Totalsperre bei Lausanne wird West-Ost-Verkehr stören Sommer 2018


Publiziert von Henrik , 9. Juni 2017 um 06:48. Diese Seite wurde 605 mal angezeigt.

 
  • Die SBB schliessen im Sommer 2018 die Strecke Lausanne–Puidoux während 7 Wochen für Unterhaltsarbeiten. Zudem dünnen sie ihr Angebot im Viereck Luzern–Olten–Basel–Zürich ab 21.30 Uhr aus – dauerhaft aus
 
  • Aufgrund von längeren nächtlichen Bauarbeiten reduzieren die SBB ihr Angebot ab 21.30 Uhr. So fällt etwa zwischen Sonntag und Donnerstag der IC Zürich ab 21.34 Uhr nach Basel aus. Die Reisenden müssen stattdessen auf den Interregio auf der gleichen Strecke (15 Minuten längere Fahrzeit) oder auf die Verbindung mit Umsteigen in Olten ausweichen. Betroffen sind Züge im Viereck Luzern–Olten–Basel–Zürich. Gestrichen werden vor allem die schnellen und direkten Züge
 
https://www.nzz.ch/schweiz/aktuelle-themen/sbb-fahrplan-2018-totalsperre-bei-lausanne-wird-west-ost-verkehr-stoeren-ld.1294915
 
  • Der Kluge reist im Zuge!
 
 
Ferrophile Grüsse
 
 
Henrik



Kommentare (19)


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Gelöschter Kommentar

ABoehlen Pro hat gesagt: RE:Obwohl
Gesendet am 9. Juni 2017 um 15:47
Immer mehr und schnellere Verbindungen mit immer modernerem Rollmaterial (mit Steckdose an jedem Platz, Klimaanlagen, bald auch druckdichten Kabinen) würde ich nicht als «bescheindene Serviceleistung» bezeichnen. Dass solche schweren und schnellen Züge die Gleise viel stärker abnützen als die Leichtstahlwagen von einst liegt da auf der Hand. Daher lassen sich Unterbrüche durch entsprechende Bauarbeiten halt nicht vermeiden. Alles kann man nicht haben!

Henrik hat gesagt: RE:Obwohl
Gesendet am 9. Juni 2017 um 15:58
... dass die SBB auf der NEAT Reisende „aussetzt“, und mit einem 5-Franken-Bon „belohnt“, ist aber doch eher schlechter Stil. An der NEAT wurde 10 Jahre gebaut... Die SBB hätten doch genügend Zeit gehabt, das Dispositiv und die Sitzplatzreserva-tionen miteinander abzustimmen... Die Reputationslinie ist derart überhöht im Kon-text der restlichen Linien, die nach 21.30 teilweise doch behindert werden (bzw. die Passagiere, die dann Umwege in Kauf nehmen müssen).

silberhorn Pro hat gesagt: Druckdichte Kabinen
Gesendet am 9. Juni 2017 um 16:03
Welche Vorteile werden sie haben?

Umumba hat gesagt: RE: Druckdichte Kabinen
Gesendet am 19. Juni 2017 um 11:05
Reine Vermutung: Den, dass man nicht mehr in/nach jedem Tunnel schlucken muss, um den Druck auf den Ohren los zu werden?

silberhorn Pro hat gesagt: RE: Druckdichte Kabinen
Gesendet am 19. Juni 2017 um 15:05
Hoffe sehr sie würden den Schwindel bei/nach ICN Fahrten aufheben.

ABoehlen Pro hat gesagt: RE: Druckdichte Kabinen
Gesendet am 19. Juni 2017 um 19:42
Völlig korrekt vermutet. Dürfte vor allem auf der Neubaustrecke Wankdorf - Rothrist mit dem hohen Tempo und den vielen Tunnels eine deutliche Komfortsteigerung bewirken.

laponia41 Pro hat gesagt: Grundsatzfrage
Gesendet am 9. Juni 2017 um 21:41
hikr.org ist ein Portal für Sommer- und Wintertouren, Wandern, Klettern usw. mit Ausrichtung auf den ganzen europäischen Raum. Was hat das Gejammer über rein schweizerische Verkehrsproblemchen hier zu suchen, wenn wir doch alle wissen, dass es weltweit nirgends ein annähernd so perfekt ausgebautes ÖV-System gibt. Ich sage es nicht zum ersten Mal: zwischen Kiruna und Narvik gibt es täglich zwei Züge, meistens! Wäre Jammern eine olympische Disziplin, wir hätten die Goldmedaille für die nächsten Spiele auf sicher!

