Ueli Steck im Himalaya verunfallt! R.I.P.


Publiziert von alpstein, 30. April 2017 um 09:38. Diese Seite wurde 3633 mal angezeigt.

Eine sehr traurige Nachricht verbreitet sich im Netz....

The Himalayan



Kommentare (15)


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Sputnik Pro hat gesagt:
Gesendet am 30. April 2017 um 18:19
Einfach nur traurig, die besten Menschen gehen leider immer zu früh. Ich hatte ihn einmal an einem Vortrag live gesehen, ein sehr authentischer Mensch! Immerhin starb er bei seiner Leidenschaft und er konnte sein Leben in den Bergen geniessen.

Ole Pro hat gesagt:
Gesendet am 30. April 2017 um 19:58
Ich habe Ueli Steck 2015 bei seinem 82summits Projekt am Finsteraarhorn getroffen. Dort habe ich Ihn und seine Frau als sehr bescheidene und freundlichen Menschen kennengelernt. Es ist einfach traurig was passiert ist. Mein Beileid an die Angehörigen.

MicheleK hat gesagt:
Gesendet am 1. Mai 2017 um 00:55
Ich habe Ueli Steck letztes Jahr kurz persönlich kennengelernt. Der Weg war für Ihn das Ziel. Mein Beileid an seine Frau Nicole.

sri hat gesagt:
Gesendet am 1. Mai 2017 um 03:01
Kenne ihn nur von Videos....in meinen sehr bescheidenen Verhältnissen hat er mich inspiriert....es tut mir unendlich leid...

roger_h Pro hat gesagt:
Gesendet am 1. Mai 2017 um 08:47
Ich habe ihn auch einmal an einem Vortrag kennengelernt, als bescheidenen, freundlichen, authentischen und geerdeten Menschen.
Es tut mir sehr leid um ihn, für seine Familie und seine Freunde!

silberhorn Pro hat gesagt:
Gesendet am 1. Mai 2017 um 10:43
Ueli Steck ist der Ursprung dessen, dass ich mit Familie ossi die je betätigte grandioseste Sportart Klettern erleben durfte. Der Ursprung dessen, dass ich Berge nicht mehr nur faszinierten schön fand sondern mich für die Bergwelt mit all ihren Facetten zu interessieren begann...
Ueli Steck ist für mich jemand unvergesslich Spezielles.

Herzliches Beileid seiner Frau, seinem Bruder, Angehörigen und Befreundeten.

maria

silberhorn Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 3. Mai 2017 um 17:17
Am 1. Mai las ich Ueli Stecks Eltern seien gestorben und seine Frau Nicole habe noch einen Bruder.
Heute sieht's so aus als sei es eine der Fake News gewesen. Sollte ich mit den Beileidszeilen jemanden düpiert tut es mir sehr leid.

maria

jfk hat gesagt:
Gesendet am 1. Mai 2017 um 21:29
Tragisch und ein grosser Verlust für Familie, Freunde und den gesamten Sport!

Ich musste, als ich vom Unfall gehört habe, auch an Erhard Loretan und Noppa Joos denken, die ebenfalls in für sie einfachem Gelände verunglückt sind.
Sie sollten uns ein Mahnmal sein, auch in einfachem Gelände die Konzentration nicht zu verlieren und unsere Schritte wieder etwas bewusster zu setzten. Ein Stolperer an der falschen Stelle ist so schnell passiert...

TeamMoomin hat gesagt:
Gesendet am 1. Mai 2017 um 22:47
Ein netter, witziger und bescheidener Mensch und eine Inspiration was den Bergsport anbelangt den wir verloren haben.
Ich schätze mich glücklich durfte ich Ihn mal persönlich kennenlernen und mit ihm etwas Zeit verbringen, nun wünsche Ich seiner Familie und Freunden viel Kraft diese schwere Zeit so gut wie möglich zu überstehen.

Bertrand Pro hat gesagt:
Gesendet am 2. Mai 2017 um 12:42
J'en ai aussi les larmes aux yeux. On l'avait vu en conférence à Brixen, son enthousiasme de gamin pour le vélo ou le trail qu'il avait (re)découvert en parcourant les 82 X 4000 avait quelque chose de touchant. On l'avait à nouveau croisé en famille en décembre passé, il avait tenu à s'arrêter pour nous saluer alors qu'il aurait pu voir de haut cette famille traditionnelle sur un bête sentier. Un jour noir pour la montagne et pour beaucoup d'entre nous.

