Gipfelkreuz mit der Axt umgehackt


Publiziert von kogo, 11. August 2016 um 12:29. Diese Seite wurde 4197 mal angezeigt.




Kommentare (87)


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SCM Pro hat gesagt:
Gesendet am 29. August 2016 um 18:45
Anscheinend schon wieder passiert:

http://www.via-ferrata.de/erneut-gipfelkreuz-umgehackt/

herbert45 hat gesagt:
Gesendet am 29. August 2016 um 19:20
Evtl. brauchte jemand Feuerholz beim Notbiwak? Also ein Notfall?

countryboy Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 29. August 2016 um 23:30
Haha, ich möchte den notleidend frierenden Bergsteiger erst mal kennenlernen, der zufälligerweise eine Axt im Rucksack mit sich rumträgt...

herbert45 hat gesagt:
Gesendet am 30. August 2016 um 00:14
OK. Nicht unbedingt die wahrscheinlichste Variante... :D

Vielleicht ein Islamist, ein Grantler oder Persönlichkeitsgestörter. Andererseits, naja, es gibt ernstere Probleme finde ich.

Aber abgesehen davon glaube ich dass man in einer langen kalten Biwaknacht auch mit einem Schweizer Messer mehr Holzhackarbeiten erledigen wird, als allgemein angenommen werden mag.

Erdinger hat gesagt:
Gesendet am 29. August 2016 um 20:33
Am Schafreuter auch! Musste nun komplett umgelegt werden. Wer sowas macht... einfach schlimm.

83_Stefan hat gesagt: RE:
Gesendet am 1. September 2016 um 19:39
Um ein Haar hätte ich am Abend der Tat eine Sonnenuntergangstour zum Schafreuter gemacht. Ich bedauere sehr, mich kurzfristig dagegen entschieden zu haben. Wenn ich den auf frischer Tat ertappt hätte, dann wäre sicherlich nicht das Kreuz ein Opfer geworden. Unglaublich, was für Vollidioten es auf Gottes schöner Erde gibt... aber in der Psychiatrie ist bekanntlich immer ein wohlbehütetes Platzerl frei und irgendwann wird man ihn erwischen.

alpstein Pro hat gesagt:
Gesendet am 1. September 2016 um 06:45
Reinhold's Messners Meinung dazu in der Süddeutschen Zeitung..

Tef Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 3. September 2016 um 19:58
Bravo Reinhold! Besser kann man es kaum sagen. Endlich mal einer der ohne den "Heimat" Schmarrn auskommt, ein weltoffener Mensch ! Wenn alle so wären gäbe es keine Konflikte

Gherard Pro hat gesagt: RE: daneben
Gesendet am 4. September 2016 um 11:11
Messner sagt in diesem Interview
"Vorsichtig gesagt: Sie sind nicht unbedingt nach meinem Geschmack. Aber ich würde nie eines entsorgen, und wenn jemand Gipfelkreuze umhackt, ist das ein Akt von Vandalismus"

Heribert Prantl nimmt am 2.9. in einem Kommentar in der Süddeutschen Zeitung dazu Stellung und kritisiert Messner sehr treffend:

"Messner äußert damit ein gewisses Verständnis zumindest für die Motivation des seltsam-frevlerischen Menschen, der derzeit auf österreichisch-bayerischen Bergen Kreuze umhackt; er liefert die Legitimation für dieses Gehacke, auch wenn er die Ausführung für Vandalismus hält"

countryboy Pro hat gesagt: RE: daneben
Gesendet am 4. September 2016 um 17:07
Kann es sein, dass der Prantl den Messner nicht wirklich mag? Wenn ich Messners Kommentar unvoreingenommen lese, höre ich da eine gewisse Abneigung gegenüber Gipfelkreuzen, was eine völlig legitime Meinungsäusserung ist. In keinster Weise wird jedoch Verständnis für die Umhackerei geäussert, im Gegenteil, sondern verurteilt. Wo bitte steckt da "Legitimation für dieses Gehacke"?

kopfsalat Pro hat gesagt:
Gesendet am 1. September 2016 um 07:49
*** BREAKING NEWS: IN CHINA IST EIN REISSACK UMGEFALLEN ***

83_Stefan hat gesagt: RE:
Gesendet am 1. September 2016 um 19:40
Ein Kommentar, auf den das gesamte Abendland nur so gewartet hat...

Erdinger hat gesagt: RE:
Gesendet am 1. September 2016 um 21:15
Normalerweise kommen von deiner Seite aber hochwertigere Kommentare als so ein obsolet anmutender Schmarrn, der bereits vor Jahren kein Radl mehr hinter dem Ofen hervorlocken konnte. Einzig die sechs Sternchen werten ihn ein wenig auf.

Mong: ob Nachtbuben oder Karwendeljünger... völlig egal, das ist einfach nicht in Ordnung. Wobei ich noch nicht mal an nen Streich von pubertierenden Buben glaube. Das ist sinnlose, blinde Zerstörungswut. Ich finde es, wie gesagt, einfach schlimm. Lg

kopfsalat Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 2. September 2016 um 07:49
Rein kulturgeschichtlich könnte man auch eine Mistgabel (Forke) auf den Gipfel stellen. Denn dies war der Vorgänger des Pfahls mit Querbalken als äusserst grausame, über mehrere Tage dauernde Hinrichtungsmethode.

