weisst, wovon ich schreibe. Wenn der Wolf zu weniger "Nutz"tierhaltung und besserer Behirtung wenigstens der Alptiere führt, ist viel für das Tierwohl getan.
Und ob ein schwaches/krankes Wildtier weniger leidet, wenn es vom Wolf gerissen wird oder bis zu senem Tod dahinseucht...?

Ich bin mir bewusst, dass das alles subjektive Aussagen sind, was "Leid" und "Freud" anbelangt. Zu denken gibts mir eben schon, was wir für unseren Fleischkonsum sogenannten "Nutz"tieren antun.

G, Rise

Winterbaer Pro hat gesagt: RE:ausgeklammert
Gesendet am 6. September 2018 um 17:54
> Der Thread ist schmal und wird versöhnlicher, gut so.

Über verschiedene Meinungen muss man im Leben auch diskutieren dürfen. Andere dabei nur zu beleidigen oder nieder zu machen, fand ich noch nie gut! Hab ich das hier nicht auch schon ein paarmal gesagt:-)?

Vom Wolf, wie von jedem anderem Raubtier (auch von den Katzen!) würde ich mir wünschen, dass er sein Opfer schnell tötet und nicht mit ihm spielt (Katze!) oder nur verletzt und liegen lässt. Soll aber wohl auch Natur sein. Die Opfer tun mir schon sehr leid! Trotzdem ist kein Tier so grausam, wie der Mensch. Was dem alles einfällt, ist wirklich unbeschreiblich:-( Ob das natürlich ist, frag ich mich auch immer wieder.

georgb Pro hat gesagt: Bekanntenkreis
Gesendet am 3. September 2018 um 09:37
In meinem Bekanntenkreis ist niemand, der für die Wiederansiedlung ist. Da sind allerdings auch Bergwanderer und Almbauern dabei. Einem von ihnen wurde vor einer Woche ein Kalb vom Wolf gerissen. Eine Woche vorher war ich genau dort zum Wandern unterwegs!?

Schneemann hat gesagt: RE:
Gesendet am 3. September 2018 um 12:16
Das geht mir genauso - ich will weder die Wiederansiedlung von Wölfen noch von Bären. Allerdings kenne ich aus meinem Umfeld niemand, der das so sieht. Alle freuen sie sich gar auf die Rückkehr der Bären. Dass dann aber zerfleischte Wiltdiere und Schafe die Normalität werden, scheint keinen zu interessieren. Es geht halt nicht wie damals um Steinböcke, die irgendwo in den Felsen hausen und niemandem was zuleide tun...

Kopfsalat Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 4. September 2018 um 10:00
Da habt ihr beiden ja Glück. Denn es handelt sich nicht um eine Wiederansiedlung.

Wolf und Bär kommen freiwillig und ganz von alleine.

Was eigentlich erstaunen sollte, ob all des Hasses der ihnen entgegenschlägt.

orome hat gesagt:
Gesendet am 2. September 2018 um 20:56
Es geht bei dieser Diskussion meiner meinung nur zweitrangig um die Gefährdung. Viel wichtiger ist, dass die Kulturlandschaft Alpen und die mit dieser Kulturlandschaft verbundene Artenvielfalt durch die wuederansuedlung noch viel schneller verschwindet, als sie es durch Aufgabe der almwirtschaft und zunehmender verbuschung eh schon tut. Keiner stellt sein vurh auf die alm wenn's gerissen wird. Herdenschutz ob durch Zähne oder Hunde (wehe wenn sich die Städter durch einen aggressiven Schäferhund in der naturerholung gestört fühlen würden) ist für den Bauern irgendwie rentabel, also bleibt das Vieh im Tal, die allen verbuschen, die Artenvielfalt geht flöten, die Jahrhunderte alte kulturlaLandschaft verschwindet. U d das nur, damit man sich in der Stadt als Tierschützer fühlen kann. Daran sollte man einmal denken, wenn man das nächste mal ne alm genießt. Ansonsten sollte man nämlich im dunklen nadelwald sitzen.
Und ganz nebenbei sieht man in Norddeutschland, wie sich die wolfspopulation komplett anders entwickelt als vorher gesagt. In Brandenburg ist schon einer am Spielplatz ist einer gesehen worden, plötzlich sind die veganen öko Muttis alarmiert: doch bitte nicht bei uns!

orome hat gesagt: RE:
Gesendet am 2. September 2018 um 21:24
Und was mir noch einfällt: bei uns gibt's hören. Letztes Jahr ist ein jungbär durch die villacher Innenstadt (!) Ein paar Tage später war er am dobratsch, dem hazsberg von Villach, auf den 100er gehen. Mir ist auf nee skitour mal ne börenspur über den Weg gelaufen ...
So lange man nicht selbst betroffen ist, ist es leicht schlaue Tips und links zu Posten. Und sich über die Angst anderer lustig zu machen ...

georgb Pro hat gesagt: du sagst es
Gesendet am 3. September 2018 um 09:29
Ein aufgelassenes Weidegebiet wird bald zuwachsen und Enziane oder Murmeltiere wird man dort kaum mehr finden. Aber vielleicht gefällt das ja auch nicht jedem, mancher schaut sich halt lieber die Tiere im Fernsehen an und stellt sich Blumen auf die Fensterbank als selbst in die Natur zu gehen!?

Kopfsalat Pro hat gesagt: RE:du sagst es
Gesendet am 3. September 2018 um 17:44
> Ein aufgelassenes Weidegebiet wird bald zuwachsen und Enziane oder Murmeltiere wird man dort kaum mehr finden.

Das geht aber schon ein Weilchen. Während dieser Zeit nimmt die Artenvielfalt, mit der Abnahme des durchs Vieh künstlich gedüngten Grases, fast schon explosionsartig zu!

Das durften wir auf unseren GTA-Wanderungen durch die verlassenen Täler des Piemonts wiederholt feststellen.

