Klettersteigbewertung


Publiziert von georgb, 21. Juni 2017 um 19:52. Diese Seite wurde 664 mal angezeigt.

Bei der Bewertung von Klettersteigen bei hikr treten immer wieder Missverständnisse auf!? Die hikr-Skala stimmt leider mit keiner anderen üblichen Skala überein, ZS (Ziemlich schwierig) z.B. wird woanders nicht verwendet und ED (Extrem schwierig) fehlt bei der hikr-Skala!? Auch auf die Hüsler-Skala umzustellen ist wenig sinnvoll, weil in den gängigen Seiten im Netz (klettersteig.de oder ferrata.de) inzwischen meist die österreichische Skala von A bis F verwendet wird. Keine Ahnung warum, aber man kann, will, sich anscheinend auf keine einheitliche internationale Einstufung einigen!?
Wie ist eure Meinung dazu?
Saluti Georg



Kommentare (12)


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kopfsalat Pro hat gesagt:
Gesendet am 21. Juni 2017 um 23:32
die diskussion hatten wir schon: klick. wird sich nix ändern s/Kommentar von Stani:

> 1) Our grading is from "Fédération Française de la Montagne et de l'Escalade"

> 2) We don't want to add new grading for via ferrata, [...]

klack, kluck

mong Pro hat gesagt:
Gesendet am 22. Juni 2017 um 04:52
Hallo Georg

Man kann es ja auch übertreiben mit der Genauigkeit bei den Skalen.

Beim Wandern (und auch bei den Klettersteigen)
wäre es zum Beispiel genug mit 3 Schwierigkeitsgraden:

1. Leicht
2. Schwierig
3. Lieber nicht

georgb Pro hat gesagt:
Gesendet am 22. Juni 2017 um 09:37
z.B. wurde mein letzter Klettersteig(Pisciadu) von den hikr-usern von WS- bis S- eingestuft also von leicht bis lieber nicht ;-)

Becks hat gesagt: RE:
Gesendet am 23. Juni 2017 um 16:01
Das Spiel kenne ich von Skitouren. Es gibt Spezis hier auf hikr, die in die Bewertung die Wetterverhältnisse des jeweiligen Tages mit einfliessen lassen und den Ansatz auch auf Rückfrage nicht hinterfragen.

So findet man dann eben auch mal für das Strahlhorn ab Britannia als Schwierigkeit ein "S", welches netterweise gleich noch für die Sommerbewertung eingetragen wird.

roger_h Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 22. Juni 2017 um 09:48
Beim Wandern (und auch bei den Klettersteigen)
wäre es zum Beispiel genug mit 3 Schwierigkeitsgraden:

1. Leicht
2. Schwierig
3. Lieber nicht


Oder alternativ:

1. Passt eh
2. Geht sich schon aus
3. Ja bist du deppert

Sorry für den nicht ganz ernstgemeinten Zwischenruf :-))

mong Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 22. Juni 2017 um 10:11
@roger_h

Es ist so: Ich bin ungefähr immer ;-) mit den Schwierigkeitsgraden gewandert,
die in den Tessiner Clubführern von Giuseppe Brenna erwähnt sind.

Nämlich:
B=Bergwanderer
EB = Erfahrener Bergwanderer
BG = Berggänger

Jene T1 bis T6 sind für mich irgendwie ....gelinde gesagt...übertrieben.

(Aber ich passe mich an, wenn es möglich ist. In meinen Berichten findet man darum auch diese T-Schwierigkeitsgrade, obwohl, ehrlich gesagt, ich komme mir ein bisschen blöd vor :-)

roger_h Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 22. Juni 2017 um 13:03
Am grössten Schwierigkeiten habe ich, wenn ich bei der Bewertung zwischen T4+ und T5- schwanke! :-)

kopfsalat Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 22. Juni 2017 um 13:37
Deshalb verzichte ich auf "+" und "-".

Becks hat gesagt: RE:
Gesendet am 23. Juni 2017 um 16:02
> Deshalb verzichte ich auf "+" und "-".

Lohnt sich bei deinen T3-Touren auch nicht.

Alpin_Rise hat gesagt: Skala ok
Gesendet am 22. Juni 2017 um 09:19
Es gibt auch im Klettern keine einheitliche Skala, da verschiedene Kulturräume verschiedene Systeme hervorbrachten. Die einzige Abhilfe besteht darin, die Äquivalente im Kopf zu haben oder Vergleichstabellen beizuziehen.

Es ist praktisch unmöglich, alle Faktoren eines Klettersteiges in eine einzige Skala zu packen; der eine kann das weniger gut, die andere jenes besser. Etwas Orientierung schafft da das Hüsler Kreuz: Kondition, Kraft, Psyche und Bergerfahrung.

"Extrem schwierige" Klettersteige machen für mich wenig Sinn, weil das "Zielpublikum Klettersteig" oft nicht die Physis, Technik oder Seiltechnisches Know-How hat, solche Steige zu geniessen. Das beschert höchstens der Bergrettung Kundschaft und dem Tourismusbüro etwas Publicity.

Fazit: Ich bezweifle, dass eine andere Skala für Klettersteige einen Gewinn für hik.org bringt.

G, Rise



georgb Pro hat gesagt:
Gesendet am 22. Juni 2017 um 09:32
stijn hat eine für mich plausible Bewertung vorgeschlagen:

>"Ich bewerte konsequent K1 -> L, K2 -> WS, K3 -> ZS, K4 -> S, K5 -> SS und K6 -> SS+ (also "Extrem Schwierig"). So sind meine Klettersteigberichte meistens etwas schwieriger eingestuft als der Hikr-Durchschnitt. Aber nur so macht es für mich halbwegs Sinn."

Soweit so gut, doch die Hüsler-Skala wird anscheinend nicht mehr verwendet, zumindest nicht auf den gängigsten Internetseiten, also muss man sie wieder vergleichen mit der österreichischen!
K1 bis K6 entspricht (leider nur in etwa) A bis F. Das Klettersteiggehen (und das Klettersteigbauen) hat sich rasant entwickelt in den letzten Jahren, die Bewertung hinkt anscheinend hinterher, bis irgendwann alle zur Ensicht von mong kommen werden ;-)





georgb Pro hat gesagt: Zusatz
Gesendet am 26. Juni 2017 um 15:28
Hab grad entdeckt, es gibt inzwischen auch Klettersteige der Schwierigkeit F/G hier.
Entspricht K7 oder SS++ ;-)))


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