Will man modern sein, könnte man auch eine Guillotine, einen Galgen oder eine Giftspritze aufstellen.

Erdinger hat gesagt: RE:
Gesendet am 2. September 2016 um 14:37
Eloquent wie eh und ein wenig provokant , so soll das sein. Das mit dem Sack Reis war nun wirklich schwach.
LG

kopfsalat Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 2. September 2016 um 15:09
nö. es ist definitiv ein nicht-problem. der sack reis ist hundertmal wichtiger.

mong Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 3. September 2016 um 00:54
@Erdinger. Wie du im Youtube-Link (oben) erfahren kannst, hat ein Gericht einem Schweizer Bergführer für das Beschädigen und Zerstören von Kreuzen eine bedingte Strafe von 90 Tagesansätzen à 10 Franken aufgebrummt. Für den Bergführer ist das eher eine persönliche Beleidigung als eine Strafe, denn das heisst im Klartext, dass das Gericht die Zerstörung eines Kreuzes als weniger schlimm einstuft als das Pissen an einen Strassenrand, für das man in meinem Schweizer Kanton 100 Franken bezahlen muss - und zwar unbedingt, nicht nur bedingt. Der Bergführer muss sich ja total lächerlich vorgekommen sein. Für das Gericht war die Aktion des Bergführers nur eine Bagatelle, ein Lausbubenstreich. Ich denke, das war ein weiser Richter. Denn je mehr Bedeutung man so einer lächerlichen Aktion gibt, umso mehr Nachahmer würden sich finden. Deeskalation nennt man das, glaube ich, was das Gericht gemacht hat.

Aber übrigens, ich glaube, Jesus hätte nichts dagegen, wenn es auf den Berggipfeln keine Kreuze hätte. Jesus erinnert sich wahrscheinlich nicht so gerne an das, was er, an seinem grottenhässlichen Kreuz hängend und blutend, erleiden musste, an diesem elenden Kreuz, das er übrigens noch teilweise selber auf den Gipfel schleppen musste.

Camox hat gesagt:
Gesendet am 1. September 2016 um 12:24

Schneemann hat gesagt:
Gesendet am 1. September 2016 um 13:45
Spiegel-Online hat das Themaauch schon entdeckt:

silberhorn Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 1. September 2016 um 22:08
Tages Anzeiger. Reinhold Messner. Abschnitt "Warum?". Dieser Aussage schliesse ich mich vollumfänglich an. Und ein paar weiteren seiner Meinungen

Kreuze auf Bergen schrecklich. Will die Berge nackt sehen. Nackt kommen ihre Schönheiten erst richtig zur Geltung. ...

Auch wenn ich mich wiederhole: Habe absolut nichts gegen das uralte Symbol Kreuz in all seinen vielfältigen Formen. Ihre im Kern identischen Bedeutungen wurden von Menschen in sie hineininterpretiert und machen Sinn.
Die Symbole Kreuz gefallen mir und ich liebe sie.



Schneemann hat gesagt: Marketing?
Gesendet am 2. September 2016 um 08:14
...ich frag mich gerade, ob das nicht ein genialer Marketing-Coup des bayrischen Tourismus ist - der Schafreiter ist nun jedenfalls in aller Munde und in der internationalen Presse ;)

was die Kreuze angeht: ich finde die nicht störend und ich finde man muss ein Kreuz nicht religiös interpretieren. Kreuze gab's auch schon vor den Christen. Man muss aber nicht auch noch eine Christus-Figur ans Kreuz schnitzen, denn dann sieht's wirklich so aus, als würden die Christen den Gipfel für sich beanspruchen...

georgb Pro hat gesagt:
Gesendet am 4. September 2016 um 13:26
Warum beziehen sich alle auf den "Messias" Messner? Meiner Meinung nach ist ein Kreuz ein energetisches Symbol, unabhängig von dem ewigen Kreuzigung-Jesu-Geschwafel. Kreuze als Symbol gab es schon weit früher und die hatten rein gar nichts mit dem Christentum zu tun.

kopfsalat Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 4. September 2016 um 18:20
Wenn es sich nicht um das christlich religöse Symbol des Lateinischen Kreuzes handeln sollte, weshalb stehen dann nirgends andere Kreuze auf den Gipfeln? Es gäbe Dutzende andere Varianten. Man könnte z.B. mal eine Swastika aufbauen.

83_Stefan hat gesagt: RE:
Gesendet am 4. September 2016 um 18:54
Meine ganz unverblümte Meinung: Mir ist es sowas von sch...egal, ob da ein Kreuz, ein Halbmond, eine Stange oder sonst was oben steht. Aber man sägt nicht einfach etwas um, was jemand anderes mühsam rauf getragen und aufgebaut hat und das einem nicht gehört. Ich habe Respekt vor Dingen, die mir nicht gehören. Und noch mehr vor solchen, die für andere vielleicht ganz besonders wichtig sind, wie eben Kreuze. Ich reiße ja schließlich auch keine tibetischen Gebetsflaggen herunter...
A bisserl mehr Respekt vor dem Eigentum sowie vor den Gefühlen anderer würde manch einem wohl nicht schaden.
Mich wundert es übrigens sehr, dass du dich nach wie vor intensiv in diese Diskussion einbringst, obwohl für dich ja der chinesische Resissack interessanter zu sein scheint ;-) .
Viele Grüße!

kopfsalat Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 4. September 2016 um 19:16
Weil da grundsätzlich keine religiösen Symbole hingehören.