Auch der Schweizer Nationalpark ist alles andere als komplett vergandet und artenarm. Im Gegenteil hier tummeln sich Wild und Murmeltiere nur so. Und dies obwohl dort seit 100 Jahren weder eine Beweidung noch sonstige Eingriffe stattfinden.

ABoehlen Pro hat gesagt: RE:du sagst es
Gesendet am 4. September 2018 um 06:34
Mag sein, funktioniert aber nicht immer. In anderen Gebieten breitet sich die Grünerle unkontrolliert aus, was für neue Probleme sorgt: Die Grünerle erobert die Alpen

Interessant ist, wer bei der Lösung dieses Problems helfen könnte: Die bösen, subventionierten Schafe!

Kopfsalat Pro hat gesagt: RE:du sagst es
Gesendet am 4. September 2018 um 08:38
Interessant. Leider fehlt bei dem Artikel die Quellenangabe. Aber vermutlich handelt es sich um - einen sehr selektiven - Auszug aus einer Studie, die das BAFU in Auftrag gegeben hat.

Es ging darum all die widersprüchlichen Quellen zu sichten. Nur werden diese dadurch natürlich nicht weniger widersprüchlich: Grünerle – Forschungsprojekt (31.08.2012)

Darin steht u.a., dass auch Gemsen das Zeug fressen (S.46)

Man sollte von der Fixierung auf Probleme und Lösungen wegkommen. Denn Natur ist nicht zielgerichtet. Das sogenannte "ökologische Gleichgewicht" ist eine rein menschliche (vermutlich religiös geprägte) Wunschvorstellung, das es in der Natur nicht gibt.

Nic hat gesagt:
Gesendet am 3. September 2018 um 21:41
Ich mag Wölfe :)

Winterbaer Pro hat gesagt: Und vor freilaufenden Hunden habt Ihr keine Angst?
Gesendet am 3. September 2018 um 23:47
Hier und da steht`s, was die braven Haus-Hundchen im Jahr so anrichten.

"Jährlich sterben in Deutschland im Schnitt drei bis vier Menschen an Hundebissen oder nach Hundestößen. Studien zufolge werden meist dem Hund bekannte Menschen zu Opfern, häufig Kinder oder Senioren."

"39 Hunde-Attacken 2017 gehen auf das Konto der „gefährlichen Hunde“, wie sie in der Berliner Hundebiss-Statistik des Senats für Justiz geführt werden. 16 Angriffe gehen auf das Konto der American Staffordshire Terrier (16) gefolgt von Mischlingen (11) und Pit Bull Terrier (10). Zwei Angriffe gingen von Bull Terriern aus."

"545 Mal sprangen oder verletzten „normale“ Hunde Menschen. Die meisten Fälle gehen auf das Konto von Mischlingen (149), nicht bestimmbaren Rassen (111), Deutschen Schäferhunde (56), Rottweiler (23) und Golden bzw. Labrador Retriever (22)."

Ich habe noch nie einen Hund geärgert oder irgendwie provoziert. Aber ich habe es schon oft erlebt, dass freilaufende Hunde höchst aggressiv mir nach-, auf mich zu gerannt sind oder mich angesprungen haben. Meistens vom Herrchen/Frauchen keine Spur oder ein vollkommen überfordertes Herrchen/Frauchen brüllt sich die Seele aus dem Leib, nur der Hund folgt überhaupt nicht.

Ich habe richtig Angst vor den Zähnen solch eines unerzogenen aggressiven Hundes. Hundebisse sind medizinisch überdies kein Spaß. Und ich habe in die ganzen Halter kein Vertrauen, die ihre Hunde im Notfall nicht zurückpfeifen können. Ein gut erzogener Hund rennt nicht kläffend fremde Menschen an. Einen gut erzogenen Hund finde ich richtig schön! Leider sind die wenigsten gut erzogen, denn jeder Mensch ohne Eignungsnachweis kann sich einen Hund halten.

Zu oft liest man außerdem bei uns, dass freilaufende Hunde wildern und trächtige Rehe und andere Tiere jagen, sie schwer verletzen oder töten. Warum regt sich denn darüber niemand auf?

Ich habe dagegen noch nie gelesen, dass in Deutschland (Schweiz?, Österreich?) ein Wolf oder Bär einen Menschen angefallen und getötet hätte.

Ich habe richtig Angst vor freilaufenden, kläffend und zähnefletschend einfach so auf mich zustürmenden Hunden (egal welcher Größe!), obwohl ich ihnen gar nichts getan habe, als vielleicht nur mal am frei zugänglichen Ufer des Flusses in Ruhe sitzen zu wollen. (Vor kurzem hier am Lech wieder erlebt!)

Ich hatte noch nie Angst, auf meinen Natur-Exkursionen einem Wolf oder Bären zu begegnen. Muss ich mich in Therapie begeben?

rascr hat gesagt: RE:Und vor freilaufenden Hunden habt Ihr keine Angst?
Gesendet am 4. September 2018 um 00:47
Liebe Frau Winterbaer,

Als alter(nder) Chauvinist bin ich versucht deine Logik als "weiblich" zu diskreditieren. Nachdem Hr Rise schon nicht existente Wolfsangriffe (wo eh keine Wölfe existieren!!!) als intellektuell eher schwachen Beleg für die Ungefährlichkeit real existierenden Wölfe heranzieht setzt du noch einen drauf indem du Hunde mehr fürchtest die objektiv wesentlich ungefährlicher aber eben tatsächlich da sind.

Wenn Wölfe da sein werden wird es Angriffe geben. So wie in allen Ländern in denen Wölfe heimisch sind. Und es ist schon fast schizophren dass eine Gesellschaft in der ich regelmässig dumm angequatscht werde wenn ich ohne Helm Boarde und Bike und in der Leute Maulkörbe und Hundeführerscheine verlangen, fordert das liebe Wölfchen möge doch bitte wieder seinen angestammten Platz einnehmen obwohl dieses possierliche Tierchen jeden Herdenschutzhund zu Hackfleisch verwurstet.
Apropos Hdschh.: wo willst denn zukünftig an den Biestern vorbeikommen? In Andermatt erwägen sie ein Verbot weil die für Wanderer zu gefährlich sind.

