Anzahl von Fotos zu Berichten


Publiziert von alpstein, 4. Februar 2018 um 12:20. Diese Seite wurde 2060 mal angezeigt.

Hallo zusammen,

ein Thema, das mich schon länger beschäftigt, ist die Zahl der Fotos, die einem Bericht sinnvoller Weise hinzugefügt werden sollten.

Mein selbst gestecktes Ziel, max. 32 Fotos zu posten, schaffe ich aber auch nicht immer. Im Bemühen einerseits schöne Fotos, aber auch Fotos mit Routeninfos zu posten, werden es manchmal etwas mehr.

Aus den FAQ's weiß ich, dass die Anzahl der Fotos nicht beschränkt ist. Manchmal habe ich den Eindruck, dass der Einfachheit halber alle Fotos hochgeladen werden. Mir persönlich geht es aber so, dass Berichte mit sehr vielen Fotos auf mich  i.d.R. eher abschreckend wirken, und ich erst gar nicht damit beginne, mich mit ihnen zu beschäftigen.

Gilt nicht auch bei den Fotos "weniger ist mehr".

Wie denken andere darüber?

Beste Grüße
alpstein








Kommentare (60)


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83_Stefan hat gesagt:
Gesendet am 4. Februar 2018 um 13:43
Ich denke, hier trifft es der bayerische Spruch "leben und leben lassen" ganz gut. Jeder macht es halt einfach so, wie es ihm am liebsten ist. Früher habe ich viel mehr Fotos angehängt als heute. Ich sortiere mittlerweile ziemlich strikt aus.
Wenn ich einen Bericht anschaue, gucke ich mir am liebsten die Fotos durch, vor allem bei mir unbekannten Gebieten. Wenn es allerdings zu viele Bilder sind, dann klicke ich bei wenig Zeit entweder nur ein paar in der Vorschau besonders markante Bilder an oder ich überspringe den Bericht ganz. Es kostet halt leider einfach recht viel Zeit, wenn es sehr viele Fotos werden. Außerdem wiederholt sich manches unter Umständen.
Aber wie gesagt: Soll jeder machen, wie er mag! Viele Grüße!

alpstein Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 4. Februar 2018 um 15:49
Selbstverständlich kann jeder soviele Fotos hochladen, wie er gerne möchte. Mir ging es ja auch in erster Linie darum, wie der Leser eine Flut von Fotos empfindet. Es muss sie ja keiner anschauen.

Wie lange ein Bericht sein darf, gehört hier auch noch dazu. Auch da gibt es kein Patentrezept, zur Lesbarkeit von Berichten aber schon. Gliederungen, kurze Sätze usw. tragen viel dazu bei. Kommunikationswissenschaftler sagen, dass ein Leser schon nach den ersten Sätzen sich entweder mit Grausen abwendet oder weiterliest.

Beste Grüße
Hanspeter

silberhorn Pro hat gesagt:
Gesendet am 4. Februar 2018 um 14:25
Zwei Fotos auf denen z.B. die selbe Landschaft abgebildet ist. Welche soll ich dem Bericht hinzufügen? Nach kürzerem bis langem Betrachten der Bilder und Überlegen, dem hin und her Werweissen kommen beide dazu.

alpstein Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 4. Februar 2018 um 15:56
Maria, Du stehst sicher nicht in dem Ruf die Leserschaft zuzutexten oder mit Fotos zu überfluten. Jeder wie er es mag. Aber wie vorher schon gesagt, geht es mir mehr um die Sicht der Leser.

Beste Grüße
Hanspeter

silberhorn Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 5. Februar 2018 um 20:41
Sali Hanspeter

Habe nicht extra nachgeschaut denke aber, dass ich einige lange Berichte mit über 50 Fotos veröffentlicht habe.
Was Chrichen im erstem Absatz in untenstehendem Kommentar schreibt gilt zum grosse Teil auch fur mich.

LG, maria

Sputnik Pro hat gesagt:
Gesendet am 4. Februar 2018 um 14:48
Hallo Alpstein,

Ich sehe es so: Je nachdem gibt es bei mir auch mehr Fotos, besonders wenn ich im Ausland oder auf einer Tour unterwegs war auf der ich mehrere Gipfel bestieg. Was ich aber noch wichtiger finde ist, die Fotos sollten alle beschriftet sein, sonst sind sie mehr oder weniger wertlos (besonders bei einer Routenbeschreibung).

Gruss, Sputnik

alpstein Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 4. Februar 2018 um 15:55
Hallo Sputnik,

danke für Deinen Kommentar. Die Fotos auch mit einer Unterschrift zu versehen, halte ich auch für unverzichtbar.

Bei Berichten aus fernen oder nicht so bekannten Zielen oder mehrtägigen Unternehmungen finde ich es auch völlig in Ordnung, dass mehr Fotos gepostet werden, Die deinigen sind ja auch immer sehr informativ. Obwohl ich z.B. auch schon 4x auf Teneriffa war, habe ich viel Neues aus Deinen aktuellen Berichten entnehmen können. Auf den Teide-Bericht freue ich mich schon jetzt.

Beste Grüße
Hanspeter

rihu Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 4. Februar 2018 um 23:14
alle Fotos beschriften?
Das mache ich eigentlich nie. Wenn ich an einen neuen Ort komme, wird die erste Foto beschriftet. Anhand der Wegpunkte kann man dann feststellen, wo ich gerade bin. Ich meine, das müsste genügen.
Gruss, rihu

Makubu Pro hat gesagt:
Gesendet am 4. Februar 2018 um 19:10
Halte es ähnlich wie alpstein, wobei meine Grenze eher bei 20 - 25 Fotos ist. Ausnahmen mache ich natürlich auch, etwa bei mehrtägigen Touren. Im Entwurfmodus lade ich etwas mehr, und lösche dann das Zuviel heraus. Vermisst habe ich später von den gelöschten Fotos keine. Vermisst habe ich nur Bilder von Orten oder Situationen, wo ich leider kein Foto geschossen habe. Mache deshalb inzwischen viel mehr Fotos (wobei mir das bei Skitouren eher schlecht als recht gelingt).

Beim Berichtlesen schreckt mich manchmal auch eine grosse Anzahl Fotos ab. Verwende ich aber einen Bericht zur Tourenvorbereitung, schaue ich, dass es eher viel Bildmaterial dabei hat. Somit ist es wohl nicht einfach zu sagen, was die "richtige" Anzahl Fotos ist.

