Wegstrecke mit höchster Höhendifferenz pro Kilometer


Publiziert von Wanderer82, 5. Juni 2018 um 13:13. Diese Seite wurde 927 mal angezeigt.

Hallo zusammen

Da ich dieses Jahr schon im Frühling / Frühsommer für die Saison trainieren wollte, habe ich mir mal überlegt, dass es doch noch reizend wäre, eine Wegstrecke möglichst oft rauf- und runterzuwandern, einfach so für die Kondition im "Bergaufsteigen". Der Fokus liegt also auf der Steilheit anstatt der Distanz.

Daher meine Frage oder Anregung zur Suche: Welches ist wohl die steilste Wegstrecke, die auf einem normalen Pfad (und dies nicht im oberen T5 oder T6-Gelände) begehbar ist, also ohne Klettern, welches über gelegentliche Kraxeleinlagen hinausgeht? Als Einschränkung, damit man nicht auch kürzeste Wegstrecken nehmen kann, gebe ich noch folgendes zusätzliches Kriterium: Die Strecke muss entweder mindestens 2 Kilometer lang (nach meiner Berechnungsweise auf der Karte mindestens 1.8 Kilometer gemessen) sein oder (falls unter 2 Kilometer) eine Steigung von mindestens 400 Hm / Kilometer betragen UND mindestens 1 Kilometer (900 Meter gemessen) lang sein.

Ich gehe jeweils so vor, dass ich auf der online Landeskarte die Strecke möglichst genau messe, d.h. in einer hohen Vergrösserung, so dass man Kurven nachvollziehen kann. Anschliessend gebe ich zur gemessenen Länge noch 10% dazu für Wegungenauigkeiten auf der Karte (z. B. Zickzack). Dabei ist mir bewusst, dass es nur eine Annäherung an die Realität gibt und bei sehr viel kleinem Zickzack, der in der Karte fehlt, auch durchaus deutlich mehr als 10% dazukommen können

Ich hätte mal einen Vorschlag: Ab P. 1012 (Parweirsch, oberhalb, nördlich von Vättis) bis P. 2039 (oberhalb Chrüzboden): ca. 332 Hm / Kilometer (Strecke: ca. 3 km)

Ist mir bewusst, dass dies eine heikle Sache ist, da es wahrscheinlich unzählige sehr steile Wegstücke gibt, gerade im Bereich bis 1 Kilometer. Aber es geht mir hier nicht um absolute Genauigkeit, sondern um das Finden von möglichst steilen Trainingsstrecken, die gleichzeitig nicht zu lange sind.

Besten Dank
Thomas



Kommentare (15)


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kopfsalat Pro hat gesagt: Niesen
Gesendet am 5. Juni 2018 um 14:31
von Mülenen auf den Niesen: 1650 Höhenmeter auf 7.5km Weg

und der grosse Vorteil, man kann danach knieschonend mit dem Bähnli wieder runterfahren.

Die ganze Messerei kannst du praktischerweise map.wanderland.ch überlassen.

Wanderer82 hat gesagt: RE:Niesen
Gesendet am 5. Juni 2018 um 16:37
Herzlichen Dank für den Tipp mit Wanderland. Das muss ich mir mal genauer anschauen.

Nun zu deinem Vorschlag: Das sind (leider) nur 220 Hm / Kilometer. Meine 332 Hm / Kilometer müssten geschlagen werden ;-) Als Trainingsstrecke ist der Niesenaufstieg natürlich trotzdem gut geeignet. Da bin ich schon mal runtergewandert.

Zaza hat gesagt: Fully
Gesendet am 5. Juni 2018 um 16:46
"Kilomètre vertical de Fully": Avec une distance de 1920 mètres, le Kilomètre Vertical de Fully est le plus court mais aussi le plus rapide du monde. Sa pente moyenne dépassant les 50%, l’utilisation des bâtons est donc indispensable.

D.h.: 1000 hm auf 1920 m. Die Strecke folgt einer alten Druckleitung von Fully nach Les Garettes.

Generell kannst du nach "kilomètre vertical" oder "kilometro verticale" googeln, solche Strecken sind recht beliebt.