Im Allgäu machen Familien aus dem Pott Urlaub. Bin gespannt wie lange noch wenn das erste Urlaubsbild von süßen Hundi mit der Tochter in der Klinik endet. ( Bsp. Andermatt). Das selbe gilt für den Fall in dem der erste Trailrunner erlegt wird weil Wolfi denkt was rennt flüchtet und was flüchtet wird gefangen (Bsp. Alaska).

Also sei mir nicht böse aber sich vor Hunden zu fürchten, vor Wölfen aber nicht, ist ganz schön irrational. Oder gefährlich. Jenachdem... Achso und ganz nebenbei: Südtirol meine ich verzeichnet bei sehr überschaubarer Population bereits mehrere Angriffe von Bären auf Menschen.

Die Ungefährlicher von Großraubtieren ist nichts weiter als eine urban legend. Sogar ein armes Eisbärchen musste die Dummheit der Schaulustigen letzthin mit dem Leben bezahlen weil es wohl doch irgendwie grantig wurde. :(

Liebe Grüße


Winterbaer Pro hat gesagt: RE:Und vor freilaufenden Hunden habt Ihr keine Angst?
Gesendet am 4. September 2018 um 01:16
Google mal "Wildernde Hunde Bilder"...
Google mal: Verhalten bei freilaufenden Hunden...
Ein Jogger, der vor einem freilaufenden, wild kläffenden Hund davon läuft, macht einen großen Fehler...
Toll, ich will spazieren gehen, radlfahren oder joggen und bin noch selber schuld, wenn mich so ein unerzogener Köter beißt? Dass ich Schiss habe und erschrecke ist auch nur mein Problem? Ich sollte vielleicht toleranter sein...? Nur ich hab halt keinen unerzogenen Hund, der andere angeht, was mir so saupeinlich wäre!

Google mal, wie viele Rehe, Hasen Vögel, sonstige Kleintiere von Hunden gejagt und verletzt werden und dann jämmerlich verrecken.
Die Fotos davon sehen auch nicht besser aus, als die ausgeweideten Schafe im Sommer auf den Bergen.

Wie viele kleine Kinder von Hunden angefallen und im besten Fall hübsch im Gesicht entstellt überleben...weil der tut ja nix oder will nur schlabbern oder spielen..

Du kannst sagen, was Du willst...vielleicht hast Du auch selber einen Hund und hast eine ganz andere Einstellung dazu...
ich empfinde es als eine Bedrohung und riesige Belästigung, wenn diese unerzogenen, freilaufenden Köter einen anmachen. Und das passiert oft, das ganze Jahr über.

Brauchst auch nicht beleidigt sein oder andere zu diskreditieren. Ich habe keine Angst vor Spinnen, Schlangen oder sonstigem Getier, wo andere Damen schreiend auf das Sofa hüpfen!

Ein Hund ist kein Spaß, wenn er nicht erzogen ist. Denn jeder Hund ist eigentlich ein Wolf. Also widersprichst Du Dir doch irgendwie selber?

Ich soll die kläffenden, aggressiven Köter tolerieren und keine Angst haben und ich sage Dir: die Wahrscheinlichkeit, dass Du durch einen Wolf oder Bären bei uns vorzeitig aus dem Leben scheiden wirst, ist im Vergleich zu einem Angriff durch einen unerzogenen, aggressiven Hund minimal!

> Sogar ein armes Eisbärchen musste die Dummheit der Schaulustigen letzthin mit dem Leben bezahlen weil es wohl doch irgendwie grantig wurde. :(
Den Eisbären haben sie erschossen, weil er einen "Wegbereiter" der Touristen des Kreuzfahrtschiffes angegriffen hatte. Nur die Leute von dem Kreuzfahrtschiff hatten da absolut nichts verloren, geschweige denn mussten sie da an Land gehen!:-( Das ist kein bisschen logisch!

Viele Grüße von meiner weiblichen Logik!:-D

rascr hat gesagt: RE:Und vor freilaufenden Hunden habt Ihr keine Angst?
Gesendet am 4. September 2018 um 01:33
Komisch, nichts von dem was du mir da vorwirfst habe ich oben so geschrieben. Naja. Dann mal gute Nacht.

Winterbaer Pro hat gesagt: RE:Und vor freilaufenden Hunden habt Ihr keine Angst?
Gesendet am 4. September 2018 um 09:16
>nichts von dem was du mir da vorwirfst habe ich oben so geschrieben.

> setzt du noch einen drauf indem du Hunde mehr fürchtest die objektiv wesentlich ungefährlicher aber eben tatsächlich da sind.

>Also sei mir nicht böse aber sich vor Hunden zu fürchten, vor Wölfen aber nicht, ist ganz schön irrational.

Für mich steht da mit Deinen Worten: ich solle vor Hunden keine Angst haben, vor Wölfen aber schon... Und ich habe Dir erklärt, warum ich vor freilaufenden, unerzogenen Hunden (vor gut erzogenen Hunden hab ich keine Angst, sondern ich finde sie richtig nett und schön) richtig Schiss habe. Sie stressen mich brutal.

Vor Wölfen habe ich keine Angst, weil ich in all meinen Naturaufenthalten noch nie einem bewusst begegnet bin. Die Wahrscheinlichkeit einem Wolf zu begegnen sehe ich für mich als recht gering und ob er mich dann kläffend anfällt und beißt bezweifle ich auch.
"Der Wolf ist von Natur aus vorsichtig und weicht dem Menschen aus. Seit der erneuten Anwesenheit von Wölfen in Deutschland hat es keinen Angriff auf Menschen durch Wölfe gegeben. In den letzten 50 Jahren sind in Europa neun Fälle von tödlichen Angriffen auf Menschen bekannt geworden, fünf davon durch tollwütige Tiere. Bei weiteren
vier Ereignissen waren die Tiere vorher angefüttert worden und damit bewusst an den Menschen gewöhnt worden. " lfu Bayern

So einen freilaufenden aggressiven unerzogenen Hund könnte ich Dir allerdings fast jeden Tag zeigen. Wo ist das dann irrational, vor Hunden mehr Angst zu haben?
Lassen wir das, es bringt nix und ich will mich nicht mit Dir streiten!