Gruss, Markus

Chrichen Pro hat gesagt:
Gesendet am 5. Februar 2018 um 08:06
Hallo Hanspeter

Da bohrst Du in offenen Wunden :-). Ich habe immer grosse Mühe, die Zahl der Bilder zu reduzieren, was meist schon am umfangreichen Ausgangsmaterial liegt. Üblicherweise sortiere ich irgendwo im Verhältnis zwischen 1:3 bis 1:10 aus. Bilder von der Route, Bilder von Details, von den Tourenkollegen, Gipfelblicke, wechselnde Lichtstimmungen, Perspektiven und Vordergründe... da kommt schnell etwas zusammen. Ob das dann alles wirklich nötig ist für den Bericht, das ist natürlich eine andere Frage. Manchmal aber möchte ich auch das eine oder andere Foto für mich selbst drin haben, vor allem wenn es um wechselnde Perspektiven und Lichtstimmungen geht. Manchmal greift auch das silberhorn'sche Prinzip.

Generell finde sich so ca. 15-50 Fotos ideal für einen Bericht. Wobei ich die Vielfalt auf Hikr eigentlich sehr mag, und deshalb alle Berichte schätze, auch die mit extrem wenigen oder extrem vielen Fotos.

Wie ich die Berichte anschaue, hängt stark ab vom Interesse an der Tour. Wenn dieses nicht allzu gross ist, nutze ich Tabbed Browsing und öffne nur ausgewählte Bilder (z.B. dort wo das Vorschaubildchen verheissungsvoll aussieht, Bilder mit Sternchen oder nur die Bilder im Mittelbereich, wo meistens der aussichtsreiche Teil der Tour liegt). Habe ich ein grosses Interesse an der Tour, dann schaue ich alle Bilder an, indem ich jeweils auf das Folgebild klicke. Mit der Slideshow kann ich persönlich nicht so viel anfangen. Da gäbe es durchaus Verbesserungspotential.

Ganz klar ist, dass 50+ Bilder zum Anschauen eher zu viel ist. Ich merke das manchmal bei den eigenen Berichten an den relativen Klick-Zahlen. Man sieht förmlich das Ermüden der Leser :-). Dennoch finde ich (zu) viele Bilder besser als (zu) wenige. Wichtig ist, dass die Bilder angeschrieben sind. Umso schöner, wenn noch der eine oder andere Gipfel getaggt ist. So weiss man häufig auch sofort die Blickrichtung.

Schöne Grüsse, Christian

boerscht Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 5. Februar 2018 um 14:38
Mir fällt das Aussortieren der Fotos auch meist nicht gerade einfach. Im Entwurf lade ich erstmal alles hoch, was auf der Tour fotografiert wurde, gerne mal bis 200 Bilder. Dann wird radikal alles was doppelt ist gelöscht. Ich versuche hier dann auch immer auf einen Mix zwischen routenbeschreibenden Bildern, Landschaften oder fotografisch Interessanten Motiven zu kommen. Je nach Länge der Tour variiert die Anzahl natürlich. Ich bin mit allem zwischen 20 und 50 Bildern zufrieden.

Sehr wichtig finde ich auch die Beschriftung unter den Bildern um zu sehen was dort überhaupt im Bild ist, vor allem in Gebieten die man selbst nicht kennt, dort aber etwas plant ist die Beschreibung unabdingbar. Berichte oder Fotos ohne Beschrieb schau ich mir nicht mehr an.
Auch die Markierfunktion sollte genutzt werden, obwohl das viel Zusatzaufwand bedeutet. So kann man an einem Wegpunkt/Gipfel die Bilder durchklicken und sich einen guten Eindruck verschaffen, das geht ohne markierte Bilder natürlich nicht.

Oft will ich unterwegs am Handy nochmals Bilder auf Hikr anschauen, dies ist jedoch sehr umständlich. Wünschenswert wäre hier allgemein eine Mobile Version von Hikr.

Gruß, Adrian

alpstein Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 5. Februar 2018 um 19:42
Hallo Christian,

wenn ich an Deinen Bericht vom Schafweg am Grossen Mythen denke, habe ich jedes einzelne Foto mit Interesse betrachtet, da Du das, was den Berggänger erwartet, bestens dargestellt hast. Routenfotos haben, auch in größerer Anzahl, ihre Berechtigung.

Was ich eher nicht so gut finde, sind ganze Serien von Landschaftsaufnahmen, oftmals noch fast gleiche oder ähnliche Motive, wo es im Prinzip reicht, wenn man eines davon angeschaut hat.

Die richtige Mischung zu finden zwischen Routenfotos, Landschafts- und evtl. persönlichen Bildern ist es, was eine Fotogalerie aus meiner Sicht interessant macht.

Aus den Zugriffszahlen lässt es sich auch sehr gut ablesen, was die Betrachter anspricht und ich dann selbst denke, das ein oder andere meiner Fotos hätte es wirklich nicht gebraucht.

Beste Grüße
Hanspeter

Chrichen Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 6. Februar 2018 um 18:16
Hallo Hanspeter

Bei dem Mythen Bericht habe ich tatsächlich grosse Acht auf die Dokumentation der Route gegeben. Auch da hat es jedoch sicherlich einige unnötige Bilder.

Den Punkt mit den ähnlichen bis fast gleichen Landschaftsbildern kann ich gut nachvollziehen. Vor allem aus der Leser-Perspektive gesehen. Ich habe auch schon nachträglich Bilder weggelöscht aus Berichten, weil ich (meist mit etwas zeitlicher Distanz) den Eindruck bekommen habe, dass es die jetzt wirklich nicht braucht.

Ein wichtiger Punkt ist mir aber, dass ich Hikr-Berichte nicht nur für andere sondern auch für mich selbst publiziere. Da sind Bilder drinnen, die mir selber aus irgend einem Grund wichtig sind, und die ich in so einfach zugreifbarer Form erhalten möchte. Dafür nehme ich auch mal den Preis in Kauf, dass die Lesbarkeit etwas leidet und dass es weniger Klicks und Sternchen gibt.

Aus Poster-Perspektive sind mir ausserdem weniger die Leute wichtig, die den Bericht im Stream kurz durchklicken als jene (wenigen), die ihn als Referenz zur Tourenplanung verwenden. Von diesen Leuten erhoffe ich mir, dass sie sich die Zeit nehmen, die "unnötigen" Bilder schnell durchzuklicken.