FJung hat gesagt: RE:Grundsatzfrage
Gesendet am 14. Juni 2017 um 17:06
Jetzt habe ich mich doch auch noch angemeldet! Diese Community handelt über Touren mit verschiedenen Start- und Endpunkten, die mit einem öffentlichen Verkehrsmittel erreicht werden, unabhängig, ob in der Schweiz oder sonstwo. Da ist ein Hinweis auf Fahrplanänderungen m.M. sehr hilfreich.
Liebe Grüße
Fritz

laponia41 Pro hat gesagt: RE:Grundsatzfrage
Gesendet am 14. Juni 2017 um 19:33
Da bin ich mit dir voll einverstanden. Die Hinweise auf Fahrplanänderungen sind auch für mich sehr nützlich. Mich stört nur die grundsätzliche Kritik an solchen Änderungen. Wir müssen uns daran gewöhnen, dass es nicht täglich im gleichen Rythmus weitergeht. Und wenn man mindestens stündlich eine Verbindung hat, dann ist dies auch weltweit ein Luxus.
LG Peter

FJung hat gesagt: RE:Grundsatzfrage
Gesendet am 14. Juni 2017 um 21:01
Hallo Peter,
ehrlich gesagt, kenne ich die SBB zu wenig, ich weiß nur, daß das Netz und Pünktlichkeit hervorragend ist und ich es auch in 1 Woche nutzen werde. Von einer "grundsätzlichen Kritik" habe ich hier nichts gemerkt, oder ich hätte sie ignoriert.

laponia41 Pro hat gesagt: RE:Grundsatzfrage
Gesendet am 15. Juni 2017 um 07:40
Hallo Fritz
Der Hinweis auf die "grundsätzliche Kritik" bezieht sich auf den gelöschten Kommentar. Als Vielfahrer in ganz Europa bin ich in Sachen Pünktlichkeit grosszügiger. In Italien sind 10 bis 20 Minuten "un ritardino", in Kiruna (Schweden) ist es fast normal, wenn der Nachtzug aus Stockholm eine Stunde Verspätung hat. Das Gejammer wegen den Verspätungen nervt mich.
LG Peter

kopfsalat Pro hat gesagt: RE:Grundsatzfrage
Gesendet am 15. Juni 2017 um 08:28
Das entscheidende Kriterium ist die zurückgelegte Distanz. So ist Stockholm - Kiruna gegen 1500km lang und dauert gemäss Fahrplan rund 16h. Da enstpricht eine Stunde Verspätung gerade mal 6%.

Hinzu kommt, dass so ein Ticket gemäss Internet nur €92 kostet! Damit käme man in der Schweiz nicht einmal von Genf nach St. Gallen obwohl die Reise nur knapp 4h dauert, wenns keine Verspätungen gibt ...

Also immer schön die Relationen wahren. Auch in Italien, Frankreich, Deutschland sind die Distanzen meist massiv grössser als in der Schweiz!

Gruss
Dani

laponia41 Pro hat gesagt: RE:Grundsatzfrage
Gesendet am 15. Juni 2017 um 09:52
Man kann es natürlich auch anders betrachten: je kürzer die Strecke und je grösser das Angebot, um so verwöhnter, stressiger und ungeduldiger sind die Menschen. So nebenbei: das Ticket kostet ordentlich mehr, wenn man im Schlaf- oder Liegewagen fährt. 16 Stunden im unbequemen Sitzwagen sind eine Tortur.

LG Peter

kopfsalat Pro hat gesagt: RE:Grundsatzfrage
Gesendet am 15. Juni 2017 um 10:55
Seit wann hat stressig - meist arbeitsbedingt - etwas mit verwöhnt zu tun? Die meisten Leute die auf gute Verbindungen angewiesen sind, sind Arbeitspendler, nicht Senioren, die sich aus Vergnügen ein wenig in der Gegend rumkutschieren lassen.

Wie unsere Verkehrsministerin Frau Leuthard vor noch nicht allzulanger Zeit festgehalten hat, sind 4 Stunden Pendeln täglich für Schweizer Arbeitnehmer durchaus zumutbar!

FJung hat gesagt: gelöschter Kommentar
Gesendet am 15. Juni 2017 um 08:55
Danke Peter,
jetzt verstehe ich auch, warum ich keine "grundsätzliche Kritik" gefunden habe .... wenn sie gelöscht wurde und ich sie nicht mehr lesen konnte!

Schneemann hat gesagt: RE:Grundsatzfrage
Gesendet am 19. Juni 2017 um 11:38
Naja, man kann es aber auch anders sehen. Vielleicht ist der Grund für das hervorragende OeV-System der Schweiz eben das "Gejammere". Nur wenn man hier Druck macht und ständig Kritik übt, wird das System auch weiterhin weltweit an der Spitze stehen. Ich finde daher nicht, dass man Kritik einfach mit dem Verweis aufs viel schlechtere Ausland wegbügeln sollte...

kopfsalat Pro hat gesagt:
Gesendet am 14. Juni 2017 um 17:57
aus obigem Link:

> Im bisherigen Jahresverlauf hätten die SBB ihre Ziele bei der Pünktlichkeit leicht übertroffen. 89,7 Prozent der Reisenden erreichten ihr Ziel höchstens drei Minuten zu spät (Ziel: 89 Prozent).

Interessant. Somit ist es also nicht das Ziel der SBB, alle ihre Passagiere rechtzeitig an ihr Ziel zu bringen!

Vielleicht sollte man bei den Billetts in Zukunft auch nur 89% des Preises bezahlen, mit der Option die Differenz bei rechtzeitigem Ankommen zu begleichen ...

El Chasqui Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 14. Juni 2017 um 23:05
da wäre das Ziel mit einem Halbtaxabo schon voll übertroffen, da zahlst Du ja nur 50%!


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