Schneemann hat gesagt: RE:Und vor freilaufenden Hunden habt Ihr keine Angst?
Gesendet am 4. September 2018 um 09:57
"Ein Hund ist kein Spaß, wenn er nicht erzogen ist. Denn jeder Hund ist eigentlich ein Wolf. Also widersprichst Du Dir doch irgendwie selber?"

Damit widersprichst du dir aber auch selbst ;) Denn so gesehen ist ein Wolf nämlich ein "freilauender, unerzogener" Hund - also genau das wovor du Angst hast.

Letzlich sind einzelne Wölfe als Wildtiere aber sicher nicht auf den Konflikt mit dem Menschen aus, da bin ich ganz bei dir. Die versuchen ihre Risiken zu minimieren und töten lieber kleinere, wehrlose Tiere und lassen sich kaum auf Kämpfe mit ausgewachsenen Menschen ein. Die Ausnahme sind wohl Tiere, die gar keine Feinde haben, wie der Bär oder vlt. auch das Rudel Wölfe.

Ungefährlich macht das aber auch einzelne Wölfe nicht, vor allem für Kleinkinder, Jogger oder eben Ausnahmefälle wie die im lfu-Link angegebenen Tollwut-Tiere oder im Winter verhungernde Tiere. Die eigentlichen Opfer werden aber nicht die Menschen sein, sondern Unmengen an ausgeschlachtete Lämmern, Rehkitzen und anderen Wild- und Nutzieren...mal schaun ob die Leute noch ihrer Naturromantik vom schönen Wolf anhängen, wenn sie ihre lieben Hauskatzen zerfleischt im Vorgarten finden.

Winterbaer Pro hat gesagt: RE:Und vor freilaufenden Hunden habt Ihr keine Angst?
Gesendet am 4. September 2018 um 10:36
> Denn so gesehen ist ein Wolf nämlich ein "freilauender, unerzogener" Hund - also genau das wovor du Angst hast.

Da bin ich mir nicht so sicher. Ein unerzogener Haushund ist für mich kein "vorsichtiger, dem Menschen ausweichender Wolf" mehr. Er wurde nämlich vom Menschen schon "angefüttert" und verzogen.

"Der Wolf ist von Natur aus vorsichtig und weicht dem Menschen aus.." steht in obigem Artikel von der lfu. Ebenso ein Braunbär. Auch der springt nicht von Haus jeden Menschen an: "Für gewöhnlich greifen sie Menschen jedoch selten an; sie fliehen, wenn sie Menschen nahen hören." ..." Es gibt allerdings Situationen, in denen sie gefährlich werden können. Dazu zählen die Begegnung mit verletzten Tieren, mit Müttern, die Jungtiere bei sich haben, mit Tieren, die an Kadavern fressen oder wenn der Mensch einen Hund bei sich hat." (aus Wikipedia)

Wenn ein Wanderer einen Hund bei sich hat....da ist aber eine Mutterkuh auch nicht viel nachsichtiger und das sollten die Halter zumindest aus den Vorfällen der Vergangenheit schon gelernt haben und sich auf keinen Fall in solche Weiden, die ja hoffentlich eingezäunt sind, hinein begeben!

Übrigens vor so einem Schweizer Herdenschutzhund darf man sich getrost richtig in die Hosen machen. Ich hab mal so einen an einem Strand auf Elba erlebt mit einem total überforderten Herrchen. Dieses konnte den Hund kaum mit der Leine halten und der Hund wäre auf jeden anderen Menschen losgegangen. So ein Tier sollte man nicht als Haushund unter Menschen halten dürfen. Auf Almen muss auf jeden Fall deutlich auf die Gefahr hingewiesen werden und die Wanderer müssen sich dann strikt an die Regeln halten. Keine Frage!


Alpin_Rise hat gesagt: RE:Und vor freilaufenden Hunden habt Ihr keine Angst?
Gesendet am 4. September 2018 um 12:01
Danke, Winterbaer
dass du eine reelle Gefahr in den Bergen ansprichst. Hunde (und auch Katzen!) verletzen weit mehr Menschen, als Wölfe es tun. Ich bin tausenden Hunden - ja, manchmal mit Angst! - begegnet, aber noch keinem Wolf.

Ich bleibe beim meinem Statement: sich als Berggänger in den Alpen vor Wölfen zu fürchten, ist irraltional.
Jeder, der ein minimales Verständnis für Statistik/Risiko hat, kann die Zahlen selber Studieren: Wir sollten uns vor Autos, Motorrädern, Blitzen, Zecken, Sturz/Absturz, etc.= Dingen die uns Töten/Verletzen, fürchten.

Hören wir doch auf, Probleme herbeizureden, die nicht existieren. Obwohl das gerade sehr in Mode ist.

G,
Rise

Kopfsalat Pro hat gesagt: RE:Und vor freilaufenden Hunden habt Ihr keine Angst?
Gesendet am 4. September 2018 um 12:14
Eine Bekannte von mir macht seit Jahren mehrmonatige Langstreckenwanderungen durch Gegenden die durchaus als Wolfs- oder Bärengebiete deklariert werden könnten (Rocky Mountains, Appallatschen, Karpaten, Pyrenäen, Norwegen etc.). Sie hatte noch nie Probleme mit Wolf, Bär oder sonstigen wildlebenden Tieren.

Einzig von einem Rudel unbeaufsichtigter Hof-Hunde wurde sie so gebissen, dass sie schliesslich Antibotika nehmen musste, um die Infektion in der Griff zu bekommen!