Man darf auch nicht vergessen, von welchen Dimensionen wir hier reden. Aus reinem Interesse habe ich schnell einen Bericht mit ca. 50 Bilder durchgeklickt auf einem langsamen Notebook und eher instabiler Internetverbindung über Handy im fahrenden Zug. Das Resultat: 1:30 Minuten mit der Alpin_Rise'schen high-speed Methode (Danke für den Tipp!!) und 1:45 mit dem eher traditionellen Ansatz inklusive kurzem Tunnel. Bilder angeschaut, Texte nicht gelesen. Ungefähr das, was man von einem wenig interessierten Leser erwarten kann. Ein solcher wird ähnliche/uninteressante Bilder vermutlich noch schneller durchklicken. Wenn ich davon ausgehe, dass 25 Bilder weniger ausgereicht hätten, dann sind das 90 Sekunden bis eine gute Minute Zeitverlust. Es mag sein, dass das relevant wird, wenn man die 20 neuen Berichte vom Wochenende durchklicken will. Aber prinzipiell hast Du mit der Lektüre dieses einen Posts grad mehr Zeit vergeudet :-)))

Chrichen Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 7. Februar 2018 um 07:34
Ups, "dann sind das 45 Sekunden bis eine knappe Minute" hätte es heissen sollen.

kopfsalat Pro hat gesagt:
Gesendet am 5. Februar 2018 um 12:13
Bilder könnte ich Tausende anschauen. Vorallem wenn entweder aus dem Bild oder dann aus dem Text dazu hervorgeht, worum es sich handelt.

Was mich hingegen extrem nervt sind ellenlange, schlecht oder gar nicht gegliederten Texte.

Für irgendwas hat Gott schliesslich die Zeilenschaltung erfunden.

alpstein Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 5. Februar 2018 um 19:32
>Was mich hingegen extrem nervt sind ellenlange, schlecht oder gar nicht gegliederten Texte.

Das kann ich sehr gut nachvollziehen.

lainari hat gesagt:
Gesendet am 5. Februar 2018 um 18:11
Hallo Alpstein,

warum sollte man versuchen die Zahl der Bilder zu beschränken?
Ein Tourenbericht gibt ja im Idealfall die gesammelten Eindrücke einer Unternehmung wieder, sowohl textlich als auch bildlich, d. h. es besteht eine Einheit zwischen beiden Erzählformen. Freilich variiert dies je nach Möglichkeiten des Erzählers.

Ich halte es im Regelfall so:
Bin ich auf normaler Wandertour im Sommer unterwegs (alles langweilig grün), begehe bekanntes Terrain oder nutze markierte Wege, sind es tendenziell weniger Bilder und weniger Text.

Bin ich im Frühjahr, Herbst oder Winter unterwegs können es schon mehr Bilder sein, weil sich die Eindrücke einfach besser abbilden lassen.

Und bin ich schließlich auf wegloser Entdeckertour auf historischen Spuren, mit Hikr-Erstbeschreibung und vielleicht gar mit nur einer einstelligen Anzahl von brauchbaren Internet-Treffern zum Thema, kommt es auf jedes Wort und jedes Bild an. Alles andere fände ich einem potentiellen Nachahmer arrogant und unfair gegenüber.
"Hallo ich war dort und weiß was, sag's aber nicht"-Berichte gibt's nämlich schon genug.

"Der Einfachheit halber alle Fotos hochladen"?
Kunststück mit Tröpfcheninternet ;-)
Ab 20 Bildern am Stück hochladen bekomme ich ein Timeout vom Server, da ist dann alles futsch...

Grüsse lainari

alpstein Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 5. Februar 2018 um 19:30
Hallo lainari,

Deine Berichte behandeln häufig spezielle Themen, bei denen auch eine größere Zahl von Fotos mit dazugehört. Der Leser, der sich von dieser Art Berichte angesprochen fühlt, ist sicher auch über eine Vielzahl von Fotos und die damit verbundenen Informationen dankbar.

Wenn aber z.B. von einem Gipfelaufenthalt dutzende Panoramafotos gepostet werden, die im Prinzip alle gleich aussehen und sich Perspektiven mehrfach wiederholen, ist mir ehrlich gesagt zu mühsam, mich durch so eine Galerie hindurchzuklicken. Bei der Flut von Berichten, steht mir auch die Zeit dazu gar nicht zur Verfügung.

Quantität steht nicht für Qualität. Eine gute Mischung aus Routenbildern, Landschaftsfotos oder auch persönlichen Bildern finde ich persönlich interessant.

Grüße
alpstein

lainari hat gesagt: RE:
Gesendet am 5. Februar 2018 um 20:38
Dein Schlusssatz fasst es gut zusammen!

Und das mit den Panoramabildern ist mir auch schon aufgefallen (vor allem wenn nicht mal ein oder zwei zu sehende Gipfel markiert/bezeichnet sind).
Da bin ich aber selber auch nicht gefährdet, hab einfach kein Talent zu großen Panoramen ;-)

Alpin_Rise hat gesagt: Anzahl sekundär
Gesendet am 5. Februar 2018 um 19:20
Für mich ist weniger die Anzahl entscheidend. Sondern sorgfältig ausgewählte, chronlogisch geordnete und informativ beschriftete/verortete Fotos.
Wenn doch eine Zahl hin muss: 10 bis 20.

Bei hervorragenden Fotostrecken wie z.B. von Chrichen schau ich mir gerne 40, 50 Bilder an, bei Sputniks Reisen ebenfalls. Es ist fantastisch, was wir vielfach auf hikr.org zu sehen bekommen. Kostenlos.
Tipp: mit CTRL + Pfeiltaste rechts navigiert sichs ohne klicken.

Die Herausforderung bei einem Tourenbericht: Wie kann ich eine Geschichte erzählen und gleichzeitig informativ/dokumentarisch Mehrwert schaffen?
Bei mir braucht die Fotoauswahl, Bearbeitung, Redaktion, Bildlegenden und Verortung rund doppelt bis dreimal so viel Zeit wie der eigentliche Text.

G, Rise

alpstein Pro hat gesagt: RE:Anzahl sekundär
Gesendet am 6. Februar 2018 um 06:11
Deinem Kommentar gibt es eigentlich nichts hinzuzufügen!

Danke noch für den Tipp! Hätte ich eigentlich wissen können ;-)

Gruß
alpstein

mong Pro hat gesagt:
Gesendet am 5. Februar 2018 um 19:53
Ich habe einmal einen extrem langen Bericht mit 724 Fotos gepostet.

Es gab einen Hiker, der sich darüber ganz besonders gefreut hat,
nämlich bidi35 (R.I.P.).

Man kann es nicht allen recht machen.

Ich finde aber, wenn man seinem eigenen Stil treu bleibt, kann man nicht viel falsch machen. Ob der Bericht dann nur einer einzigen Person gefällt oder ganz vielen, ist nicht so wichtig.