Wanderer82 hat gesagt: RE:Fully
Gesendet am 5. Juni 2018 um 16:53
Oh, ja das wird schwierig zu überbieten ;-) Beinahe 500 Höhenmeter auf 1 Kilometer. Nur ist es halt ein Trassee einer alten Bahn und kein "wirklicher" Wanderweg. Habe ich aber natürlich bei meiner Frage auch nicht ausgeschlossen.

ABoehlen Pro hat gesagt: RE:Fully
Gesendet am 7. Juni 2018 um 06:43
Habe ich auch mal gemacht, ist wirklich brutal steil! Da der untere Teil (bis zur Kurve) noch vergleichsweise «sanft» ist, ergibt sich dann im oberen Teil eine Neigung von fast 70% (lässt sich auf der Karte dank der direkten Linie mühelos bestimmen).

MarcN hat gesagt: vorder Glärnisch
Gesendet am 5. Juni 2018 um 17:40
Der vorder Glärnisch könnte eine Option sein. Entweder via Normalweg von Hintersackberg (T4) oder etwas schwieriger von Schwändi via Sienen (mehr hm)

maenzgi Pro hat gesagt: Tschugga
Gesendet am 5. Juni 2018 um 17:57
Von Mels auf die Tschugga wäre eine Option, nur die letzten 100hm bewegen sich im t5 bereich, zudem muss zum Abschluss eine beinahe senkrechte wand am drahtseil überwunden werden. Es sind etwa 1400hm auf 3,3km weg, wieder runter könnte man gemütlich mit der palfriesbahn

BergEvent hat gesagt:
Gesendet am 6. Juni 2018 um 23:36
Von Oberried auf die Allgäulücke und danach Tannhorn war für mich etwas vom argsten

kopfsalat Pro hat gesagt:
Gesendet am 7. Juni 2018 um 07:49
Das 1000er Stägeli bei Olten ist zwar nur 500m lang hat aber eine Steigung von 45% und ist vergleichsweise gut erreichbar.

NB: Aus gesundheitlichen (Gelenke, Knie) Gründen wird empfohlen, für den Abstieg den Weg aussenrum zu nehmen.

Roald Pro hat gesagt: Sichelchamm ab Verachta
Gesendet am 8. Juni 2018 um 15:05
Sichelchamm ab Verachta - nöt zu verachte
2.2 km Distanz, 1000 Hm, T4+
http://www.hikr.org/tour/post115421.html
(Aber erst muss man dann natürlich auf Verachta hoch)

Roald Pro hat gesagt: Vättis - Alp Ladils - und evt. Vättnerchopf
Gesendet am 8. Juni 2018 um 15:14
Vättis - Alp Ladils: 2.7 km Distanz, 900 Hm (max. T3)
Vättis - Alp Ladils - Vättnerchopf: 4.4 km Distanz, 1600 Hm (T4+ ganz zum Schluss)
http://www.hikr.org/tour/post121768.html

milan Pro hat gesagt: Kein Geheimtipp
Gesendet am 9. Juni 2018 um 20:00
.....aber der Säntis auf dem Normalweg ab Schwägalp, 1150hm, ca. 3,5km passt doch auch hier rein. T3/T4 max.

Vonti* hat gesagt: Walenseegegend
Gesendet am 10. Juni 2018 um 08:49
Viele Trainingshöhenmeter mit bequemen Abstiegen (Bahn):

A) Walenstadt auf den Chäserrugg ca. 1800hm mit Bahn runter
B) Quninten via Gocht auf Nägeler, evt. Schären , anschl. nach Arvenbühl, ca. 1700Hm
C) Unterterzen auf Leist, ca. 1800Hm

Schneemann hat gesagt:
Gesendet am 10. Juni 2018 um 10:43
Erwähnenswert sind sicher auch:
- Der Falknis über die Enderlinhütte. Steilheit pur und >2k Höhenmeter
- Wildhuser Schofberg von Wildhaus. Nur mässig steil bis Gamplüt, danach aber viele Höhenmeter auf sehr kurzer Wegstrecke.
- Rophaien von Flüelen. Steil von unten bis oben.

Wanderer82 hat gesagt: Danke
Gesendet am 10. Juni 2018 um 11:29
Ich bedanke mich schon jetzt mal für das tatkräftige Mitmachen. Sehr anregend, super Tipps. Leider kann ich sie momentan noch nicht umsetzen, da ich nicht mehr länger steil bergauf gehen kann.


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