Winterbaer Pro hat gesagt: RE:Und vor freilaufenden Hunden habt Ihr keine Angst?
Gesendet am 4. September 2018 um 12:37
Schädigungen und Infektionen durch Tierbisse für die Mediziner hier:-)

Hundebeißattacken mehren sich

"So verzeichnete Bayern im vergangenen Jahr 533 Angriffe von Hunden auf Menschen. Im Vergleich zum Jahr 2011 war das ein Plus von 62 Fällen oder 13 Prozent."

533 Angriffe von Hunden auf Menschen 2014 alleine in Bayern. Wär ja noch gerecht, wenn sie nur ihre eigenen Herrchen beißen würden!

Wie viele Attacken von Wölfen gab es 2014 in Gesamtdeutschland?

Es regt mich wirklich auf, wenn man in einem Supersommer wie 2018 an keinem See oder Fluss mehr in Ruhe sitzen kann, ohne dass irgendwo her ein freilaufender, wild kläffender Köter ohne Herrchen oder mit wild umher schreiendem Halter auf einen zustürmt! "Komm jetzt her, spinnst du...usw." Der Hund indessen reagiert kein bisschen. Ein deutliches Zeichen, dass sie zwar einen Hund haben aber ihn kein bisschen beherrschen. Das ist mir auf Bergtouren passiert (kam der Hund von hinten alleine wild kläffend uns nach und hatte nach Aussage der Herrchen angeblich Angst vor uns!!!???), beim Schwammerlsuchen im Wald, an den Ammerquellen im Weidmoos, wo es verboten ist, seinen Hund freil laufen zu lassen musste man sich von dem Köter mit den Dreckpfoten und der Sabberschnauze anspringen lassen, weil er ja noch so jung sei..., mit einem wenige Wochen alten Säugling am Badesee auf dem Arm wird man von einem kläffenden Vieh angegangen... und die Bürger haben Angst vor dem Wolf. Ich versteh`s echt nicht, tut mir leid!

P.S.: Zur Appetitanregung beim Mittagessen empfehle ich, mal nach "Hundebisse Kinder Bilder" zu googeln!


rascr hat gesagt: RE:Und vor freilaufenden Hunden habt Ihr keine Angst?
Gesendet am 4. September 2018 um 13:21
Du bist lustig, existierende Probleme ignorierst du und verwahrst dich dann dagegen welche herbeizureden. Wie wäre es mit einer Lösung der genannten Probleme? Dann könnte man vielleicht weiter diskutieren.

Winterbaer Pro hat gesagt: RE:Und vor freilaufenden Hunden habt Ihr keine Angst?
Gesendet am 4. September 2018 um 13:38
>Wie wäre es mit einer Lösung der genannten Probleme? Dann könnte man vielleicht weiter diskutieren.

Eignungstest für Hundehalter? Rigorose Strafen für nicht angeleinte, unerzogene Köter?
Die Anzahl der Hunde steigt ständig. Jeder kann sich einen holen. Dass man einen Hund erziehen muss, sehen die wenigstens ein. Erziehung ist richtig Arbeit. Wer will sich die Arbeit schon antun, wenn das Hundchen doch so süß ist!
Und die wenigsten sehen ein, dass der Hund in Feld und Wald, abseits der Wege nicht frei laufen darf, weil er eben jagt und Schaden anrichtet. Außerdem die Futterwiesen mit seinen Häufchen verseucht.

Wohlgemerkt, es gibt tolle, super gut erzogene Hunde und ganz rücksichtsvolle Hundehalter. Aber die Durchschnittshundehalter sind das nicht! Ein Hund muss kapieren, dass das Herrchen der Chef ist. Die meisten Hundehalter sind dazu nicht fähig.

Und jetzt können wir weiterdiskutieren?
Ich weiß, Du meinst den bösen Wolf. Ich meine die unerzogenen, freilaufenden Köter mit den ignoranten und unfähigen Herrchen! Wolf und Bär bei uns sind einfach nicht das Problem!

orome hat gesagt: RE:Und vor freilaufenden Hunden habt Ihr keine Angst?
Gesendet am 4. September 2018 um 14:51
Ich verstehe den Punkt nicht. Nur weil ich den Wolf nicht haben möchte, muss ich ja nicht der hundefan sein. Mir gehen die Viecher auch auf die Nerven. Der Fall des kampfhundes der letztens eingeschläfert wurde zeigt doch wie pervers die Leute mittlerweile zu ihren Tieren stehen. Da gab's morddrohubgen in Richtung der Behörde, nur weil ein Hund, der jemand totgebisden hat eingeschläfert werden sollte. Aber die Menschen sollte man im Mittelmeer ersaufen lassen ....
Aber mit dem Wolf hat das doch nichts zu tun. Nur weil die Chance in Deutschland von einem Löwen verletzt zu werden geringer ist als von einem Hund, wird ja auch bei er für freilaufende Löwen sein. Und wie gesagt, ich sehe das Problem mit dem Wolf du h nicht vorrangig in der Sicherheit.
N7cht jedes Kalb auf der Alm wird geschlachtet, nicht jeder bergbauer hat 1000 Kühe ohne Namen. Zumindest nicht die die ich kenne und bei denen ich mir gerne Käse, Milch, Joghurt oder Speck kaufe. Massentierhsltung findet eben nicht auf der Alm statt. Ich verstehe nicht, warum das alles vermischt werden muss

Kopfsalat Pro hat gesagt: RE:Und vor freilaufenden Hunden habt Ihr keine Angst?
Gesendet am 4. September 2018 um 16:31
> Ich verstehe nicht, warum das alles vermischt werden muss

Weil der Wolf Teil der bei uns heimischen Fauna ist oder zumindest war, bis er vom Menschen ausgerottet wurde.

Bei Bartgeier, Steinbock, Reh, Hirsch und teilweise gar Gemse wurde vom Menschen gar kräftig nachgeholfen, dass diese, ebenfalls vom Menschen ausgerotteten Tiere, wieder einen Platz in unserer Umwelt haben.