Der langen Rede kurzer Sinn: Die Anzahl Fotos ist nicht wichtig.

georgb Pro hat gesagt:
Gesendet am 5. Februar 2018 um 23:46
Ich stelle meine Fotos so ein, dass sie mir! gefallen. Dann ergibt sich von selbst eine reduzierte Auswahl, ich will mich ja schließlich nicht selbst langweilen mit einer Endlosschleife von ähnlichen Bildern. Stell dir vor, du wärst dein eigener Leser und überleg, ob dich der Bericht (und die Fotos) intressieren würde, wenn er von jemand anderem verfasst wäre. Das ist meine Philosophie ;-)

alpstein Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 6. Februar 2018 um 06:22
>Ich stelle meine Fotos so ein, dass sie mir! gefallen.

oder einen gewissen Nutzen haben mit Routeninfos, auch wenn es keine Favoritenbilder sind. Ansonsten kann ich Deinem Kommentar voll zustimmen!

Das mit den Favoriten wäre auch noch so ein Thema. Ich denke, dass eine anonyme Bewertung häufig zu anderen Ergebnissen führen würde. Beim jetzigen System "gewinnt" meist der, welcher am meisten "Follower" hat, aber nicht unbedingt das beste Foto. Das ist auf jeden Fall meine Wahrnehmung.

Chrichen Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 6. Februar 2018 um 18:24
Das mit den Favoriten sehe ich ähnlich. Hikr hat da ein recht ausgeprägtes "winner takes it all" Modell. Die Sternchen sollte man nicht allzu ernst nehmen. Dennoch eine hübsche Funktion, um Wertschätzung ausdrücken zu können und schöne Bilder zu ag­gre­gie­ren. Die Galerie von Hikr "Nach Popularität" über alle Bilder spricht mehr als 1000 Worte.

georgb Pro hat gesagt: die Follower entscheiden
Gesendet am 13. Februar 2018 um 12:11
Trump wurde vermutlich auch nicht wegen der besten Frisur gewählt ;-)

Wanderer82 hat gesagt:
Gesendet am 6. Februar 2018 um 12:57
Auch ich gehöre zur Gattung jener, welche sich nicht entscheiden können und selber sehr viele Fotos schiesst auf Wanderungen (ca. 250-300 pro Tagestour).

Ich habe nur ganz wenige Berichte veröffentlicht. Meine Meinung zum Thema:

Ich schaue, ob es zu der entsprechenden Tour bereits Berichte gibt und welche Fotos dort dabei sind. Es passiert mir oft, dass ich für einige Touren zu wenige Fotos der Verhältnisse und Schlüsselstellen finde. Gibt es schon zig Berichte und Fotos, mache ich keinen zusätzlichen. Ich versuche bei meinen Fotos möglichst den Charakter der Tour durchgängig darzustellen und eben auch die Schlüssel- oder schwierigeren / interessanten Stellen zu zeigen. Manchmal auch einfach nette Details oder die Aussicht, wenn ein besonders aussagekräftiges oder gelungenes Foto dabei ist. Gibt es zu einer Tour gar keinen Bericht, geize ich mit den Fotos natürlich nicht. Übrigens trägt jedes Foto von mir einen Kommentar. Irgendwie bringen diese Fotos sonst nicht viel, ausser eines ist absolut selbsterklärend.

Gruss
Thomas

Winterbaer Pro hat gesagt: Anzahl der Fotos in den Berichten
Gesendet am 6. Februar 2018 um 15:17
Ich meine, dass niemand außer den Admins aus welchem Grund auch immer die Anzahl der Fotos oder die Länge des Textes begrenzen kann oder sollte.
Wenn irgendwann der nächste Server an sein Limit stößt, wäre das vielleicht eine Option, keine Ahnung.
Jedem steht es somit im Moment frei, vor allem wenn er Pro-Mitglied ist, viele oder weniger Fotos hochzuladen, den Text übersichtlich zu gliedern oder ellenlange Geschichten ohne Absatz zu schreiben.

Man darf auch nicht vergessen, dass nicht jeder hier Berichte postet, nur um dem Leser im Netz einen optimalen, ganz neuen Tourenbericht zu präsentieren. Sonst müsste man evtl. auch noch die Zahl der Wiederholungsberichte zu einem Ziel begrenzen.
Manche wollen einfach erzählen, wo sie waren, was sie erlebt haben, auch wenn diese Tour schon 1000x beschrieben wurde. So manch anderer benutzt Hikr. als Tourentagebuch für sich selber. Manche teilen ihre persönlichen Bilder, Gefühle und Erlebnisse mit Freunden, Bekannten oder der Verwandtschaft in aller Welt. Auch das ist hier erlaubt.

Jeder kann sich Berichte aussuchen, die ihn interessieren. Was nicht interessiert, muss man nicht lesen. Ich denke auch, die wenigstens hier lesen immer die ganzen Texte, sondern schauen maximal nur mehr oder weniger schnell die Fotos durch. Bestimmt war das zu den Hikr.-Anfängen ganz anders. Um in der Saison bei schönem Wetter jeden Tag alles zu lesen, würden heute 24 Stunden nicht mehr ausreichen.

Chrichen Pro hat gesagt: RE:Anzahl der Fotos in den Berichten
Gesendet am 6. Februar 2018 um 18:25
Genau so sehe ich das auch!

alpstein Pro hat gesagt: RE:Anzahl der Fotos in den Berichten
Gesendet am 6. Februar 2018 um 19:08
>Ich meine, dass niemand außer den Admins aus welchem Grund auch immer die Anzahl der Fotos oder die Länge des Textes begrenzen kann oder sollte

Darum geht es auch gar nicht. Ich wollte einfach mal die Meinungen zu der Sache hören, um auch mein eigenes Nutzerverhalten zu reflektieren. Wie ich bei einem kurzen Blick in einzelne Berichte heute schon feststellen konnte, haben das einzelne User offensichtlich auch schon getan.

Chrichen Pro hat gesagt: RE:Anzahl der Fotos in den Berichten
Gesendet am 6. Februar 2018 um 19:45
Das stimmt!! Heute in letzter Sekunde drei Fotos vom Barglen/Schiben aus dem Rotsandnollen-Bericht gelöscht, weil ich dachte, das kann ich jetzt nicht so publizieren, wenn diese Diskussion im Gange ist. Hat dennoch immer noch genügend Bilder, die halbwegs doppelt sind.

Dann sind da noch die 25 Whiteout-Fotos vom Mattjisch Horn, die ich unter normalen Bedingungen der Leserschaft nicht hätte vorenthalten wollen. :-)))

Spass beiseite, es macht schon Sinn, sich hie und da Gedanken zu solchen Themen zu machen und zu hören, was andere darüber denken. Der Effekt ist sicher positiv!

