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Festungsmauer der Ruine Burghalden.
Die frühmittelalterlichen Überreste der Burg Burghalde (auch Burghalden). Die Geschichte der mächtigen Anlage liegt grösstenteils im Dunkeln, sicher ist dass sie eine der ältesten Burgen der Region ist. Genannt wurde 891 ein Graf Chadaloh der als Interessenvertreter des deutschen Königs Arnulf in dieser Region galt. Für weitere Infos siehe http://www.burgenseite.ch/ruine_burghalden.htm .
Der Gipfel vom Altenberg / Alteberg (530m). 

Auf seinem höchsten Punkt steht die gleichnamige Burganlage. Über die Burg besitzt man keine urkundliche Erwähnungen. Durch Bodenfunde ist Gesichert, dass die Burg im 11. Jahrhundert erbaut wurde. Wann die Burg zerfiel ist nicht bekannt. Die ganze Anlage ist lang gestreckt und bestand aus einem Hauptbau von den beträchtlichen Ausmassen 8 x 15 Metern, an den eine Ringmauer anschloss. Eine Umfassungsmauer befindet sich weiter in den Hang versetzt und umschloss einen grösseren Vorplatz. Auf den beiden Querseiten wurde die Burg durch Annäherungshindernissen gesichert. Gegen Nordwesten durch einen markanten Halsgraben, gegen Südosten durch Abschnittgräben und vorgelagertem Wall.
Zwei Schutztonnen und die verfallene Hütte (5350m) beim Sattel. Die Hütte wurde 1933 erbaut, sie wurde aber schon nach wenigen Jahren wegen den hier starken Höhenstürmen wieder zerstört.
Hier stand die ehemalige Приют Одиннадцати (Prijut Odinnadcati) gleich oberhalb der Дизель Хат (Disel' Khat). 1929 wurde von 11 Wissenschftler erstmals eine kleine Hütte gebaut, 1936 wurde dann eine neue grosse Hütte für 120 Bergsteiger gebaut, man behielt aber den Namen "Hütte der 11". Am 16.8.1998 brannte die Hütte nachdem ein Gaskocher umfiel, dabei wollte ein Bergsteiger das Feuer mit einem Kanister löschen. Er dachte, es sei Wasser im Kanister - dummerweise war er aber mit Benzin gefüllt! Mehrer Bergsteiger wurden leicht verletzt, einer verletzte sich dabei schwer als er versuchte aus einem Fenster abzuseilen und dabei abstürzte. Nun soll auch hier eine neue Hütte entstehen, die Bauarbeiten haben schon begonnen.
Ruine Alt Schauenburg. Über die Burg ist wenig bekannt, sie wurde um 1100 erbaut. Nach dem grossen Erdbeben von 1356 wurde sie zerstört und nicht wieder aufgebaut. Sie gehörte den Herren von Schauenburg.
Beim P.658m auf einem Felsvorsprung der Schauenburgflue befinden sich die Grundmauern eines römischen Höhenheiligtums. Aus Münzfunden hat sich nachweisen lassen, dass der kleine quadratische Tempel im zweiten und dritten Jahrhundert benutzt wurde.
Hintere Wartenburg (476m). Sie liegt auf dem südlichsten Sporn des Wartenberges, ist auf drei Seiten durch eine felsige Böschung und im Norden durch einen Halsgraben geschützt. Ein langgestreckter Bering umgab die im 13. Jahrhundert erbaute Burg. Im südlichen Bereich befinden sich die Überreste eines Wohntraktes, der direkt in die hohe Umfassungsmauer einbezogen war. Im Norden steht ein massiver, heute noch neun Meter hoher Rundturm mit einer Mauerstärke von 1,8 m und einem Durchmesser von 6,2 m aufweist. Die Burg wurde wie die anderen Burgen ebenfalls im Laufe des 15. Jahrhunderts verlassen.