Gelöschter Kommentar

orome hat gesagt: RE:Und vor freilaufenden Hunden habt Ihr keine Angst?
Gesendet am 4. September 2018 um 16:45
Damit erklärst du mir nichts. Das ist keine Antwort auf gar nichts. Wenn die Natur nicht zielführend ist, das ökologische Gleichgewicht definiert, was interessierts dich wenn eine stärkere spezies ne schwächere ausrottet? Wieso vermischst du ständig die Landwirtschaft in den Bergen mit der massentierhsltung im Tal? Von wem willst du deine milch oder käse kaufen oder lebst du vegan,?
Und wieso ist es logisch zu sagen, die Gefahr durch Verletzungen durch Hunde ist höher als durch Wölfe, also braucht sich keiner Sorgen um Wölfe zu machen. Das ergibt doch einfach keinen Sinn. Warum hat sich der mensch wohl die mühe gemacht den wolf auszurotten. Woher kommt denn das mit der Großmutter und dem bösen Wolf? Ich glaube jetzt auch, dass es viel wahrscheinlicher ist sich auf eine andere Art zu verletzen als durch den wolf. Aber ich ksnn doch nicht sagen, das eine ist viel gefährlicher als das andere, deshalb ist es zu vernachlässigen.
Und ich möchte mal stark bezweifeln dass Das Reh jemals ausgerottet war. Da fliegt wieder alles in einen Topf, Gratulation zum verallgemeinern!

Kopfsalat Pro hat gesagt: RE:Und vor freilaufenden Hunden habt Ihr keine Angst?
Gesendet am 4. September 2018 um 17:12
Mal ein paar Fakten, die nicht von den Gebrüdern Grimm stammen: [/www.waldwissen.net/wald/wild/oekologie/wsl_rueckkehr_wild/i...]

Kopfsalat Pro hat gesagt: RE:Und vor freilaufenden Hunden habt Ihr keine Angst?
Gesendet am 4. September 2018 um 16:57
Wenn Du Deine Fakten lieber beim Rotkäppchen und den sieben Geisslein holst, dann erübrigt sich wohl jede weitere Diskussion.

Aber du hast nicht unrecht. Ein Grossteil der Wolfsgegner liebt irrationale Ängste, da sie nicht falsifizierbar sind.

orome hat gesagt: RE:Und vor freilaufenden Hunden habt Ihr keine Angst?
Gesendet am 4. September 2018 um 18:40
Sag mal du willst einen absichtlich falsch verstehen! Zum wiederholten mal schreibe ich, dass ich nicht aus Angst gegen den Wolf von. Meine Abnsicht habe ich, sofern sinnerfassend lesen möglich idt, mehrfach erklärt.
Arten kommen und gehen, dachte die Natur ist ohne Ziel. Dann rottet halt der mensch welche aus, das Problem mensch regelt sich dann später. Wieso bleibst du nicht konsequent bei Ei er Haltung? Zuerst die großen Sprüche mit o
Ökologischem Gleichgewicht, dann dich wieder ausrotten u d ansiedeln...
Die schwebt offensichtlich eine Wildnis on den Alpen vor, in der der wirtschaftende mensch, bzw.die Form der wirtschaftlich nutzung die in dem Kulturenraum über Jahrhunderte betrieben wurde, keinen Platz hat. Müsste man den betroffenen halt erklären und umsiedeln. Aber warum denn in den Alpen? Warum nicht basel umsiedeln damit der begradigte rhein wieder seine auen hat und die Tiere ihre Lebensräume? Man könnte da ja mal zu erst die roche abreißen.
Und dann war's Reh ja ganz sicher ausgestorben. Steht ja zweifelsfrei in deinem Link.

orome hat gesagt: RE:Und vor freilaufenden Hunden habt Ihr keine Angst?
Gesendet am 4. September 2018 um 19:04
Unsympathisch überheblich ist auch eine Diskussion derart beenden zu wollen, indem man auf die irrationalität sprich Dummheit des anderen verweist.

Kopfsalat Pro hat gesagt: RE:Und vor freilaufenden Hunden habt Ihr keine Angst?
Gesendet am 4. September 2018 um 19:37
Nochmals zum mitlesen:

Der Wolf wird NICHT (!!!) wiederangesiedelt. Er kommt von ganz alleine.

orome hat gesagt: RE:Und vor freilaufenden Hunden habt Ihr keine Angst?
Gesendet am 4. September 2018 um 19:48
Lies einfach mal das durch worauf du antwortest und zwar am besten bevor du antwortest.

rascr hat gesagt:
Gesendet am 4. September 2018 um 01:00
http://m.maz-online.de/amp/news/Lokales/Brandenburg-Havel/Wolf-greift-eingezaeunten-Hund-an-Tier-muss-eingeschlaefert-werden

Landleben ähem rustikal. Der Zaun im Bild ist klasse, erinnert eher an DDR als an Omas Bauerngärtchen

Kopfsalat Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 4. September 2018 um 09:52
BOAH!

> Wohl ein Wolf hat einen Familienhund auf einem umzäunten Privatgrundstück angegriffen. Zumindest die Einwohner von Steinberg sind sich da sicher.

Aus dem unsicheren "wohl" wird dann innert ein paar Absätzen - ohne ersichtlichen Grund - die Gewissheit, dass es ein solcher war!

Herrlich ... und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

hier mal was etwas nützlicheres

> Ähnliches Fell, vergleichbare Größe und sich ähnelnde Bewegungsabläufe: Manche Hunderassen sind nur schwer von Wölfen zu unterscheiden. Vor allem Wolfhunde sind ihren wildlebenden Verwandten äußert ähnlich. Gewissheit bringen oft nur DNS-Analysen.

Erstaunlicherweise steht davon nix in dem Zeitungsartikel ...

Gelöschter Kommentar

Winterbaer Pro hat gesagt: RE:Denkanstöße
Gesendet am 4. September 2018 um 19:28
Gut, dass Du`s sagst! Denkanstöße....