In der Schweiz verstossen wohl die meisten Gipfelkreuze eh gegen den Sinn des Raumplanungsgesetzes, da es keinen objektiven Grund für's Aufstellen gibt.

Wenn dann einer freiwillig eine Axt auf den Berg schleppt und die wieder rückbaut, umso besser.

83_Stefan hat gesagt: RE:
Gesendet am 4. September 2016 um 19:36
>Weil da grundsätzlich keine religiösen Symbole hingehören.

Und das entscheidest du?!? Oder der Bürgermeister? Oder Papa Schlumpf? Oder der Papst? Wer darf das entscheiden? Ich brauche auch keine Gipfelkreuze, maße mir aber nicht die Entscheidung darüber an, ob man welche aufstellen darf.

>In der Schweiz verstossen wohl die meisten Gipfelkreuze eh gegen den Sinn des Raumplanungsgesetzes, da es keinen objektiven Grund für's Aufstellen gibt.

Also ich weiß ja nicht, wie das in der sonst so wohl geordneten Schweiz läuft, aber hier in Deutschland sind Kreuze wie das auf dem Schafreuter sogar in den offiziellen Landeskarten des zuständigen Landesamts eingetragen, stehen also ganz offiziell dort oben. Würde mich wundern, wenn das in der Schweiz anders wäre. Darf man bei euch nur bauen, wenn's einen "objektiven Grund" gibt? Und ist der Grund, dass sich viele Leute darüber freuen, kein "objektiver Grund"?

>Wenn dann einer freiwillig eine Axt auf den Berg schleppt und die wieder rückbaut, umso besser.

Aha, ich verstehe ;-) . Was würdest du sagen, wenn jemand einfach dein Eigentum "rückbaut"? Ganz schnell und unbürokratisch sozusagen?

Versteh mich bitte nicht falsch - ich brauche auch keine Gipfelkreuze und gehe nie in die Kirche. Aber ich finde, man sollte die Ansichten anderer Leute akzeptieren und sich nicht in arroganter Art und Weise anmaßen zu entscheiden, wie es auf diesem Planeten zu laufen hat! Es gibt schließlich andere legitime Ansichten.

kopfsalat Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 4. September 2016 um 19:56
> Darf man bei euch nur bauen, wenn's einen "objektiven Grund" gibt?

Da sich die Berggipfel ausserhalb der Bauzone befinden, darf dort nur gebaut werden, wenn der Zweck der Bauten einen Standort ausserhalb der Bauzonen erfordert.

Für das Bauvorhaben muss eine zwingende Notwendigkeit bestehen. Dass es wünschbar ist, rechtfertigt keine Bewilligung.

Dabei sind subjektive Gründe die mit dem Gesuchsteller verbunden sind, für den Bewilligungsentscheid nicht massgeben.

Dadurch dass die Bewilligungsvergabe aber auf kantonaler oder gar Gemeindeebene stattfindet, sind Interessenkollisionen Tür und Tor geöffnet, wenn dann überhaupt je eine Baubewilligung eingeholt wurde.

83_Stefan hat gesagt: RE:
Gesendet am 4. September 2016 um 20:17
>Da sich die Berggipfel ausserhalb der Bauzone befinden, darf dort nur gebaut werden, wenn der Zweck der Bauten einen Standort ausserhalb der Bauzonen erfordert.

Naja, um ein Gipfelkreuz werden zu können, erfordert es der Zweck wohl in der Tat, es eben auf dem Gipfel und damit außerhalb der Bauzone zu errichten, oder?!?

Aber die fadenscheinigen juristischen Details, in die du dich gerade flüchtest, entbinden nicht von der zentralen Frage, ob man Dinge anderer, einfach aus eigenem Willen kaputt machen darf, wenn sie einem nicht passen. Egal ob sie aufgrund irgendeines Bescheids oder eben auch nicht aufgestellt wurden. Ich zünde schließlich auch kein Auto eines Fremden an, der im Halteverbot steht. Sorry, ich vergaß - du magst ja auch keine Autos ;-) ...

kopfsalat Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 4. September 2016 um 21:58
natürlich ist es widerrechtlich, das gesetz in die eigene hand zu nehmen. die gebührende strafe wurde weiter oben schon erwähnt.

kopfsalat Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 4. September 2016 um 22:45
PS: der schweizer gipfelkreuz-umhauer wurde übrigens nicht wegen sachbeschädigung verurteilt, sondern weil er die glaubens- und religionsfreiheit verletzt habe.

somit ist klar erwiesen, dass es sich bei den gipfelkreuzen um religiöse symbole handelt(e).

ob für die wieder-aufstellung der kreuze eine baubewilligung vorlag, konnte leider nicht erruiert werden, da die kantonale behörde sich für nicht zuständig erklärte und die kommunalen behörden entsprechende anfragen schlicht nicht beantworteten.

die möglichkeit, dass die kreuze somit widerrechtlich (wieder)-aufgebaut wurden, kann somit nicht ausgeschlossen werden.