Eine andere Frage, die mich manchmal beschäftigt ist, was für Gipfel man taggen sollte, und ob auf mehreren Fotos oder nur ganz wenigen. Das ist zwar nicht so akut, weil wenige User die Möglichkeit verwenden, wenn man aber nur klein abgebildete Gipfel taggt, dann hat das auch Nachteile. Im Eintrag zum Wegpunkt wird man viele Fotos sehen, die nur bedingt relevant sind.

alpstein Pro hat gesagt: RE:Anzahl der Fotos in den Berichten
Gesendet am 6. Februar 2018 um 19:53
>Eine andere Frage, die mich manchmal beschäftigt ist, was für Gipfel man taggen sollte, und ob auf mehreren Fotos oder nur ganz wenigen

Manchmal habe ich mir schon die Mühe gemacht auch mal ein paar Dutzend zu taggen. Mittlerweile bin ich dazu übergegangen, auf jedem Foto nur wenige Gipfel zu annotieren, damit für den Betrachter ein Anhaltspunkt vorhanden ist, welche Region zu sehen ist

Winterbaer Pro hat gesagt: RE:Anzahl der Fotos in den Berichten
Gesendet am 6. Februar 2018 um 20:52
> Heute in letzter Sekunde drei Fotos vom Barglen/Schiben aus dem Rotsandnollen-Bericht gelöscht, weil ich dachte, das kann ich jetzt nicht so publizieren, wenn diese Diskussion im Gange ist.

Wenn man bei einzelnen anfängt nach Fotos zu suchen, die evtl. das gleiche Motiv zeigen oder ein Panorama, das zu viel sein könnte, dann müsste man auch schauen, wer wie oft wie viel publiziert. Einer veröffentlicht alle Monate mal einen Bericht, ein anderer jedes Wochenende, noch andere fast jeden Tag. Da könnte man ja auch leicht sagen, das braucht`s jetzt wirklich nicht.
Und wer spricht von der Qualität der Fotos? Die einen sitzen tagelang an der Auswahl der Fotos, und den möglichst besten Ausschnitten. Sie bemühen sich, dass die Fotos möglichst scharf sind. Ein anderer "knallt" sie eine Stunde nach der Tour rein egal ob scharf oder nicht, Horizont gerade oder schief, Stecken im Vordergrund o.ä..
Wem will man sagen, was angebracht ist und was nicht? Den einen stört das, den anderen was anderes.
Der eine meint, das oder jenes Foto sei überflüssig, der andere hat an der Fotoqualität selbst was zu kritisieren. Wo kommen wir da hin? Jeder soll machen, wie er es denkt.

Außer wir bekommen einen Moderator. Ha ha, das wär´s!

> es macht schon Sinn, sich hie und da Gedanken zu solchen Themen zu machen

Sich Gedanken machen ist nie schlecht! Aber wie will man das in diesem Fall umsetzen? Wer sagt wem, was gut oder schlecht ist?

Winterbaer Pro hat gesagt: Das Favoritensystem auf Hikr.
Gesendet am 6. Februar 2018 um 15:22
> Beim jetzigen System "gewinnt" meist der, welcher am meisten "Follower" hat, aber nicht unbedingt das beste Foto. 

Das stimmt natürlich. Aber auf Facebook und auf vielen anderen Foren mit Bewertungsmechanismus soll das nicht anders sein.

Die meisten Follower generieren sich aber auf Hikr. nicht durch die interessantesten oder einzigartigsten Ziele und Fotos einer Tour, sondern alleine aus dem Spiel „gibst du mir, geb ich dann auch dir“. Jedenfalls ist das m.E. auf der deutschsprachigen Seite so. Bei den Italienern z.B. wird oft viel mehr nett kommentiert, als Sterne vergeben. Das ist für mich auch der Grund, warum so selten mal einer aus der italienischen Community das Foto der Woche ergattern kann.

Wer viele Sterne bekommen will, muss viele vergeben, das ist ganz einfach. Es gibt nur wenige treue, selbstlose User, die anderen immer Sterne geben, ohne jemals einen zu bekommen, manche posten selbst auch gar nicht. Um möglichst viele Sterne zu bekommen, muss also der potenzielle Sterneempfänger ganz viele andere Fotos anschauen. Das kostet sehr viel Zeit und Mühe. Da die Berichte hier immer mehr werden, gibt so mancher es irgendwann auch ganz auf, immer alles durchzuschauen.

Entweder man verschwindet dann irgendwann ganz von hier, geht in den Ganzjahresschlaf oder man stellt die massenhafte Sternevergabe ein. Das hat zur Folge, dass man dann im wöchentlichen Wettkampf um das Foto der Woche aber auch nicht mehr mitspielt, egal wie gut oder schlecht ein Foto ist. Klingt jetzt alles blöd, ist aber so:-)

So gesehen wäre vielleicht die anonyme Sternevergabe schon eine Verbesserung. Oder man denkt sich ganz einfach: was interessieren mich diese blöden Sterne, ich will ja nur auf einen schönen Berg gehen, davon berichten und andere schöne Fotos anschauen:-)

alpstein Pro hat gesagt: RE:Das Favoritensystem auf Hikr.
Gesendet am 6. Februar 2018 um 19:05
>Die meisten Follower generieren sich aber auf Hikr. nicht durch die interessantesten oder einzigartigsten Ziele und Fotos einer Tour, sondern alleine aus dem Spiel „gibst du mir, geb ich dann auch dir“.

Das könnte ein Grund sein, warum sich mancher Nutzer erst gar nicht auf dieses Spiel einlässt, weil er es albern findet. Wenn Fotos teilweise mit 15 oder nicht sehr viel mehr Sternen "Foto der Woche" werden, ist das angesichts der ganzen HIKR-Schar eigentlich gar nichts. Bei einem anonymen Voting wäre der Teilnehmerkreis möglicherweise größer.

In einem anderen Tourenportal gibt es z.B. auch eine anonyme Sterne-Bewertung, wo dann der ganze Bericht bewertet wird und er später als guter, sehr guter oder ausgezeichneter Eintrag signalisiert wird. Ich habe allerdings keine Ahnung wieviele da mitmachen.

poudrieres hat gesagt: Anonyme Berwertungen
Gesendet am 6. Februar 2018 um 22:19
> In einem anderen Tourenportal gibt es z.B. auch eine anonyme Sterne-Bewertung, wo dann der ganze Bericht bewertet wird und er später als guter, sehr guter oder ausgezeichneter Eintrag signalisiert wird. Ich habe allerdings keine Ahnung wieviele da mitmachen.