> Es macht mich nachdenklich, wenn für Wölfe mehr Verständnis aufgebracht wird, als für Menschen, die Angst vor ihm haben!?
Du brauchst keine Angst vor der Begegnung mit einem Wolf haben! Ich bin nett und nehme Dir die Angst:-) Ich habe auch keine Angst vor der Begegnung mit einem Bären! Das beruhigt Dich nicht, schade!

Hattest Du noch nie Schiss, dass Dich ein kläffender freilaufender Hund beißt? Hundebisse verursachen mitunter Trümmerbrüche und schwere Infektionen. Damit ist nicht zu spaßen!

Soll ich Dir sagen, wovor ich außer vor den unerzogenen, zähnefletschenden, freilaufenden Hunden noch richtig Angst habe?

orome hat es mutig angesprochen! Respekt!

> Aber die Menschen sollte man im Mittelmeer ersaufen lassen ....

Reale Ängste..... Das Schweizer Außenministerium hat nach den Krawallen in Chemnitz Reisende gewarnt. "In der Umgebung von Demonstrationen müsse man aufmerksam sein."

Sch....auf all die paar Wölfe und Bären, wenn in Deutschland einfach so in den Nachrichten wieder der H.....-Gruß ohne Hemmungen und Strafverfolgung gezeigt wird und der hetzende, lügende Mob der neuen Alternative die Menschen für seine Machtspielchen einfangen will!

Hat nichts mit dem Thema zu tun, ich weiß es! Aber mit der Angst! Reelle Angst, nicht Angst vor etwas, was eigentlich nicht eintritt! Wann ist der letzte Bergsteiger von einem Wolf angefallen worden?
>Einem von ihnen wurde vor einer Woche ein Kalb vom Wolf gerissen. Eine Woche vorher war ich genau dort zum Wandern unterwegs!?
Und? Warst Du in Lebensgefahr?
Ich glaube einfach nicht, dass der Wolf die Bergsteiger massenhaft auffressen wird!:-( Und wenn er am Schrecksee die illegalen Camper erschreckt, ist es vielleicht ein Zeichen! Statt hoher Strafen für das Zelteln schickt man einfach mal den Wolf vorbei.....

Kopfsalat Pro hat gesagt: RE:Denkanstöße
Gesendet am 4. September 2018 um 20:01
Ich habe auch mehr Verständnis für Spinnen, als für Menschen die davor eine (irrationale) Angst haben und sie deshalb töten wollen. Mit Liebe hat das gar nix zu tun.

Da du weder ein Wolf noch eine Beute bist, wird es dem Wolf scheissegal sein, was du in seinem Revier machst. Vermutlich wird er aber das Weite suchen, da der Mensch für ihn normalerweise den Tod bedeutet.

georgb Pro hat gesagt:
Gesendet am 4. September 2018 um 20:24
Dani,
wenn du so weiter machst, nenne ich dich in Zukunft kopfsalat&threadrebell Ötzi III ;-)

Kopfsalat Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 4. September 2018 um 20:54
Tu dir keinen Zwang an. Ich kann mir meine Sympathien ja immer noch bei den Wölfen holen ...

georgb Pro hat gesagt:
Gesendet am 4. September 2018 um 20:58
:-)))

mong Pro hat gesagt:
Gesendet am 4. September 2018 um 21:46
Wenn ich in den wilden Tessiner Tälern unterwegs bin,
werde ich ständig von Wölfen angegriffen.

Sie rennen auf mich zu, mit fletschenden Zähnen und wildem Geheul.

Aber ich habe einen Trick:
Ich bücke mich und tue so, als ob ich einen Stein vom Boden auflesen würde
und schreie gleichzeitig wie ein Verrückter.

Ich bin dann auf Augenhöhe mit dem Wolf,
und der Wolf glaubt, er habe es mit einem vierbeinigen Tier zu tun,
das er noch nie gesehen hat.

Der Wolf ist dann total irritiert.

Er weiss nicht, mit wem er es zu tun hat.

Er bremst zuerst und dann stutzt er,
und dann macht er rechtsumkehrt und sucht verwirrt das Weite.

Bisher hat diese Taktik immer funktioniert.


Kopfsalat Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 5. September 2018 um 11:07
Kann auch bei Hunden funktionieren.

Vorallem in Südeuropa reicht es oft schon, wenn man so tut, also ob man sich nach einen Stein bückt, um den Hund auf Distanz zu halten.

rascr hat gesagt:
Gesendet am 5. September 2018 um 01:15

Kopfsalat Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 5. September 2018 um 11:30
Boah: bis zurück ins Jahre 1704 ! ! ! Und alles verifiziert.

Im Schnitt gab es seit dem Jahr 2000 weltweit 9 Wolfsattacken pro Jahr.

Exträääääm gefääääääährlich!

Schneemann hat gesagt: RE:
Gesendet am 5. September 2018 um 14:24
ein Filmtipp passend zum Thema:
Frozen
(nicht dass das wirklich realistisch wäre ;))

Alpin_Rise hat gesagt: Endlich eine beruhigende Statistik
Gesendet am 5. September 2018 um 15:33
(Laut Wolfskritikern "noch") Kein einziger Vorfall in Mitteleuropa seit der Rückkehr - eine formidable Grundlage für weitere Diskussionen.

Interessant ist als Vergleich die Liste tödlicher Hundeattacken in den USA, ein, zwei Dutzend Tote pro Jahr und 4 bis 5 Millionen Hundebisse pro Jahr.
Darüber muss sich niemand Sorgen machen, Peanuts - Wuff! Wuff!

G, Rise


Winterbaer Pro hat gesagt: RE: Hundeattacken in den USA
Gesendet am 5. September 2018 um 18:32
Ich hab nur mal die Liste von 2017 und 2018 aufgemacht. Richtig schlimm finde ich den großen Anteil an Babys und Kleinkindern. So brutal, denn die können überhaupt nichts dafür. Und ganz oft steht da: "was attacked by the family dog".
Da läuft`s einem doch kalt den Rücken runter oder man muss gleich kotzen!