Tef Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 4. September 2016 um 21:04
Servus Stefan,
jetzt muß ich mich auch dazu melden und meinen Senf dazu geben. Dir (mir ja auch) mag es ja egal sein was auf einem Berg steht, aber vielen ist es das nicht. Und da geht ja nun auch um Respekt und Gefühle. Die Kreuzaufsteller scheren sich auch nicht um die Meinung anderer und stellen irgendwo was auf, das ihnen gar nicht gehört (der Berg ist nämlich niemanden Eigentum). In Summe ist also sowohl Kreuzaufstellen genauso bescheuert wie Kreuz umhacken, jeder von denen ist Egoist, das Wort Toleranz und Respekt kennt weder der Aufsteller noch der Abreißer. Soll sich doch jeder bei sich zu Hause in seinem Garten soviel Kreuze aufstellen wie er will aber die anderen damit in Ruhe lassen.
Und wenn schon was steht soll es ruhig bis Zeus, Aiolos, Thor oder wie sie alle heißen das Ding wieder umpusten :-)

beste Grüße und nix für ungut

Schneemann hat gesagt: RE:
Gesendet am 5. September 2016 um 12:35
Naja, sicherlich gehört der Berg niemandem, aber die sind schon einer oder mehreren Gemeinden zugeordnet. Und die Kreuzaufsteller sind üblicherweise Locals, also diejenigen die dort wohnen und auch oft am Gipfel sind. Und wenn die "ihren" Gipfel gerne schmücken möchten ist das jetzt schon nicht so völlig abwegig und nichts was ich denen verbieten wollte.

Tef Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 5. September 2016 um 17:20
Die sogenannten Locals sind halt zufällig dort geboren oder wohnen dort, warum sollen sie deswegen mehr dürfen, nur weil sie den Berg vom Fenster aus sehen? Da ist es wieder, das Hemiatgesülze, vor dem Reinhold so treffen warnt.

silberhorn Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 5. September 2016 um 17:49
Tef, Deine Antworten bringens immer auf den Punkt!

Schneemann hat gesagt: RE:
Gesendet am 6. September 2016 um 08:19
Ja, wer den Berg ständig vor den Augen hat, der hat mE auch mehr zu sagen, wenns darum geht diesen zu schmücken. Die reden dem Unterländer auch nicht drein, wenns darum geht wie man einen Verkehrskreisel oder sonstwas schmückt. Das hat nicht viel mit Heimatgesülze zu tun, wenn du mich fragst...

83_Stefan hat gesagt: RE:
Gesendet am 5. September 2016 um 21:03
Hallo Tef!

>Die Kreuzaufsteller scheren sich auch nicht um die Meinung anderer und stellen irgendwo was auf, das ihnen gar nicht gehört (der Berg ist nämlich niemanden Eigentum). In Summe ist also sowohl Kreuzaufstellen genauso bescheuert wie Kreuz umhacken, jeder von denen ist Egoist, das Wort Toleranz und Respekt kennt weder der Aufsteller noch der Abreißer.

Wir sind doch beide derselben Meinung über den Sinn dieser Kreuze. Aber die Leute die sie aufstellen, haben in der Regel eine offizielle Genehmigung und damit eine Legitimation. Wer das Ding einfach umsägt, handelt illegal und nur nach dem Prinzip der Selbstjustiz. Unsere Gesellschaft ist abhängig von unserem Rechtssystem und ich bin mir sicher, du weißt selber, was es bedeuten würde, wenn jeder einfach selbst seine eigenen Regeln aufstellen würde und einfach tun und lassen würde, was ihm gerade so in den Sinn kommt. Von mir aus sollen die Gegner Anträge auf kreuzfreie Gipfel stellen oder gegen die Aufstellung klagen, das wäre OK, aber einfach umsägen?!? Geht gar nicht! Wenn das Teil hingegen vom Blitz getroffen wird, ist das natürlich was anderes...
Eine sachliche Diskussion über Sinn und Unsinn von Gipfelkreuzen könnte an dieser Stelle sogar noch interessanter sein, wenn nicht manch einer (natürlich nicht du!) mit ständigen Provokationen und Störversuchen die Stimmung anheizen würde und sich angesichts der Anonymität des Internets an der vermeintlichen eigenen Courage ergötzen würde...

Mein persönliches Fazit: Ich bin überrascht, wie sehr manch einen diese Kreuze stören, die ich bisher nur als Gipfelpunkte gesehen habe. Daher hat mir die Diskussion in der Tat etwas gebracht und hat mich in diesem Punkt sensibilisiert. Vielleicht liest das ja auch der eine oder andere potentielle Kreuzaufsteller und denkt deshalb darüber nach, ob's nicht auch eine schöne Gipfelstange tut...