Auf dem höchsten Punkt des Wartenberges (479m) steht die Mittlere Wartenburg. Der Donjon wurde vermutlich um 1200 erbaut, hat eine Grundfläche von 14,3 auf 13,2 Meter und seine Mauerstärke beträgt im unteren Teil 3 Meter. Zur Sicherung des Donjon umgibt ihn ein in den Felsen gehauener Graben. Der Turm wies vier Geschosse auf und der ursprüngliche Eingang befand sich 10 Meter über dem Boden im vierten Geschoss der Nordwand. Der heutige Eingang im Erdgeschoss entstand durch einen Mauerdurchbruch in den Jahren 1932 bis 1934. Wie der obere Abschluss ausgesehen hat, ist nicht bekannt, es wird aber vermutet, dass der Turm einen Wehrgang mit Zinnen und ein nach innen versetztes Holzdach besass. Im Verlaufe des 15. Jahrhunderts wurde die Burg verlassen und dem Zerfall überlassen.
Vordere Wartenburg (431,4m). Die Burg war die bedeutendste der drei Wartenberger-Burgen. Die Überreste liegen auf einem breiten Felssporn im Norden des Wartenberges, der durch einen Halsgraben von diesem abgetrennt ist. Erbaut wurde die Feste Mitte des 12. Jahrhunderts und über das nächste Jahrhundert dauernd erweitert. Die Burg hat eine Ausdehnung von etwa 100 Meter Länge und der grössten Breite von 30 Metern. Der Bering ist im Norden durch Steinbruchtätigkeit zerstört, aber im Osten ist die Mauer noch sehr gut erkennbar und besonders eindrücklich ist die Südmauer. Vor Mitte des 15. Jahrhunderts wurde die Burg aufgegeben.
Ruine Neu Scheuenburg (600,6m). <br /><br />Die Burg wurde an der Stelle eines älteren Vorgängerbaus (11./12.Jahrhundert ?) im 13. Jahrhundert durch Heinrich von Schauenburg erbaut. Er gehörte zu den Gefolgsleuten der Grafen von Frohburg, welche ihm Füllinsdorf zu Lehen gaben. 1275 unterzeichnete Gertrud, Heinrichs Witwe, eine Urkunde auf der Burg. 1356 wird die Burg beim grossen Erdbeben von Basel zerstört und danach wieder aufgebaut. Ende des 14.Jahrhunderts sterben die Herren von Schauenburg aus und ihr Besitz geht an das Basler Rittergeschlecht der Viztum über. Ab 1400 wechselte sie mehrmals den Besitzer bis sie schliesslich im 15.Jahrhundert dem Zerfall überlassen wurde.
Der Schutzgraben der Ruine Madeln die auf dem Gipfel vom Adler steht ist als einziges Zeugnis der Burg noch gut zu erkennen. <br /><br />Der Burghügel von Madeln war, wie Keramikfunde aus prähistorischer und römischer Zeit belegen, bereits vor dem Mittelalter besiedelt. Wie archäologisch weiter nachgewiesen werden konnte, entstand hier eine erste mittelalterliche Wehranlage bereits im 11. Jahrhundert. Das weitläufige System von hohen Wällen und tiefeingeschnittenen Gräben könnte auf diese erste Burg zurückgehen. Um 1280 wurde die zwischenzeitlich verlassene Anlage durch die Herren von Eptingen neu erbaut. Auf dem zentralen Felskopf wurde ein dreiteiliger Hauptbau mit verschiedenen kleinen Anbauten und zwei Zisternen errichtet. Die Eptinger bauten hier wohl auf gerodetem Eigenbesitz, besassen die eine Hälfte der Burg später aber als Lehen des Hauses Habsburg-Österreich. Ein Zweig der Eptinger nannte sich spätestens 1288 nach der neuen Burg "von Madeln". Ihr letzter Bewohner war Ritter Werner von Eptingen, 1356 wurde die Burg durch das Erdbeben von Basel zerstört und danach nicht wieder hergerichtet.
Die Rocca vor den Bergen von Vogogna
Altes Mauerwerk der "Rocca", dahinter Pieve Vergonte
Die Rocca wird heutzutage nur noch von Ziegen bewohnt.
Ein erster Blick auf die "Rocca" vom Hangweg aus.
Ruine Küssaburg mit spätantiker Sendeantenne
Burg Milandre vom Bahnhof Boncourt aus gesehen.
Blick vom Bergfried auf das Gelände der Schlossruine Waldenburg
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