In diesem anderen Tourenportal muss man auch eingeloggt sein, um zu bewerten. Die Anzahl der Bewertungen ändert die Farbe des Sterns gelb - orange - rot.Seit kurzen kann man auch nur noch 3 Verhältnisberichte anschauen ohne Login. Diese Portale sind immer ein Gegengeschäft - und Anonymität schadet dem Geschäft.

Aber eigentlich ging es um Bilder. Von Autoren gepostet.

Kik Pro hat gesagt: RE:Das Favoritensystem auf Hikr.
Gesendet am 7. Februar 2018 um 11:26
Meine vergebenen Sternchen bedeuten: Danke für den Bericht aus einer Gegend, die mich interessiert. Ich gebe den Stern dann einem oder mehreren Bildern, die ich charakteristisch finde. Manchmal gebe ich auch ein Sternchen, weil das Foto mir ein Kletter-, Ski- oder Geländegefühl vermittelt, wie ich es gerne hatte oder hätte.
Das trifft häufig nicht die "schönsten" Fotos.

Winterbaer Pro hat gesagt: RE:Das Favoritensystem auf Hikr.
Gesendet am 7. Februar 2018 um 15:38
Ich finde, genau so sollte es sein?!
Jeder kann Sterne vergeben für etwas, wie es ihm gefällt. Und jeder kann Berichte publizieren, lange oder kurze Texte, viele oder weniger Fotos, jeden Tag einen Bericht oder nur einmal im Jahr einen, über Ziele, wie es ihm gefällt. Niemand muss lesen, was ihm nicht gefällt.
Das Favoritensystem ist allerdings ein bisschen manipulierbar, aber auch das kann einem egal sein. Hikr.-Sterne sind keinesfalls lebenswichtig:-)

silberhorn Pro hat gesagt: RE:Das Favoritensystem auf Hikr.
Gesendet am 8. Februar 2018 um 15:38
"Das trifft häufig nicht die "schönsten" Fotos.

Ganz genau. Auch ich vergebe noch aus anderen Gründen als den Erwähnten Sterne.

Deshalb spielt es für mich keine Rolle ob bekannt ist von wem Fotos sind. So hat es Hikrs die immer hochstehende Aufnahmen präsentieren, denen ich so oder so Sterne vergeben würde.

mong Pro hat gesagt: RE:Das Favoritensystem auf Hikr.
Gesendet am 7. Februar 2018 um 06:50
Statt nur Sternchen für die guten sollte es auch ein "Daumen runter" für die schlechten Fotos geben und damit einhergehend jede Woche neben den "Fotos der Woche" eben auch "Die schlechtesten Fotos der Woche". Die Vergabe dürfte aber nicht anonym sein.

Okay, nicht lustig ;-)))


Chrichen Pro hat gesagt: RE:Das Favoritensystem auf Hikr.
Gesendet am 7. Februar 2018 um 07:35
Eine hervorragende Idee! Schliesslich wollen Feindseligkeiten gepflegt werden :-)))

Winterbaer Pro hat gesagt: RE:Das Favoritensystem auf Hikr.
Gesendet am 7. Februar 2018 um 09:46
Um die Schwächen des Favoritensystems auf Hikr. noch genauer zu analysieren:

nicht das schönste oder interessanteste Foto bekommt hier oft die meiste Aufmerksamkeit, was eigentlich der Sinn von Favoriten wäre, sondern das Foto, das die meisten Sterne ergattert hat. Und das hängt, wie schon geschrieben, davon ab, wer hier die meisten „Follower“ hat.

Das Schlechte oder will man sagen Ungerechte daran ist: nur ein Bericht mit einem Foto mit vielen Sternen wird auch „wahrgenommen“, weil das oder die Fotos lange in der Hotleiste erscheinen. Die Clicks auf das Foto, gut oder schlecht, ziehen auch die Aufmerksamkeit auf den entsprechenden Bericht an. Ausnahme könnte die Besteigung des Everest sein, aber ansonsten ist das Ziel oder die Mächtigkeit einer Tour ganz egal, wichtig ist eher der User mit vielen "Freunden".

User, die keine oder nur ganz wenige Sterne vergeben, weil ihnen das Spiel zu blöd ist, können das tollste Foto posten, sie werden kaum Aufmerksamkeit dafür bekommen und ihr Bericht rutscht mitsamt den schönen Fotos ganz schnell nach unten in die Vergessenheit. Ist man mal von der ersten Seite verschwunden, ist es schon zu spät (wie das klingt!:-). Vor allem in Zeiten, wo ganz viele neue Touren nachkommen.

Um nun möglichst viele Sterne und Aufmerksamkeit zu bekommen, muss man etwas tun: man muss anderen ganz viele Sterne geben und man muss immer schnell seinen neuen Bericht einstellen, damit man im Rennen ist und auch auf der ersten Seite gesehen wird.

Dass man in diesen "Favoriten-Strudel" gerät, kann passieren. Man denkt: oh ein Stern, wie nett. Da muss ich mich ja bedanken und auch was zurückgeben. Und schon fühlt man sich ein bisschen in der Schuld eines anderen und sucht auch mal nach Sternen bei anderen, wo man sonst vielleicht gar keinen vergeben hätte oder man vergibt gleich mal sicherheitshalber einen Haufen Sterne, damit was zurück kommt, falls man selber postet. Irgendwann vergibt man jeden Tag stundenlang Sterne und kommt kaum mehr nach, alle anderen Berichte anzuschauen.

Wenn man das für sich einmal beendet, sozusagen der „Ausstieg aus der Sternensucht“ kann es einem dann auch egal sein, wie viele Fotos einer postet oder wie viel Text er schreibt, wie oft er postet, ob zu viele Panoramen oder Fotos mit gleichem Motiv. Man muss nichts mehr anschauen, was man nicht will und so kann jeder posten was und wie er will!

Sternchen für das schlechteste Foto und das nicht anonym und die Feindschaften weiter pflegen, eine super Idee:-)))

Besitz fördert Neid. Sternchen können auch Neid hervorrufen. Ich bin keinem neidisch, ich schaue mir wirklich gern schöne, mit Mühe erstellte Fotos an und ich freue mich wirklich, wenn so ein Foto Erfolg hat. Dass schlechtere Fotos (was ist ein schlechtes Foto?) lange oben stehen bleiben, nur, weil der User viele „Freunde“ hat, wäre verbesserungswürdig. Nur den Verbesserungsvorschlag hab ich leider nicht. Vielleicht doch

> "Daumen runter" für die schlechten Fotos

Ha ha:-))

alpstein Pro hat gesagt: RE:Das Favoritensystem auf Hikr.
Gesendet am 7. Februar 2018 um 17:32
Ich finde, Du hast das sehr gut analysiert! Das hat einen * verdient ;-)

alpstein Pro hat gesagt: RE:Das Favoritensystem auf Hikr.
Gesendet am 7. Februar 2018 um 17:29
> neben den "Fotos der Woche" eben auch "Die schlechtesten Fotos der Woche".