Tef Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 5. September 2016 um 21:27
Servus Stefan,
klar sind wir im Prinzip einer Meinung und im Prinzip ist es mir ehrlich egal. Aber es geht hier auch nicht um das Rechtssystem (auch drüber könnte man stundenlang diskutieren). Denn darum ging's mir nicht (ich geh auch bei Rot über die Ampel, auch wenn's "unrecht" ist).
Nur weil irgendwas offiziell erlaubt ist muß es doch aus moralischer Sicht nicht besser sein. Mittlerweile weiß doch jeder, daß Gipfelkreuze ein sensibles Thema sind, warum muß man dann auf sein "Recht" pochen und neue aufstellen? Für mich ist das ein klares Zeichen von Intoleranz und Rücksichtslosikeit und in diesem Sinne genauso schlimm wie es das Kreuz wieder "abbauen"
beste Berggrüße!

silberhorn Pro hat gesagt: Kreuze, Swastika
Gesendet am 4. September 2016 um 20:19
Warum keine anderen Kreuze auf Bergen angebracht werden? Gehirnwäsche.

Die Swastika ist in der Schweiz leider Verboten, da die wenigsten Leute den Unterschied zwischen Swastika und Hitler Emblem kennen.


ReinerD hat gesagt:
Gesendet am 4. September 2016 um 20:20
>kogo : ..Ohne Worte....

Servus Konrad,
also demjenigen, der sich in unserer Region an den Gipfelkreuzen
derart zu schaffen macht, für den sind bereits 50 Ster zum Holzhacken bei den
umliegenden Almen reserviert.
Ansonsten werden die Gipfelkreuze wieder hergerichtet oder erneuert
und weitere 7 sind auch schon in Planung.

Was dabei die üblichen Online-Trolle, Online-Theoretiker oder
medienwirksame Kaffeesatzleser denken oder meinen ist in der Praxis völlig egal :-)







silberhorn Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 4. September 2016 um 21:11
"Was dabei die üblichen...". lese ich folgendermassen:
Nur Deine Meinung, Dein Wissen sind das Gelbe vom Ei.

silberhorn Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 5. September 2016 um 18:03
"Ansonsten werden die Gipfelkreuze wieder hergerichtet oder erneuert und weitere 7 sind schon in Planung."
Überheblichkeit pur.

Je mehr provoziert wird um so mehr Kreuze werden umgesägt. Schade um das Material. Irgendwann kommen vielleicht die Metallenen dran.
Das Zerstören goutiere ich nicht. Ebenso das Ersetzen und erst recht nicht, um Messners Worte zu benutzen, das weitere möblieren der Berge.


ADI hat gesagt: zu ReinerD
Gesendet am 6. September 2016 um 13:32
dem kann ich nur voll und ganz zustimmen, auf an gscheiten Gipfel gehört a gescheites Kreitz.....und basta!!!!

orome hat gesagt:
Gesendet am 5. September 2016 um 05:51
Also ich fühle mich durch die Dinger in meiner persönlichen Freiheit und Religiösität massiv gestört. Wieso nimmt da keiner Rücksicht drauf?! Wieso ist der der Böse, der einfach gar kein Symbol irgendeines imaginären Freundes im Himmel da stehen haben möchte? Was wenn kein Besitzanspruch, sind protzige Kreuze die einen weit überragen, am Ende noch mit einem verendenden Menschen dran gehängt? Wenns nur ums Symbol ginge, dann würde es ein kleines Holzkreuz auch tun. Aber es geht eben um mehr ...

Becks hat gesagt: RE:
Gesendet am 6. September 2016 um 10:51
Die Kreuze waren vor dir da. Wenn sie dich stören, geh einfach nicht rauf, hat genügend Gipfel ohne so etwas.


georgb Pro hat gesagt:
Gesendet am 5. September 2016 um 08:53
So nebenbei, es braucht eine ausdrückliche Genehmigung für die Errichtung eines Gipfelkreuzes. So manches Kreuz musste auch wieder abgebaut werden, wenn es den Landbesitzern nicht gepasst hat. Ich persönlich würde auch einige protzige Kreuze wieder abbauen, die nicht als Gipfelschmuck dienen, sondern eher abschreckend wirken!? Vielleicht sollte mal jemand einen Sack Reis auf den Gipfel stellen und wenn er umfällt gibts wieder was zu diskutieren ;-)))

kopfsalat Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 6. September 2016 um 20:53
> einen Sack Reis auf den Gipfel stellen und wenn er umfällt gibts wieder was zu diskutieren

bevor der umfallen kann, haben die dohlen den inhalt wohl gefressen. vielleicht sollte man gipfelkreuze nur noch aus lebkuchenteig herstellen?

georgb Pro hat gesagt: Gute Idee,
Gesendet am 6. September 2016 um 22:54
bevor es jemand umhacken kann oder sich ideologisch verletzt fühlt, ist es schon wieder verschwunden ;-)

silberhorn Pro hat gesagt: Kreuze als Gipfelmarkierungen
Gesendet am 5. September 2016 um 18:31
...oder so ähnlich. poudrieres hatte mal einen Artikel darüber zur Verfügung gestellt. Meinte ihn gespeichert zuhaben, was leider nicht der Fall ist.
Ist für alle Leute ersichtlich welche nur Gipfelmarkierungen sind und welche zu religiösen Zwecken aufgestellt wurden? Falls nicht könnte es sinnvoll sein darüber nach zu denken Gipfelmarkierungen anders zu kennzeichnen.

poudrieres hat gesagt: Kreuze als Gipfelmarkierungen
Gesendet am 5. September 2016 um 20:34
*Kreuze errichten war damals das Thema in dem Post von georgb

silberhorn Pro hat gesagt: RE:Kreuze als Gipfelmarkierungen
Gesendet am 5. September 2016 um 21:31
Lieb von Dir, und grossen Dank!