Linard03 Pro hat gesagt:
Gesendet am 2. Mai 2017 um 19:10
Das mag jetzt vielleicht eigenartig tönen, weil ich ihn ja nicht wirklich persönlich kannte - aber als ich am Sonntag-Vormittag die Meldung las, war das irgendwie ein Schock. Das kam so unerwartet. Trotz des ehrgeizigen Projektes, welches ich wie andere Projekte zuvor genau verfolgte.

Ich durfte ihn (wie wohl viele andere auch) anlässlich eines Vortrages persönlich erleben und mit ihm auch einige Worte wechseln. Er wirkte sehr zurückhaltend, sympathisch - so erfrischend anders als gewisse Profis, welche mit ihren Taten eher prahlen.

Bei Steck hatte man immer den Eindruck, es sei ihm eher peinlich, über seine grossartigen Erfolge zu berichten. Unvergessen am Beginn seiner Bekanntheit bleibt sicher sein "free solo" an den Wendenstöcken, dessen Erfolg eher zufällig den Weg in die Medien fand.

Bescheiden, was seine Person bzw. Charakter betrifft; ganz sicher. Ehrgeizig und unbescheiden musste er jedoch sein, um seine Projekte zu verwirklichen.
Der Alpinismus hat einen der Besten und eine grosse Persönlichkeit verloren; mein aufrichtiges Beileid an seine Ehefrau und die Angehörigen.

bergstrolk Pro hat gesagt:
Gesendet am 2. Mai 2017 um 20:18
In einer Schlagzeile stand "Trauer um einen grossen Sportler". Doch das wird Ueli Steck nie und nimmer gerecht. Für mich ist es Trauer um einen grossartigen Menschen. Unabhängig, konsequent, ehrlich gegenüber sich wie allen anderen, bescheiden, tolerant, freundlich. Von seinen Fähigkeiten her war er für mich schon immer ein unerreichbares Idol. Menschlich gesehen wird er auch in Zukunft das Vorbild und die Inspiration bleiben, die er schon immer war.
Er hätte ein erfülltes Leben, wie nur selten jemand, konnte seine Träume verwirklichen. Meine Gedanken gelten nun vor allem seiner Partnerin. Wie sehr wäre ihnen doch die so greifbar nahe, ruhigere gemeinsame Zeit zu gönnen gewesen.
Danke, Ueli, dass es Dich gab!

xaendi hat gesagt:
Gesendet am 3. Mai 2017 um 21:56
Es ist ein grosser Verlust. Auch einige Tage nach dem Unglück kann ich es noch immer nicht wahrhaben, nie mehr etwas von Ueli Steck's neuen Projekten lesen, nie mehr seine beeindruckenden Trainings-Logs in Strava studieren und keinem seiner Vorträge mehr beiwohnen zu können. Was auch immer in der Nuptse-Flanke passiert ist - es mahnt uns, unserer Sterblichkeit bewusst zu werden und jeden Moment in unserem Leben zu geniessen zu versuchen.

dyanarka hat gesagt: Beschäftigt mich irgendwie ..
Gesendet am 5. Mai 2017 um 16:17
Erstaunlicherweise denke ich seit einigen Tagen immer wieder daran, dass Ueli Steck, der "Ausserirdische", nicht mehr lebt. Er hatte etwas "Unsterbliches" an sich, gerade weil er sich auf seine Projekte so hellwach und perfektionistisch vorbereitete. Was er in Interviews sagte, leuchtete mir immer voll und ganz ein, auch wenn mein eigener Angst-Instinkt wohl tausende von Höhenmetern unter seinem liegt. Ach ja -lag, muss man jetzt wohl sagen.
Auch das -gruselig.
Ueli Steck, einfach so, nebenbei, zwischendurch, weggewischt vom Spielbrett des Lebens. Eine ähnlich bizarre Angelegenheit wie der Unfall von Michael Schuhmacher: Beide Sportler endeten quasi "in leichtem Gelände, zu leichter Zeit".

Es gibt ein tiefsiniges Gedicht von Rainer Maria Rilke zum Wirken des Todes in der Welt:

Der Tod ist gross.
Wir sind die Seinen lachenden Munds.
Wenn wir uns mitten im Leben meinen -
er wagt es zu weinen
mitten in uns.

Das triftt es irgendwie.
Tröstlich ist eigentlich nichts. Mildernd ist, dass er dort, wo er sich zuhause fühlte -
ging.

silberhorn Pro hat gesagt: Gedenkfeir
Gesendet am 17. Mai 2017 um 15:19
Am 23.Mai findet im Congress Center Kursal Interlaken die öffentliche Gedenkfeiert an Ueli Steck statt.

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