Den Daumen runter zu diesem Foto der Woche hast Du ja seinerzeit in einem spontanen Kommentar kund getan ;-) Ich hatte dafür sogar großes Verständnis ;-)

mong Pro hat gesagt: RE:Das Favoritensystem auf Hikr.
Gesendet am 7. Februar 2018 um 18:45
Hallo Hanspeter

Ich kann mich nur noch erinnern, dass ich ein grobes Schimpfwort gebraucht habe für dein Foto, aber was genau für ein Schimpfwort es gewesen ist, weiss ich nicht mehr.

War dieses Foto übrigens das Foto der Woche?

Ehrlich gesagt, ich finde es grottenschlecht.

Aber mein grober Kommentar (oder meine Kommentare?) müssen trotzdem voll krass und voll daneben gewesen sein, andernfalls hätte ich mich ja nicht so ausführlich dafür entschuldigt.

Falls du meinen groben Kommentar zu deinem Foto noch irgendwo gespeichert hast, dann schalte ihn doch bitte auf, sonst wissen die Hikers nicht, worauf sich meine Entschuldigung bezieht. Wer A sagt, muss auch B sagen. Und mir persönlich fällt deswegen kein Zacken aus der Krone. Ich habe noch nie behauptet, ich sei nur immer lieb und nett ;-))))

alpstein Pro hat gesagt: RE:Das Favoritensystem auf Hikr.
Gesendet am 8. Februar 2018 um 07:36
Hallo Mong,

ja, das war da Foto der Woche, welches Dich zu einem Kommentar verleitete, den Du wieder gelöscht hast. Mir gefällt es selbst auch nicht. Deinen Kommentar habe ich nirgends gespeichert.

Gewisse Fotos und Berichte sind auf Hikr Selbstläufer. Fotos von den Churfirsten oder der 5.000 Bericht vom Säntis wird öfters angeschaut, als lesenwerte Berichte aus manch anderen Regionen, die z.T. total untergehen.

Gruß
Hanspeter

BergEvent hat gesagt:
Gesendet am 8. Februar 2018 um 14:57
Hi zusammen
Korrigiert mich gerne, falls ich falsche Infos widergebe.
Also, meiner Ansicht nach ist das "Problem" nicht unbedingt die Anzahl der Fotos. Viel mehr, dass die Seite technisch eher "veraltet" ist. Dies soll nun nicht "vom hohen Ross" herab tönen, so habe ich selber doch sehr wenig Erfahrungen.
ABER: Warum gibt es keine Funktion wo ich die Fotos mit dem Finger einfach "wegwischen" kann? Ich meine, wie es fast jede Seite ab. Ich meine auch nicht eine Slideshow oder ein Gefummel mit der Pfeiltaste!
So könnte man sich schneller durchforsten. Aber es geht mir nicht nur um die Schnelligkeit, auch sonst ist es sehr umständlich Bsp. von Foto 17 zu Foto 39 zu gelangen oder wenn man retour will etc.
Aber eben, vielleicht habe ich ja auch etwas übersehen, dann Asche über mein Haupt.
Gruss, Ma

silberhorn Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 8. Februar 2018 um 15:29
"... auch sonst ist es sehr umständlich Bsp. von Foto 17 zu Foto 39 zu gelangen oder wenn man retour will etc."

hier vielleicht ist Antwort von Anna für Dich eine Lösung.

Erdinger hat gesagt: Ähnliche Ansicht wie alpstein
Gesendet am 10. Februar 2018 um 17:55
Grüß Gott zusammen,

darüber habe ich mir selbst auch schon des Öfteren Gedanken gemacht und ich stimme der Ansicht von alpstein in weiten Teilen zu. Wenn ich Berichte sehe, die übermäßig viele Bilder (über 60 finde ich schon sehr viel) enthalten, dann schaue ich mir in der Regel nicht alle Bilder an, da mir das Durchklicken irgendwann zu mühsam ist. Es müssen dann schon außergewöhnliche Bilder sein, damit ich mir wirklich alle ansehe. Oftmals wiederholen sich Motive einfach (passiert mir selbst natürlich auch) und das ist dann schon ermüdend. Andererseits finde ich Berichte ohne Bilder und (noch schlimmer) mangelnde Substanz noch "störender". Ein paar aussagekräftige (und obendrein schöne) Bilder zu einem gut geschriebenen und informativen Bericht, das ist in meinen Augen das Beste. Ob ich jetzt selbst meine Erwartungen in meinen eigenen Berichten immer erfülle, kann ich nicht genau sagen, aber ich bin zumindest bemüht, dies zu tun.
Dennoch denke ich, dass man nix ändern muss am bestehenden System, denn wie es schon einige trefflich formuliert haben: Man wird zu keiner Zeit gezwungen, sich Berichte oder Fotos anzusehen. Und eine große Auswahl, die verschiedene Geschmäcker bedient, ist doch im Grunde wunderbar.

Viele Grüße - euer Erdinger

Winterbaer Pro hat gesagt: RE: über 60 finde ich schon sehr viel
Gesendet am 11. Februar 2018 um 00:48
> über 60 finde ich schon sehr viel
So schade, dass die Italiener hier nicht mitlesen und -diskutieren / können! Die haben oft viel viel mehr Fotos. Würde gerne ihre Meinung dazu hören!
Irgendwie glaube ich, die haben auch eine ganze andere Hikr.- Mentalität! Spaß statt Wettkampf? Sie tauchen auch fast nie in der Hotleiste auf....warum eigentlich? Es gibt doch auch bei denen schöne Fotos?! 15 oder 20 Italiener, die für dasselbe Foto Sterne vergeben könnten, gäbe es locker auch da!? Wollen sie es nicht?

Und...es gibt längere und kürzere Touren. Man kann schnell auf den Gipfel rennen, diese sammeln und abhaken oder die Natur genießen und dabei ganz viel entdecken.
"Man sieht oft etwas hundertmal, tausendmal, ehe man es zum ersten Male wirklich sieht." (Christian Morgenstern) Warum nicht davon berichten? Und plötzlich sind es über mehrere Tage streng aussortierte 80 Fotos einer Tour?
Jeder will was anderes sehen. Ich will hier auch nicht alles sehen, kann aber auch nix dagegen machen!

scan hat gesagt: ...
Gesendet am 11. Februar 2018 um 17:55
Ich versuche mit Bildern chronologisch ein Kreis zu schaffen, der die Tour widerspiegelt. So kann ich beim späteren Betrachten der Bilder die Tour gedanklich nachgehen. Demnach stelle ich die Fotos dann auch primär ganz egoistisch für mich selber ein.