83_Stefan hat gesagt: RE:Kreuze als Gipfelmarkierungen
Gesendet am 5. September 2016 um 20:36
Also für mich sind es in der Tat nur Gipfelmarkierungen.
Ich verstehe aber, dass manch anderer sie als religiöses Symbol interpretiert. Und ich akzeptiere, dass manchen das stört. Soweit ist das ja alles völlig OK. Aber wenn ein Gipfelkreuz offiziell genehmigt und aufgestellt ist, kann man es nicht einfach umsägen, nur weil man persönlich was dagegen hat. Dann stellt halt einen ebenso offiziellen Antrag, dass es wieder abgebaut wird oder klagt vor Gericht. Aber Selbstjustiz sollte in einer zivilisierten Gesellschaft doch kein Mittel der Wahl sein, oder?!?
Und nur mal so am Rande: Ich bin ein absoluter Verfechter der Trennung von Staat und Kirche und würde am liebsten den Religionsunterricht abschaffen. Aber man muss schon das rechtsstaatliche Prinzip wahren und Selbstjustiz in jeglicher Form ablehnen!

poudrieres hat gesagt: Wen der Medienrummel so anlockt.
Gesendet am 5. September 2016 um 20:27

Erdinger hat gesagt: RE:Wen der Medienrummel so anlockt.
Gesendet am 5. September 2016 um 21:10
Hat unser Vandale ja gleich nen guten Grund, nochmal auf den Schafreuter zu steigen... Langsam wird das Ganze wirklich kurios, grotesk, absurd...da fehlen einem fast die Worte!

El Chasqui Pro hat gesagt: gefällt mir
Gesendet am 5. September 2016 um 21:10
mir gefallen Gipfelkreuze... wie mir auch freie Tage an Weihnachten, Ostern und Pfingsten gefallen....christliche Traditionen halt

Erdinger hat gesagt: RE:gefällt mir
Gesendet am 5. September 2016 um 21:22
Mir gefallen sie auch. Ich freu mich jedesmal, wenn ich beim Kreuz ankomme, ist ein Ziel für mich. Es motiviert mich, wenn ich es schon von Weitem sehe. Wenn es, wie ja offensichtlich einigen oder mehreren, nicht gefällt, ist das in jedem Falle zu respektieren. Eine sinnlose Zerstörung selbiger ist meiner Meinung nach in jedem Falle nicht in Ordnung. LG

churfirst hat gesagt: RE:gefällt mir
Gesendet am 6. September 2016 um 09:39
Geht mir genau so. Wenn man das Kreuz sieht, ist es meist nicht mehr weit bis zum Gipfel. Habe da mitunter auch schon Leute beten sehen...

georgb Pro hat gesagt: du sagst es
Gesendet am 5. September 2016 um 21:29
Grotesk, wie manche über christliche Traditionen lästern, aus der Kirche austreten und über Kreuze lästern. Aber dann unterm Christbaum Weihnachtsgans knabbern und jeden christlichen Feiertag als selbstverständlichen bezahlten Urlaub mitnehmen!?

Erdinger hat gesagt: RE:du sagst es
Gesendet am 5. September 2016 um 21:36
Ein freilich provokativer, aber nicht uninteressanter Ansatz.

orome hat gesagt: RE:du sagst es
Gesendet am 6. September 2016 um 05:57
Ui, ein sehr heikles Thema... Wie christlich diese ganzen Traditionen sind, ist ja mehr als fraglich. Das meiste wurde übernommen und kopiert, gestempelt und für eigen erklärt. Das Argument, du bist aus der Kirche ausgetreten, also keine "christlichen Traditionen für dich, ist schon mehr als dünn.
Ein säkularer Staat treibt eben nicht für die Kriche Steuern ein, hängt eben nicht Kreuze in öffentliche Gebäude, verbietet eben nicht Frauen mit Kopftuch das unterrichten, aber Nonnen dürfen ihr Zeug auf der Birne behalten.
In Deutschland sind nur noch knapp über 50% in der Kirche, mit welcher Begründung haben die immer noch einen so wichtigen Platz? Wieso zahle ich mit Steuern für kirchliche Krankenhäuser, die dann geschiedene Mitarbeiter rausschmeissen dürfen?
Wegen solcher Dinge möchte ich keine Kreuze am Berg und kein Glockengeläut am Morgen. Ich stell mich auch nicht auf den Balkon und huldige dem Spaghettimonster.

churfirst hat gesagt: RE:du sagst es
Gesendet am 6. September 2016 um 09:37
Seit wann ist Deutschland ein säkularer Staat? In der Präambel des Grundgesetzes findet sich doch schon der Gottesbezug. Die Glaubensfreiheit aus Art. 4 GG schließt aber natürlich auch die negative Bekenntnisfreiheit für das Drittel der Konfessionslosen ein.