Und gegen die Gefahr, die von den Hunden ausgeht muss keiner was unternehmen? Wenn so ein Schoßhündchen sein Herrchen tot beißt....ja mei. Er wollte ja den Hund haben. Aber die Kinder????????????? Das regt Euch nicht auf? Ich kapier`s nicht!

Gelöschter Kommentar

Winterbaer Pro hat gesagt: Risiko und Angst
Gesendet am 5. September 2018 um 20:32
Gefahr, Exposition, Risiko, Wagnis aus Wikipedia
"Die Begriffe Gefahr, Risiko und Wagnis sind fachsprachlich exakt definiert. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird dies häufig nicht beachtet, werden die Begriffe oft synonym verwendet. Daraus entstehen bisweilen Missverständnisse.

Eine Gefahr besteht, wenn eine Sachlage eine schädliche Wirkung haben kann. Gefahren sind also beispielsweise eine Unebenheit in der Straße, eine unbeaufsichtigte Maschine, ein Feuer, ein Terroranschlag.

Der zweite zu betrachtende Faktor ist die Exposition, also wie sehr eine betrachtete Person oder ein betrachteter Gegenstand der Gefahr ausgesetzt ist: Ein Terroranschlag in München ist für eine Person in Hamburg ungeachtet der Gefühlslage vergleichsweise ungefährlich. Ein Risiko besteht nur dann, wenn eine Gefahr und die Exposition gemeinsam auftreten.

Ein Tiger in einem Käfig ist eine Gefahr, aber kein Risiko.
Das Risiko drückt die Kombination aus Wahrscheinlichkeit und Gefahr aus, die etwa für eine betrachtete Person oder einen betrachteter Gegenstand auftreten kann. Ein Tiger kann als Gefahr betrachtet werden. Solange der Tiger sich in seinem verschlossenen Käfig befindet, ist die Wahrscheinlichkeit für einen Schaden aber gering, und es besteht nur ein geringes Risiko. Trotzdem besteht die Gefahr weiter, denn diese ist nur an die Existenz des Tigers geknüpft."

Der Wolf ist für Dich eine Gefahr? Meinst Du eigentlich für Dich als Wanderer? Oder für den Alphirten und seine Tiere? Das ist nämlich ein großer Unterschied!

Die Gefahr, dass Dich auf einer Deiner Wanderungen ein Wolf anfällt, halte ich für ziemlich gering. Da der Wolf eben meist schon vorher das Weite sucht. Sollte er tollwütig sein und sein Verhalten deshalb gestört sein, hast Du Pech gehabt. Dieses Pech hast Du aber auch bei einem Zeckenbiss mit voller FSME, bei einem Geisterfahrer in der Anfahrt zu Deiner Tour, einem Erdbeben o.ä. D.h., die Gefahr, dass in unseren Breiten ein Wanderer durch einen Wolf angefallen wird oder sogar stirbt, ist so klein, dass man sich darüber keine Gedanken machen muss. Die Gefahr, dass Du irgendwo runterfällst, weil ein Stein ausbricht oder Du ausrutscht, oder Du einen Herzkasperl bekommst, ist in meinen Kopf viel größer, als die, einem Wolf zu begegnen, der Dich fressen will. Am Ende rennt Dir noch ein unerzogener Hund nach und beißt Dich ins Wadl und hat in seinem Maul das Bakterium Capnocytophaga canimorsus. Dann gehst Du wahrscheinlich auch auf keinen Berg mehr.

Ich meine, Du solltest vor ganz vielen Dingen viel mehr Angst haben, als dass Dich ein Wolf anfällt oder auffrisst! Wenn Du aber nur noch Angst hast, ist das Leben auch ziemlich für`n A.... oder?


Kopfsalat Pro hat gesagt:
Gesendet am 6. September 2018 um 06:38
Ich weiss nicht, wie es in Deutschland ist, aber in der Schweiz geniesst der Wolf gar den Schutz der Bundesverfassung!

>Art. 78/4
>
>[Der Bund] erlässt Vorschriften zum Schutz der Tier- und Pflanzenwelt und zur Erhaltung ihrer Lebensräume in der natürlichen Vielfalt. Er schützt bedrohte Arten vor Ausrottung.


Winterbaer Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 6. September 2018 um 10:32
Wölfe im Recht

"Dreifach-Schutz durch Gesetze und Konventionen

Wölfe haben in Deutschland einen hohen Schutzstatus. Doch nicht allein das deutsche Recht schützt die Tiere: Auch auf europäischer und internationaler Ebene genießt der Wolf einen besonderen Schutz, der Deutschland zur Fürsorge verpflichtet.

Internationales Recht: Wölfe sind sowohl durch das Washingtoner Artenschutzabkommen sowie die Berner Konvention geschützt. Deutschland hat beide Abkommen ratifiziert, so dass diese völkerrechtlich verbindlich sind.

Europäisches Recht: Als EU-Mitgliedsstaat verpflichtet sich Deutschland, die sogenannte Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-RL) umzusetzen und das Schutzgebietsnetzwerk Natura 2000 zu etablieren. Der Wolf ist über den Anhang IV der FFH-RL besonders geschützt. Deutschland ist dadurch verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, dass Wölfe langfristig einen lebensfähigen Bestand aufbauen können (den sogenannten „guten Erhaltungszustand“).

Deutsches Recht: Die Umsetzung der europäischen Vorgaben erfolgt in Deutschland über das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG). Wölfe sind im gesamten Bundesgebiet über § 44 BNatschG streng geschützt. Bei Verstößen wird per Anzeige die zuständige Staatsanwaltschaft tätig. Je nach Vergehen sind Strafen von bis zu fünf Jahren Freiheitsentzug oder hohe Geldbußen möglich. Damit besitzen Wölfe in Deutschland den höchstmöglichen Schutzstatus. Für die Umsetzung der Gesetze sind die Länder zuständig, der Bund kann sie dabei unterstützen. Mit Ausnahme von Sachsen unterliegen Wölfe nicht dem Jagdrecht. In Sachsen ist er jedoch mit einer ganzjährigen Schonzeit belegt."



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