Die Anzahl schwankt dann auch nach der Größe, aber eine 8 Std. Tagestour mit 2000 Höhenmeter kann man in meinen Augen nicht mit 25 Bilder wiedergeben, ohne zu "kürzen", eine 5 Std. Tour aber schon.

Wenn ich eine Tour selber nachgehen will, dann möchte ich selber übrigens auch lieber mehr Bilder. Dabei nerven mich dann allerdings Berichte, wo von 50 Bildern 30 Makroaufnahmen von Blumen und Insekten sind, potenzielle Gefahren- oder Schlüsselstellen jedoch komplett ausgeklammert werden.

Winterbaer Pro hat gesagt: RE:...
Gesendet am 12. Februar 2018 um 14:28
> Dabei nerven mich dann allerdings Berichte, wo von 50 Bildern 30 Makroaufnahmen von Blumen und Insekten sind

Du solltest Deine Nerven schonen und solche Berichte einfach nicht anschauen! Die Möglichkeit dazu hast Du!

Also mich nerven richtig lieblose, unscharfe Fotos, die in der Hotleiste landen. Denn die muss ich schon sehen, wenn ich Hikr. nur aufmache. Und mich nerven die Fotos, bei denen nicht mal eine Bezeichnung drunter steht, was man da sieht. Das macht nämlich auch Arbeit und Mühe, die Blumen und Tiere alle zu bestimmen oder z.B. Naturphänomene zu recherchieren. Damit kann man Tage und Wochen verbringen. "Blume mit Besuch" oder "Farbtupfer" geht dagegen ganz schnell. Die Information ist aber eher Null bis dürftig.
Wenn die Pflanzen, Tiere und sonstige Entdeckungen der Tour hier mit der hoffentlich richtigen Bezeichnung erscheinen, kann man dabei sogar noch was lernen, wenn man das will! Jeder benutzt eben dieses Forum anders, wie oben schon erwähnt! Und alles darf hier sein, bis die Admins dem einen Riegel vorschieben!

Im Urtext auf Hikr. auf Italienisch heißt es:
Hikr.org è un sito non-profit dove gli utenti pubblicano le relazioni e le foto delle loro escursioni.
Hikr. ist eine Non-Profit-Website, auf der die Benutzer Berichte ihrer Ausflüge publizieren.
Ein Ausflug ist alles. Auch Berichte mit nur Insekten und Blumen. Es darf alles sein, auch Geburtstagsfeiern auf einer Hütte mit nur lustigen Menschen, die eigenen Kinder, die Familie, bis die Admins die Richtlinien ändern, aber nicht ein oder mehrere User!

> potenzielle Gefahren- oder Schlüsselstellen
kann man sehr anschaulich in den Bildern zeigen, denn die Texte lesen sowieso die wenigsten!

orome hat gesagt: RE:...
Gesendet am 13. Februar 2018 um 15:16
Ich glaube Du hast schon sehr recht mit dem Geben und Nehmen bezüglich der Sternchen Vergabe. Ein anderer Grund, der aber auch ganz wichtig ist, ist wohl der geographische. Das ist mir bei meinen eigenen Berichten aufgefallen. Nach wie vor sind die meisten deutschsprachigen user ja eher aus der Schweiz bzw. Westen unterwegs. Scheinbar schaut man sich einfach lieber Dinger aus der eigenen Umgebung an, Touren auf denen man vielleicht was wiederkennt oder deren geographischer Kontext einem schon vorher klar ist. Das war bei meinen Touren in der Schweiz schon so und es hat sich die letzten Jahre natürlich nicht "verbessert" ;) Je unbekannter die Tour, desto weniger Klicks und das auch aus denen viel publiziert wird. Und vielleicht liegt das gar nicht daran, dass sich keiner für unbekanntes interessiert. Es ist aber schwer, nur anhand des Titels etwas für sich persönlich interessantes zu selektieren. Und so bleiben die Sternchen eben beim 200. Allalinhornbericht.
Dass es ein Foto der Woche gibt, war mir gar nicht so klar, und in diese hot Leiste hab ich auch noch nie geschaut. Ich fände ein System ohne Sternchen aber auch besser. Lieber ein kurzer Kommentar als ein Wettbewerb und likes.
Jeden nervt etwas anderes, man muss sich ja nicht alles anschauen. Mich nervt bei meinen gelegentlichen Besuchen eigentlich am meisten das interface der Seite ;)

orome hat gesagt: RE:...
Gesendet am 13. Februar 2018 um 15:20
Noch ein kleiner Nachtrag zum Untermauern: Mein Bericht von Rothorngrat aufs Zinalrothorn aus 2012 wurde fast 6000x angeklickt, die Tour auf die Gletscherspitze aus 2011 nur 450x. Zum Zinalrothorn gibts tausende Berichte, zur Gletscherspitze findet man fast nix.

mong Pro hat gesagt:
Gesendet am 11. Februar 2018 um 21:22
Mehr als 800 Fotos sollten es nicht sein, pro Bericht.

Aber bis 800 Fotos ist okay, finde ich.

kopfsalat Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 12. Februar 2018 um 13:32
Ausser es sind nur Fotos von Blättern, dann dürfen es auch mehr sein, finde ich.

mong Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 12. Februar 2018 um 15:04
Du bringst mich auf eine Idee. 800 Fotos von Blättern, im gleichen Bericht ;-))

kopfsalat Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 12. Februar 2018 um 17:27
Die Steigerung wäre 800 verschiedene Fotos von einem (1) Blatt zu machen ... ;-)

mong Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 12. Februar 2018 um 17:34
Super Idee!

Aber ich muss das zuerst mit den Blättern besprechen.
Ohne sie, die Blätter, läuft gar nichts ;-)

georgb Pro hat gesagt:
Gesendet am 13. Februar 2018 um 15:38
Ich finde es gut, dass die hikr-Seite "lebt". Dazu tragen auch die Sternchen bei. Mich freut es, wenn jemand ein Foto mit einem Stern versieht. Noch mehr, wenn jemand einen netten Kommentar dazuschreibt. Ohne die Extras, wie hot Leiste, Sternchen, Kommentare und communities wäre hikr viel ärmer und langweiliger. Zu Beginn meiner Mitgliedschaft hat mich das alles eher gestört, aber inzwischen habe ich mich arrangiert und nutze die Möglichkeiten. Am meisten nutze ich aber die Möglichkeit, wegzuschauen, wenn mich ein Bericht oder viele langweilige Fotos nicht intressieren ;-)))


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