Schneemann hat gesagt: RE:du sagst es
Gesendet am 6. September 2016 um 09:50
ich hab noch nie verstanden warum nicht-Christen weniger Feiertage haben sollten als Christen? Mit welcher Begründung sollen nicht-Christen mehr arbeiten müssen als Christen? Die gesamte Jahresarbeitszeit sollte doch wohl nicht vom persönlichen Glauben abhängen...

silberhorn Pro hat gesagt: RE:gefällt mir
Gesendet am 6. September 2016 um 10:51
"...christliche Traditionen halt"

Missionieren ist ebenfalls eine christliche Tradition.

georgb Pro hat gesagt:
Gesendet am 5. September 2016 um 21:17
Noch ein Zusatz: Die Berge gehören sehr wohl jemandem und zwar den jeweiligen Landbesitzern! Sie sind keineswegs Allgemeingut, genausowenig wie ein Acker oder ein Waldstück. Der Besitzer darf entscheiden, wer dort was hinstellt. Wanderer tun gut daran, das zu respektieren und sollten dankbar sein, dass sie sich dort frei bewegen dürfen. Ich möchte Reinhold Messner sehen, wenn jemand durch seinen Schloßgarten spaziert und die Buddhas kritisiert oder sogar beschädigt!

mong Pro hat gesagt:
Gesendet am 5. September 2016 um 22:08
Gipfeldekorationen sind im Moment ein beliebtes Thema. In der Community "Hikr in italiano" werden nach den Kreuzen bereits die tibetischen Gebetsfahnen diskutiert
hier.

Erdinger hat gesagt: RE:
Gesendet am 5. September 2016 um 22:13
Ja, stimmt. Mein Italienisch reicht aber leider nicht aus, um da ordentlich mitzumischen. LG

silberhorn Pro hat gesagt: Provokation im Alpstein
Gesendet am 6. September 2016 um 22:18
Guerillaaktion eines Künstlers auf der Freiheit. Ausgangspunt sind die vielen Kreuze auf den Berggipfel.

Heutiger TV Beitrag hier

mong Pro hat gesagt: RE: Provokation im Alpstein
Gesendet am 6. September 2016 um 22:37
Genauer:
hier

silberhorn Pro hat gesagt: RE: Provokation im Alpstein
Gesendet am 6. September 2016 um 22:54
Vielleicht die definitive Adresse. Wir werden sehen.

silberhorn Pro hat gesagt: RE: Provokation im Alpstein
Gesendet am 8. September 2016 um 23:12
Zwei TV Beiträge sind hier zu sehen.

Eingaben: Beide mal "Halbmond".
Daten: 06.09.2016 und 07.09.2016, Der Künstler erklärt

mong Pro hat gesagt: RE: Provokation im Alpstein
Gesendet am 9. September 2016 um 19:21
Habe eben die beiden TV-Beiträge angeschaut. Super! Die Appenzeller Behörden nehmen diese Mondsichel ja echt locker! Und obwohl der Künstler keine Bewilligung hatte, muss er höchstwahrscheinlich keine Busse bezahlen. Und er hat 7 Tage Zeit, den Halbmond wieder abzubauen. Das ist lange. Das finde ich cool! Anscheinend lassen sich die Appenzeller nicht so leicht provozieren ;-)

silberhorn Pro hat gesagt: RE: Provokation im Alpstein
Gesendet am 10. September 2016 um 10:21
Na ja, der Mond in all seinen Phasen war bevor dies, "Wie christlich die ganzen Traditionen sind, ist ja mehr als fraglich. Die meisten wurden übernommen und kopiert, gestempelt und für eigen erklärt." - orome am 6.September, geschah auch bei uns ein starkes weibliches Symbol.

Deshalb ist den Appenzeller der Mond wohl lieber als die Nacktwanderer;-) Ja nicht ernst nehmen!

chaeppi Pro hat gesagt:
Gesendet am 6. September 2016 um 23:05
Könnte man diese ziemlich fruchtlose Diskussion nich langsam beenden. Bringt ja eh nichts. Ob Tibeter Flaggen, Kreuze oder was auch immer auf einem Gipfel angebracht wird ist halt einfach so. Mich stört eigentlich nichts. Mein Ziel ist ja meine freie Zeit in der Natur zu verbringen mit oder ohne geschmachsvollen oder geschmackslosen Gipfelschmuck. Viel wichtiger ist doch dass wir uns in den Bergen bewegen. Den Gipfelschmuck müssen wir ja meist nur kurz anschauen. Während dem Auf und Abstieg bleibt man ja meist davon verschont. Eine Axt hochzutragen wäre mir definitiv zu mühsam.

kopfsalat Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 6. September 2016 um 23:14
für das monstrum auf dem buochserhorn - welches man fast den ganzen aufstieg ertragen ... ähhh bewundern darf - reicht aber eine axt nicht. da brauchts einen abbauhammer mit kompressor.

chaeppi Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 6. September 2016 um 23:23
Ich habe ja geschrieben "meist". Es gibt selbstverständlich einige Ausnahmen. Einen Kompressor hochzuschleppen wäre dann doch noch um einiges anstrengender als eine Axt :-)
Allerdings bin ich der Ansicht dass es auf diesem Planeten wichtigere Probleme zu lösen gäbe als Gipfelschmuck.....

mong Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 7. September 2016 um 01:41
@kopfsalat
Na ja. Ich als gelernter Maurer würde mal sagen: ein Kango Hammer würde reichen ;-))

mong Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 7. September 2016 um 00:33

> Viel wichtiger ist doch dass wir uns in den Bergen bewegen.

Hallo Chaeppi
Ich gebe dir total recht. Und die Kreuze stören mich überhaupt nicht. Nur schon darum nicht, weil ich nur höchst selten an so einem Kreuz vorbeikomme (ich habe es auf meinen Wanderungen eher mit den Tälern zu tun). Wie du weisst, bin ich Heide. Aber genau darum habe ich es lieber mit einem christlichen Kreuz zu tun, das ich jederzeit frei bin zu ignorieren, als mit einer Mondsichel, die ich anzubeten gezwungen wäre ♬♫♬.

Falke hat gesagt: Umhacken
Gesendet am 7. September 2016 um 03:40
Ich will auch etwas sagen zum Thema "Verschandelung und Verspargelung der Landschaft". Ich habe die Lösung!
Die kleinen Kreuze stehenlassen, die grossen umhacken.
Vielen Dank für das Lesen meiner Kommentare.

Renaiolo hat gesagt: RE:Umhacken
Gesendet am 10. September 2016 um 08:48
Vorschlag: beginne damit;-)

georgb Pro hat gesagt: RE:Umhacken
Gesendet am 10. September 2016 um 21:23
:-)))))))

chaeppi Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 7. September 2016 um 08:32
Ist ja schön dass zumindest wir zwei Heiden kein Kreuz mit den Kreuzen haben :-)
Übrigens ist sogar mein Schweizer Pass mit einem Kreuz geschmückt. Habe mir bis anhin noch gar keine Gedanken darüber gemacht. Immerhin bräuchte man hier keinen Kango Hammer um es zu entfernen. Ein Schere würde reichen........

Becks hat gesagt:
Gesendet am 7. September 2016 um 09:30
Ich bin echt gespannt, wann der erste den Bogen von verhassten Kreuzen zu Kirchen spannt, und deren Rückbau fordert, mit dem Verweis auf: "(ich fühle mich in) meiner persönlichen Freiheit und Religiösität massiv gestört".

Hauptsache das eine Ego ist gestreichelt, und alles was einem in seinem Empfinden stört, ist per Axt oder mit dem Abbruchhammer beseitigt.


Was hier manche an geistigem Dünnpfiff so ablassen: " Wenn dann einer freiwillig eine Axt auf den Berg schleppt und die wieder rückbaut, umso besser." finde ich schon sehr bedenkenswert. Mit Toleranz hat so etwas nichts zu tun.

Wenn euch die Kreuze oder andere Zeichen so stören, dann meidet doch einfach diese Gipfel. Keiner zwingt euch da hoch und es hat ausreichend Berge ohne Kreuz druff.

Falke hat gesagt: Gipfel meiden
Gesendet am 7. September 2016 um 21:04
Dein Lösungsansatz, die Kreuze zu umgehen, greift zu kurz. Sie verschandeln schon aus grosser Distanz von weit unten im Tal die Berge.

Henrik hat gesagt: Jetzt kommt der Thread so richtig in Schwung
Gesendet am 7. September 2016 um 12:27
Dazu hier mehr!

Winterbaer Pro hat gesagt: Gipfelkreuze - Antworten auf alle Fragen:-)
Gesendet am 7. September 2016 um 22:16
Der Sinn der Gipfelkreuze und wer hat das auf dem Schafreiter umgehackt - Zitate aus dem Münchner Merkur:

… "dass ein Gipfelkreuz da sein müsse, damit man wisse, wo der Gipfel sei."

… Es muss sich um einen Täter und nicht um eine Täterin gehandelt haben, denn „Frauen tun so etwas nicht“.

… dass es „deppert“ war zu hacken: „Sägen wär’ doch viel schneller gegangen."

... „Der Täter könnte ein Opfer des Klerus gewesen sein. Vielleicht ist er von der Kirche enttäuscht oder sogar missbraucht worden.“

… man müsse auch davon ausgehen, dass es sich um einen „Preißn“ handelt – wobei dieser Begriff offenbar auch Russen und Schwaben miteinschließt.

… Vielleicht war’s ein Biber"

:-)))


kopfsalat Pro hat gesagt:
Gesendet am 7. September 2016 um 23:10
hat etwas lange gedauert, aber nun weiss ich endlich, wozu diese kreuze eigentlich gedacht sind: f.hikr.org/files/1311590l.jpg

dominik Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 8. September 2016 um 06:59
Zumindest braucht's ab und zu Gottvertrauen um sich daran festzumachen :-)

Henrik hat gesagt: So bleibt das Thema aktuell!
Gesendet am 8. September 2016 um 07:54


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